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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 184

14. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



In zwei Monsterfratzen stierte Joachim. Kaum etwas Menschliches an ihnen. Häßlich, scheußlich. Der wahre Schrecken.

Frei gab Joachim sein bestes Stück, arbeitete nicht länger dran rum. Mit einem Schrei beugte Joachim sich zum Nachbarstuhl am Küchentisch herab, auf dessen Sitzfläche ein Texas Scout entsichert auflag. Den Hahn des Sechsschüssers zerrte Joachim mit dem Daumen zurück, riß den Arm mit Geschrei in die Höhe.

Dreimal, daß Joachim nach der Küchenfensteröffnung feuerte. Laut dröhnten die Schüsse in Joachims Gehörgängen. Der Pulverdampf stieg Joachim in die Nase.

Getroffen hatte Joachim allerdings nicht viel. Um nicht zu sagen: gar nichts. Die beiden Ungetüme waren aus dem Realbild im Fensterrahmen verschwunden. Hatten sich einfach seitlich weggedreht.

Die Tränen liefen Joachim die Wangen hinunter. Die totale Traurigkeit angesichts einer Welt, in der für Joachim kein bißchen Friede existierte. Dauernd, daß der Tod unmittelbar war.

Den Revolverhahn schaffte Joachim mit der Handkante seiner Linken in Bereitstellung.

"Bitte, nicht mehr schießen! Aufhören mit dem Schießen!"

Die Stimme einer Frau, die Joachims Ohr gedämpft erreicht hatte.

"Hör sofort mit dem Geballer auf, Idiot!" Das war eine andere, die das hereinschrie.



3


Die Personaltüre der Rehaschek-Villa, die Joachim ins Schloß schnappen ließ. Den Schlüssel drehte Joachim im Schloß.

"Ob's hilft, wenn du uns einsperrst?" meinte die mit dem blauen Kopftuch, deren Gesicht wirklich kein angenehmer Anblick war; vielmehr erinnerte sie Joachim ans eigene Aussehen.

"Wo kommt ihr denn her?" plapperte Joachim.

"Na denn!" antwortete die eine. "Von draußen! Hast du uns heute noch nicht gehört? Wir



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