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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 186

14. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



Eck des Gartenhäuschens verkrochen. Haben uns eng aneinandergekuschelt, uns die Hände gehalten vor Angst. Froh über jede Sekunde, die wir weiterleben dürfen ... Daß uns die Holzhütte nicht über den Köpfen in Flammen aufgegangen ist. Bis vorhin waren wir drinnen im Häuschen hinterm Gartentraktor. Haben uns dann gedacht, daß die Gefahr weniger groß sein muß, wenn's nach Essen riecht. Deshalb haben wir rausgeschaut ..."

Die mit den paar dünnen, blonden Haarbüscheln zwischen den kahlen Stellen am Schädel kehrte zu ihrer Freundin und Joachim zurück. Hin nickte sie Joachim eins, redete Joachim an: "Ella heißt dein Hund?"

"Ja, Ella." Joachims Kopfnicken.

"Ella schläft jetzt noch ein Weilchen, denke ich", erklärte das junge Fräulein. "Aber, sobald sie aufwacht, wird Ella nicht stillhalten können. Hunde können das nicht so gut. Ella wird an sich rumlecken wollen. Das ist zwanghaft bei Hunden. Deshalb müßte ich Ella irgendwas drüberziehen. Am besten wäre ein Babystrampler. Hast du so was? Oder - wo sind die Kleider hier im Haus, daß ich mir etwas suchen kann, was ich mit der Schere herschneiden könnte?"

Die Stirn runzelte Joachim.

"Wir können den Hund nicht sich selber überlassen", setzte die junge Frau fort. "Ich will ihm etwas drüberziehen. Gibt's eine Apotheke hier im Haus? Möchte ich mir anschauen. Nachschauen, ob ich was finde, was ich Ella gegen die Schmerzen ins Maul schieben könnte. Vielleicht auch Ella die Spritze geben ..."

"Schon ein Glück, sie war mal Krankenschwester im Krankenhaus", erklärte die mit dem blauen Kopftuch.

"Habe meine Hunde immer selber gespritzt", setzte die andere fort.



3


Die ganze Dose Ravioli, eigentlich für Herrn Joachim gedacht. Nun von den beiden Damen,



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