"Drei Erwachen": 190
14. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"
Also haben Biggi und ich uns doch entschieden, wieder herumzuschauen. Ob wir nicht doch eine Spur von Ives und den Leuten wo entdecken könnten. Wir haben noch eine Kleinigkeit gegessen. Dann sind wir aufgebrochen, denen hinterherzukommen. Und tatsächlich - außerhalb des Städtchens haben wir im Graben neben der Straße ein blutiges Tuch gefunden. M. D., die aufgenähten Buchstaben. Maria Daens' Halstuch. Das hat uns gesagt, daß wir auf der richtigen Spur waren, nicht die falschen Dinge dachten. Einfach geradeaus weiter waren sie, schon am Abend vorher. Sofort wieder raus aus dem Städtchen. Biggi und ich, wir haben uns allerdings gefragt, warum Maria großartig geblutet haben könnte, was da los hätte sein können."
Biggi keuchte, als hätte ein Schlag sie getroffen. "Da waren sie dann! Geradeaus wollten wir auf der Straße gehen. Die Verfolgung aufnehmen. Auf der Straße, die die anderen lang gegangen sind. Um denen unsere Fragen zu stellen, wenn wir sie gefunden hätten. Da ...!"
"Ja, unvermittelt sind sie in der Luft gestanden. Mehrere der gelben Kugeln ..." Die Hände schlug Elsa sich vors Gesicht.
"Die haben angefangen, Elsa und mich zu beschießen!" Die fast schwarzen Augen hatte Biggi aufgerissen. "Weiße, gleißende Laserstrahlen. Armdick. Sind in den Teer der Straße gefahren, haben Löcher gemacht. Panisch sind Elsa und ich losgelaufen. Sie waren um uns rum. Wenn wir in eine bestimmte Richtung gelaufen sind, ostwärts, haben sie aufgehört, nach uns zu schießen. Ständig, daß die gelben Kugeln um uns herum geblieben sind. Kilometer um Kilometer haben wir an dem Tag zurückgelegt. Bis die Kugeln plötzlich fort waren."
"Hier in der Gegend, daß Biggi und ich angekommen sind." Auf Joachim deutete Elsa mit dem Finger. "Sie haben uns nicht mehr woanders hingehen lassen. Zwei Tage lang sind wir immer wieder aufgebrochen. Aber sie waren irgendwann bei uns da. Haben uns zurückgejagt, dorthin, woher wir gekommen sind. Wir mußten in der Gegend bleiben. Und heute vormittag ... Da haben sie das Haus, in dem wir waren, einfach unter Beschuß genommen. Wir sind in allerletzter Sekunde ins Freie rausgeflüchtet. Haben zugeschaut, wie das ganze Gebäude in
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