"Drei Erwachen": 206
14. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"
Das Beste wäre, sich aus der Villa der Rehascheks geradewegs davonzumachen. Ein, zwei Gewehre, Pistolen zu nehmen, sich einfach wegzuschleichen. Fort aus der Umgebung der Damenwelt, die Götter anbeteten, die Joachim nicht als Götter erkannt hatte, die seit jenem Sonntag im April des vergangenen Jahres verstrichene Zeit.
Was stand da dagegen, das nicht auf der Stelle zu tun? Zu verschwinden.
Die Leuchtekugeln!
Die Minisonnen, die in der Gegend rumschwirrten. Die Dinger, die ließen Joachim nicht die geringste Chance. Joachim, der sich daran erinnern mußte, daß er mit seinen Revolvern auf zwei grüngesichtige Art Saurier in Schutzanzügen geschossen hatte. Beide Monster, die niedergingen. Jedenfalls waren ihre Abbilder im Schaufenster verschwunden. War möglich, daß er dafür zu zahlen hatte, er, Joachim. Der Zweck der Weiber, ihrer Ankunft.
6. Funkfetzen
1
Ella im Bastkörbchen, über die Joachim sich beugte. Ella, die Dackelpromenadenmischung, die im Körbchen fest schlief.
"Gefällt dir, was Ella anhat, Jo?" erkundigte sich Elsa, die sich im orangen Bademantel an der Seite Joachims in die Kniebeuge niedergehockelt hatte, daß Elsas nackte Knie aufreizend vorstanden.
"Was von einem Seiden-Kimono von Mutti Rehaschek", hielt Joachim kopfnickend fest. "Sehr schön! Blau, rot, gelb. Die Fratze eines Drachen ... Mal mehrere Tausender im Geldwert. Teuer. Sehr edel."
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