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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 25

12. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



War denn die Welt für ihn, Joachim, von allen guten Geistern verlassen?

Die Schublade! Das Ansteckegerät hatte er eigenhändig in die Schublade unter der Bestecklade getan, fiel es Joachim wieder ein. Aus irgendeinem Grund, der ihm nicht ins Gedächtnis zurückkehrte. Höchstwahrscheinlich, daß er sich selber sogar besoffen beweisen mußte, was für ein Ordentlicher er war.

Die Lade schob Joachim auf. Sah das Stecketeil auf dem Kochbuch liegen. "Schnelles Essen, leicht gemacht - auch für den Kochanfänger!" - so hieß der Titel des dicken Wälzers.

Nachdem Joachim das kleine Ladegerät herausgehoben hatte, rutschte er vor Schwächlichkeit weg. Im letzten Augenblick, daß er sich mit der Hand abfangen konnte. Auf der Stelle taumelte. Mit dem Oberkörper legte Joachim sich nach der Seite auf die Geschirrabstelle drauf, pustete durch.

Das war das reinste Glück, sich nicht am Fliesenboden wiederzufinden.

Das Mobiltelefon befand sich weiterhin auf der Sitzfläche des Plastiksitzstuhls.

Der Schweiß, der ihm runterlief, biß Joachim. Daß sein Körper eine einzige schwärende Wunde war, kehrte Joachim ins Bewußtsein zurück. Wie er in einem solchen Zustand überhaupt am Leben sein konnte, um an Orten rumzumachen, das war total die Frage.



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Den Kopf riß Joachim hoch, der auf seinen Armen aufgelegen war. Am Quadrattisch in seiner Küche war ihm das bewußte Denken wiedergekommen. Ohne nach einer Seite wegzukippen, hockte er auf dem Plastikstuhl. Die Zähne klapperten ihm; der Schüttelfrost überfiel ihn.

Dieser Alptraum fand seine Fortsetzung.

Wo war das Stecketeil? Suchend schaute Joachim herum.

Ein Seufzer entrang sich Joachims Kehle, als er entdeckte, daß sein Mobiltelefon bereits angesteckt war. Alles lag auf der Geschirrabstelle rum.


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