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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 27

12. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



Nachdem sein Magen das Flüssige bei sich behielt, machte Joachim sich daran, mit seinen wundrissigen, blutdunklen Fingern die anderen Röhrchenstöpsel runterzuhebeln.

Dabei vor Schmerz zu stöhnen, das war nicht verboten.

Hätte er nur gewußt, was das war, was von gestern auf heute über ihn gekommen war. Mit solch einem wundschwärenden Leib in der Landschaft rumzuturnen, daß es nicht zu fassen war, daß man am Leben war. Dermaßen viel Schmutz, wie ihm, Joachim, schon in seine Wunden gekommen war. Ein Arzt, der war zwingend notwendig. Der Mann mußte ihn reinigen und versorgen. Das reichte nicht, sich in der heimischen Wohnung in die Badewanne mit warmem Wasser zu legen, sich Blut und den ganzen Dreck abzuwaschen. Zudem: Reinkommen in die Wanne, das war klar. Das Rauskommen jedoch ...

Unvermittelt ging in der Küche das Licht aus. Stromausfall, konstatierten Joachims Gedanken. Die Dunkelheit um ihn her wurde noch schwärzer ... Das Bewußtsein, das verließ Joachim.



4. Mobiltelefon



1


Jo, der Revolvermann, der Willie der Willies und Marga, die Bardame, ritten auf ihren Pferden auf weißer, komischer Wolkenwatte dahin.

Der Willie der Willies verging fast vor Dankbarkeit. Weil Jo, der Revolvermann, ihn gerettet hatte. Denn Jo, der Revolvermann, der war zurückgekommen. Hatte den Willie, ebenso wie Marga ein kleines Weilchen zuvor, aus dem Abgrund heraufgeholt. Im letzten Moment, ehe der Felsvorsprung unter dem Gewicht des Willies nachgeben hatte können, mit dem Willie in die Tiefe abstürzen.


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