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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 305

16. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



Den Mund hatte Joachim offen, stierte auf Frau Doktor Tatz.

"Überlegen Sie sich das bitte, Herr Herrmann", setzte Frau Doktor Tatz eindringlich fort. "Auch für Ihr körperliches Wohl wird im Albertz-Sanatorium gesorgt sein. Schließlich sind Körper und Geist eine Einheit. Sehen Sie das Ganze doch eher wie einen Kuraufenthalt an, Herr Herrmann. Eine Kur, zu der Sie auch für einige Wochen abreisen. Ich bitte Sie, Herr Herrmann!"

"Nein!" kreischte Joachim unvermittelt. "Das will ich nicht. Bin doch nicht irre. Hab den Verstand nicht verloren. Nein! Nein! Nein!"

"Ein Aufenthalt im Albertz-Sanatorium tut Ihnen und Ihrem seelischen Gleichgewicht nur gut, Herr Herrmann", beharrte Frau Doktor Tatz. "Entschließen Sie sich dazu - jetzt! Kurz und schmerzlos."

"Nein! Will ich nicht. Brauch ich nicht. Vergessen Sie's." Von der Ledercouch hüpfte Joachim hoch auf die Füße. Im Laufschritt nahm Joachim die Meter zur Zimmertüre, riß die weißgestrichene Türe auf. Von Frau Sobot, der Büromanagerin von Frau Doktor Tatz, war nirgends irgendwas wahrzunehmen; die Dame hielt sich gerade nicht hinter ihrer Theke auf, war woanders. Zur Ausgangstüre hinaus aus den Praxisräumlichkeiten von Frau Doktor Tatz stürzte Joachim. War im Nu dort angekommen und draußen auf der Treppe, die hinabführte.



3. Ein neues Jobangebot


1


An der roten Krawatte zupfte Joachim, zog sie am Kragen fester.

Ruckend hielt der Aufzug im fünfzehnten Stock des Gebäudes. Die graue Aufzugstüre schob



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