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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 333

16. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



zu verlieren. "Ich setze voll auf Sieg. Wirst sehen, Nina, wenn ich dir demnächst einen Pelzmantel kaufe, der zehn Riesen kostet."

Nach dem Trenchcoat bückte Nina sich herab, den Joachim auf den Boden fallen hatte lassen, um keine Anstalten mehr zu machen, ihn aufzuheben. Neben ihren Wollmantel hängte Nina das Teil Joachims an den hölzernen Haken auf.

Breitbeinig stellte Nina sich in ihrem schwarzen Faltenrock und dem weißfarbenen, gesellschaftsfähigen Oberkleid wie zum Duell Joachim gegenüber in Positur, sprach zu Joachim: "Solange du lebst, kannst du mir oder den Kindern so viele Sachen kaufen wie du nur magst. Trotzdem solltest du ein handgeschriebenes Testament aufsetzen, es zum Notar geben. Schließt böse Überraschungen aus."

"Mensch, Nina!" Auf Nina torkelte Joachim zu, legte Nina seinen Arm um die Schulter. "Du machst es mir wirklich nicht leicht, Nina. Dabei hast du es von uns beiden am einfachsten."

"Sorgen werd ich mir noch machen dürfen, Jo", redete Nina. "Und von meinen Sorgen sprechen, das darf ich auch noch. Es herrscht hier noch kein Redeverbot. Und warum du nicht einfach denen von Muff da absagen kannst, dir woanders ein schönes Plätzchen suchst, wenn du sagst, daß du so viele Freunde und Bekannte hast, das versteh ich auch nicht. Sogar an der Börse könntest du anfangen, wenn du dich mal dort bewirbst, hast du mal zu mir gemeint."

"Ach was, Nina!" Nina und sich brachte Joachim in taumelige Bewegung, erst einmal fast bis zur Wohnungstür hin. "Langsam solltest du mal Ruhe geben, Nina."

"Muff ist doch nicht alles", war bei Nina die Fortsetzung. "Als ob Muff alles auf der Welt ist. Als ob's nicht noch andere gäbe, in der gleichen Gewichtsklasse, ja? Wenn die bei Muff dich nicht mehr haben wollen, schön, gehst du mit deinen Verbindungen, Beziehungen woandershin. Ganz simpel. Anders seh ich das nicht. Kein bißchen."

"Nein, Nina!" lehnte Joachim Ninas lästige Gedankengänge ab, rülpste Nina ins Ohr. "Ich arbeite für Muff. Werde weiter für Muff arbeiten. Und am Schluß ist meine Abreise nach der



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