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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 355

16. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



Joachim. Unverständlich, das an sich wahrzunehmen. Wie Abgebrühtheit, nach dem zuvor.



6. Weniges von Ehre


1


Das Theater war Joachim zu gut bekannt. Aus seinen schlimmsten Alpträumen.

Das erste Mal, daß er, Joachim, real an dem Ort ankommen hatte müssen. Begleitet von seinen gewaltigen Wächtern, denen beiden beim Ausschreiten der Schwanz hinten an der Rückenpartie hübsch schaukelte. Was witzig aussah, guckte Joachim seitwärts. Jedoch auch den Verdacht aufkommen ließ, die zwei könnten auch ohne auskommen. Zum Beispiel, sobald der, auf den aufgepaßt wurde, sich Sachen erlauben wollte, die er sich nicht erlauben sollte.

In den Traumgespinsten Joachims herrschte jenseits der Bühne jedesmal, wenn Joachim zusammen mit Melinda Witgluck eintraf, ein dichtes Gedränge. Ein ziemlich tolles Gehabe beim echsenartigen Volk. Die Stimmung der vielen nahe am Siedepunkt am Kochen.

Jetzt befanden sich drunten lediglich ein paar Exemplare Echsenbevölkerung. Uniform gekleidet in den gleichen dunkelroten Laken räkelten die sich in hellroten oder schwarzen Liegewannen. Dann und wann bei einem ein Schwanzzucker. Das höchste der Gefühle. Transelig, gelangweilt sah das aus. Ansonsten war das erträgliches Gepfeife, Herumtrompete. Zwei gähnten ausgiebig, zeigten Joachim die prächtigsten Monsterbeißerchen.

Minute um Minute verstrich, während Joachim herumstand, beobachtete.

"Verstehst du das?" vernahm Joachim unvermittelt eine Stimme, die sich elektronisch moduliert anhörte.

Ans Knie pinkelte Joachim sich; es plätscherte ausgiebig herab. Wie's aussah, würde er,




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