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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 41

12. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



Schultern warfen sich gegen die stabile Holztüre in seine Wohnlichkeit, bemerkte Jo. Nach drei Anläufen, daß es den Unbekannten geklappt hatte. Die Türe sah Jo nach innen schleudern. Im Gang standen dann die Leute, guckten auf ihn, Jo, runter.

Marga und Willy. Marga und Willy, Seite an Seite.

Aufatmen bei Marga, weil Jo nichts fehlte. Jo, der war noch am Leben. Irgendwas sagte Willy zu Marga, was Jo vom Boden her nicht verstehen konnte.

Debbie, die Kleine, Süße mit dem prächtigen Hintern, war ebenfalls mit Marga und Willy hereingekommen. Debbie, die heiße Nachwuchshoffnung aus dem Vorzimmer des Büros von Frau Fjörde. In einem dünnen, weißen Leinenkleid, Debbie. Als wäre nicht kühler April, sondern längst Sommer. Hart und spitz zeichneten sich Debbies Brüste unter dem Kleidchen ab. Zum Ausdruck brachte Debbies Miene, daß sie sich große Sorgen machte. Wegen Jo.

Hekki, die Type aus dem Lager der Firma, schob sich hinter Marga und Willy und Debbie vor ins Blickfeld. Hekki, in seinem Blaumann. Direkt von der Firma, daß Hekki vorgefahren war, zu Jo raufzukommen. Hilfe zu leisten. Obwohl Jo und er sich in der Wolle hatten. Letztens hätte Hekki beinahe seine Fäuste genommen, auf Jo loszugehen. Im letzten Moment, daß zwei der umstehenden Arbeitermannschaft die handfeste Schlägerei verhinderten, indem sie dazwischentraten.

Jetzt war aller Streit vergessen, sorgten sie alle sich um Jo. Ein Glück, daß Jo lebte. Die Hand Jo's griff Debbie, legte sie sich auf die Brust. Im Hintergrund schwang Marga für Jo die Hüften, Marga, die sich ihres Rocks entledigt hatte. Weißer Schlüpfer. Zu Jo und Debbie wollte Marga dazuzukommen. Zärtlich sein. Aber Willy, der verbaute Marga kopfschüttelnd den Weg. Während Hekki sich zu Debbie beugte, Debbie ins Ohr flüsterte, mit dem Finger auf Jo zeigte, Debbie hochzog.

Die große Tölle der Doblers, die stürzte unvermittelt zur offenstehenden Türe herein. Wie das Riesenvieh den Weg die Etage hoch und bei ihm auf den Wohnungsflur hereinfinden konnte, unbegreiflich für Jo. Jedenfalls war der Köter ohne die Doblers eingetroffen, fletschte die scharfen Beißerchen.


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