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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 51

12. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"




Der Schweiß, der runterlief, brannte Joachim wegen den offenen Poren die Wangen hinab. Sicher waren auch salzige Tränen dabei. Weil, es blieb der Fahrstuhl. In den zurückzumachen. Hinunterzufahren. Dem Hundeungetüm im Erdgeschoß gegenüberzutreten. Auf das Glück zu hoffen.



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Die Fahrstuhltüre schob sich von rechts nach links auf. Die Automatik im Keller war nicht kaputt, das Licht augenblicklich angegangen.

Droben herrschte Stille. Der Dobler-Hund ließ nichts von sich hören. Aber - ein Köter, der still war, der war gefährlicher als einer, der wild rumbellte.

Angehüpft war das Vieh während den Momenten der offenstehenden Lifttür nicht gekommen. Nur kurz geknurrt hatte es. Ihm Joachim Zeit gelassen, sich hinabzubücken ...

Auf das, was er eilig ins Kabineninnere hineingeschoben hatte, blickte Joachim herab. Ein modischer Stadtrucksack. Kleidung: Anorak, weißes T-Shirt, blaue Hose, milchig-weiße Turnschuhe.

Feiner heller Staub war überall an dem Kleiderhaufen. Hatte sich bei Joachim an die Fingerspitzen geklebt. Das nächstemal war besser mit einem Papiertaschentuch hinzufassen.

An dem schmucken Rucksäckchen in Pink fand sich ein Klarsichtplastikschild. Ein schmales Zettelchen war drinnen eingeschlossen. Als Joachim das Plastikteil rumdrehte, las er einen Namen, in Blockbuchstaben geschrieben: LENA GESING. BERLIN KREUZBERG.

Eine "Lena Gesing" aus Berlin kannte Joachim nicht. War Lena eine, die bei irgendwem im Haus zu Besuch war?

An dem Reißverschluß des kleinen Rucksackes fingerte Joachim. Stöhnte vor Schmerz. Brachte es jedoch fertig, das Teil nach der Seite aufzuziehen.

Nachdem er eine kurze Pause hatte einlegen müssen, drehte Joachim das Rucksäckchen



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