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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 62

12. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



Nähe der Firma am Stadtrand seine Praxis, sein Zähneklempner ebenso. Den Allgemeinmediziner hatte Joachim vor sieben Jahren das erste Mal auf Verlangen des Betriebs aufgesucht, für eine Untersuchung. War anschließend bei dem Mann geblieben, als Patient. Hatte auch keine Gründe für Joachim gegeben, sich nach anderer Ärzteschaft umzusehen. In die Arbeit mußte er unter der Woche tagtäglich, reiste dort vorbei, konnte Termine vereinbaren.

Keinerlei Reaktion auf das Geklingele.

Noch mal wiederholte Joachim das Knöpfedrücken. Hörte von droben gedämpftes Klingelgeräusch. Trotzdem war keiner der Leute in der Lage, das Hinterteil aus dem Bett zu schwingen.

Von der Holztüre für den Gebäudeeingang stieß Joachim sich keuchend ab. Die Winsellaute, von Joachim selbst. Es war weiter voranzumachen. Auf den eigenen wackligen Beinen. Vielleicht hatte die Apotheke nächtlichen Notdienst. Das war die Hoffnung.

Irgendwas mußte sich jedenfalls in nächster Zeit für ihn, Joachim, ergeben.



5


Der kalte Schrecken war Joachim ausgebrochen.

Sein Blick war klar. Keine Feuerspiralen oder Lichtpunkte mehr, die ihm vor Augen blinkten. Trotzdem blickte er in der Luft Lichter. Zwei Stück.

Aus einer dunklen Seitengasse waren die leuchtenden Zwillingsdinger herausgeschwebt. Einfach so. Wie das Gewöhnlichste auf der Welt.

Einen Meter im Durchmesser hatten die Leuchtkugeln, die gelb schienen, wie die Sonne, ohne die Umgebung deswegen großartig auszuleuchten. Für länger reinschauen konnte man nicht, mußte den Blick senken.

Die Straße hoch verharrten die Mini-Sonnen Höhe des ersten Stocks vor einem dunklen



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