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Blog von TeddeMehr

"Drei Erwachen": 83

13. März 2013 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Drei Erwachen"



Feuer gefangen hatte. Ein Riesenglück, daß der Stoff nicht glimmte, rauchte.

Voll in Agonie befand sich Joachim schlußendlich. Allergrößte Gewißheit, daß der Todesaugenblick für ihn höchstens einen Wimpernschlag fern war, fand das kein Ende. Daß ihn die Bewußtlosigkeit nicht längst von allem erlösen hatte wollen? Hatte sich doch schon öfters getan, daß er bewußtlos wegschnalzte.

Abrupt, daß die Hitzewellen aufhörten, die über ihn drüberstrichen; der Druck seine Ohren verließ. Unglaublich war das, daß es aufhörte. Als wäre ein Schalter umgelegt, abgeschaltet worden.

Die Augen, die traute Joachim sich aufreißen. Rund um ihn her war nichts als die nächtliche Finsternis.

Minutenlang, daß Joachim wartete, horchte, während ihn das Brennen seiner Haut quälte. Aber, es blieb bei einer geringeren Qualität des Schmerzeindrucks als vorhin, als die heißen Wellen ihm jede Körperstelle bestrichen.

Es konnte nicht anders sein, es war fort. Das kugelrunde Leuchteding, einen Meter im Durchmesser, das war in einem Moment geräuschlos hinausgeschwebt. Hinweg aus der Platzapotheke. Davon in das Nachtdunkel des Planeten außerhalb.

Trotzdem wagte Joachim es weiter nicht, unter der Kundentheke herauszurutschen, anzufangen, neuerlich Papiertaschentücher aus dem Abfallkorb zu fischen. Um sich mit ihnen die Glasscherben aus Weg zu wischen.



10. Blick aus dem Fenster



1


Im letzten Augenblick, daß Jo an die Mauer gesprungen war. Die Karre, die war zwar breit.


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