ein Schrei
21. November 2011 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #kleine Szenen
Stand im Freien rum. In dunkler Nachtstunde. Das heißt, natürlich nicht ganz dunkel - Straßenlampen, die die Dunkelheit ein wenig aufhellten.
Plötzlich - ein Schrei.
Ein Schrei in der Nacht.
Eine Weiblichkeit, die einmal losgeschrien hatte.
Unmittelbar bei mir, der Schrei. Daß ich herumschaute.
Aber - da war keiner bei mir in der Umgebung für mich zu blicken. Nichts und niemand, der geschrien haben könnte.
Fuhr ein finsterer Vierräder - nicht schnell, nicht langsam -, mir ein paar Meter gegenüber auf der Straße.
Ein extradreckiges Lachen, das aus der Karre heraus zu erlauschen war. So ein Kerl, wirklich eine abgefeimte Lache.
Dann war das Automobil im Nu vorbei.
Sonst war beim Vorüberrauschen des auf Rädern fahrenden Objekts nichts von drinnen zu vernehmen - als dieser ekelhafte Lacher.
Meine Fragestellung: War dort eine kleine, naive Braut mit den verkehrten Leuten unterwegs? Sie, auf den Rücksitzen. In der Gegend herum ging's, Richtung Disko.
Wie in der bösesten Falle, die Liebe.
Diejenigen, mit denen sie reiste, auf Ideen gekommen. Ringelpietz mit Anfassen. Blasen, Bumsen. Daß sie durch die Reihen gehen könnte.
Ihre Schreierei - hatte sich nicht angehört, als ob die Einfälle ihrer "Freunde" ihr gefallen würden.
War da eine innen drinnen, in so 'nem ewig abseits kurvenden Fahrgeschäft?
Ein Schnuffel-Mäuschen in der Mausefalle?
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