"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 103
23. März 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Ich: 'Wa-as ...?'
Manuela: 'Tranig bin ich auf die Idee gekommen. Obwohl ich das nicht gemußt hätt'. War alles eigentlich Rockos Sache und die von Rockos Wagen. Ich mein', so sehr war ich plötzlich auch von denen getäuscht. Daß ich auch Vertrauen gefaßt hatte. Man mußt sich vorstellen, eigentlich war ja Rocko für alles verantwortlich. Ich war nur so bei Rocko dabei, daß Rocko sich nicht dauernd verfährt. Auch wenn er Navi hat. Die Amsterdamer Brüder haben dann gescherzt, daß ich noch mehr unterbringen könnt', wenn ich 'nen Haufen schlucken würd'. Haben sie mir 'nen Beutel rübergeschoben. Und ich hab' das auch noch gemacht, das einzeln mit Wasser hinunterzutrinken. Glotzend, daß Rocko mir zugeschaut hat. Fünfzehn von den Ovalen waren es. Das hat mir dann gereicht. Dann wollten Rocko und ich abfahren, weil das Auto fertig war. Haben die gemeint, daß ein Wagen von ihnen unseren begleiten sollte. Damit müßten Rocko und ich nicht lange herumkarren, trotz Navi. Hab' ich gemeint, daß ich ja dabei bin, mich gut genug auskennen würde. Haben die da drauf bestanden, daß wir geleitet und begleitet würden. Rocko war es gleich, Rocko zuckte die Schulter. Zwei von denen sind uns in ihrem Fahrzeug vorausgefahren. Oder hinter uns her. Je nachdem. Nahe von ... (Habe den Namen der niederländischen Ortschaft vergessen, die Manuela mir genannt hat, Tagebuch) ... war unser Geleitfahrzeug vor uns plötzlich fort. Dafür war da ein Motorradpolizist. Der hat uns signalisiert, wir sollten in den Rastplatz für Lastwägen einfahren. Das hat Rocko ohne weiteres gemacht. Zunächst haben sie Rocko und mich nur blasen lassen, als wär's eine gewöhnliche Alkoholkontrolle. Dann haben Rocko und ich einem Polizeihund zugeschaut, der an unserem Auto herumgeschnüffelt hat. Der Köter hat gebellt und sich aufgeführt. Dabei haben unsere Amsterdamer Freunde uns versichert gehabt, alles einwandfrei. Keine schnüffelnden Straßenköter, die wir zu fürchten hätten. Danach haben die von der Polizei angefangen, Rockos Auto ganz genau zu untersuchen. Dauerte nicht lange, bis sie das erstemal etwas zum Vorschein brachten. Das haben sie Rocko und mir sofort unter die Nasen gehalten, gemeint, was wir dazu zu sagen hätten. Weitere Funde hatten sie, sehr schnell. Alles war klar. Rocko und ich, wir kamen ins Untersuchungsgefängnis. Meine Hinterlassenschaften dort auf dem Klo haben sie sich angesehen, das, was bei mir hinten rausgekommen war. Das was vorne drin war, hatten sie bereits. Mann, Mann! Rocko und ich, wir sind von den Amsterdamer Brüdern geradewegs dorthin geleitet worden, wo die Polizei gerade Rasterfahndung gemacht hat. Hatte uns gelinkt, Hansis Amsterdamer Kontakt. Rocko und ich, für die niederländische Polizei waren wir ein Volltreffer. Mich haben sie nach einem Monat auf deutsches Gebiet abgeschoben. Rocko sitzt als Fahrer und Hauptverantwortlicher heute noch da im Gefängnis. Ich konnt' meine Freiheit daheim nicht lange genießen, weil ich sowieso Bewährung hatte. Und das Delikt in den Niederlanden war ein Bruch der
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