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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 12

20. Februar 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

 

Die Furcht, die hatte Helen in ihrem Herzen gehabt, als sie darüber informiert worden war, das sei ein Tripper, daß da noch etwas Schlimmeres bei ihr sein könnte. Daß sie DAS vielleicht auch haben könnte. Wegen den häufig wechselnden Sexkontakten. Etwas, das sie daraufhin ein ganzes Leben lang mit sich im Körper herumtragen müßte.

Nicht auszudenken wäre das gewesen, hätte sie, Helen, das abgekriegt.

Wie hätte sie, Helen, das Vati, Mutti beibringen sollen?

Zum Glück allerdings war das Befürchtete nicht.

Der Schnelltest und die Laboruntersuchungen von Helens Blutbild erbrachten kein dahingehendes Ergebnis. War bloß ein Tripper.

 

Helens Jungfräulichkeit, verehrtes Tagebuch ...

Wo da noch irgendwelche Fransen von Jungfräulichkeit bei Helen vorhanden sind, fragst Du Dich.

Ich hab' da auch keine Ahnung.

Denke mir, Helen wird sich für die Instandsetzung irgendwo was von den Falten am Popo wegschnitzen lassen müssen.

Die Haut für das Häutchen für ihre, Helens, Jungfräulichkeit.

Helens Jungfernhäutchen, für den Glaubensbruder. Den, den sie, Helen, zu heiraten gedenkt.

Ihre Jungfräulichkeit, die Helen mit in die Ehe bringt. Ihren Bruder im Glauben und Ehemann, den Helen damit beschenkt, daß er ihr, Helen, im Ehebett die Jungfräulichkeit nehmen darf ...

Das ist der Gedanke Helens, Tagebuch.

Daran hat Helen gedacht.

 

Lange genug hat Helen mich bearbeitet. Daß ich den gleichen Glauben annehme wie sie.

Bei aller Liebe, das fällt mir nicht ein.

Ich war und bin nicht dazu bereit

Denke gar nicht da dran.

Helen das zuzugeben, daß sie mit ihrer Missionierung Erfolg hatte - nein danke!

Unter Liebe versteh' ich schon noch was anderes, als mir vom andern was aufs Auge drücken lassen zu müssen.

 

Meine bestimmt, liebes Tagebuch, daß Ebru Islam eine andere ist als die Helen, die ich kenne.

Ebru Islam ist nicht die, in die ich mich verliebt hatte.

 

 

 

 

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