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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 15

21. Februar 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

 

Zwar bloß Neupressungen von Originalen. Trotzdem die Platten zu billig auf dem Flohmarkt von mir eingekauft.

Als ob Leute den Wert von Dingen nicht kennen würden.

 

Beim Musikhören ist es mir eingefallen, daß ich mal wieder rauskommen mußte aus dem Haus.

Die Stubenhockerei der vergangenen Tage ... Nur den Rechner an ...

Daß mir nicht schon längst die Decke auf den Kopf gefallen war?

 

Erst hab' ich daran gedacht, an einen Weiher zu fahren. Oder ins Freibad.

Das Unternehmen mit der Freibad- beziehungsweise Weiherfahrerei, das hab' ich schließlich gestrichen. Obwohl das Wetter wieder heißer geworden war.

Dacht' mir, in der Stadt könnt' ich ein paar alte Freunde, Bekannte treffen. Danach weitersehen.

Das war denn meine Überlegung.

Außerdem war es für mich eine unproblematische Geschichte, entlobt, wie ich war, mich in ein Stadtcafé zu setzen, einen Eisbecher zu löffeln. Sollte mir dabei eine Schönheit ins Auge fallen - könnt' sie sich schon von mir in ein Gespräch verwickeln lassen.

Ob blond, ob rot-, schwarzhaarig, eigentlich total egal. Hauptsache, sie redete ein paar Worte, gefiel mir weiter.

 

Was war danach alles genau, Tagebuch, nach meiner Abfahrt von daheim?

Erst mal eine gut zwanzig Minuten dauernde Autofahrt, wegen eines nervigen Staus bei der Autobahnabfahrt in die Stadt hinein.

Suche in der Innenstadt nach einem Parkplatz.

Mein Fahrzeug hab' ich vor einer Videothek geparkt.

War auch nicht schlecht. Ein bißchen was Futter für die neue, aus der Universitätsstadt mitgebrachte Spielekonsole zum Einlegen und Spielespielen drinnen zu besorgen. Zu den verschiedenen Filmen dazu, die ich im Kopf hatte, die ich ausleihen hätte können. Alt, neu.

 

Mann, nun stelle man sich das vor ...

Eben war ich in das Medienverleihgeschäft hineingegangen, habe die Metalltüre zugezogen, hatte das Ladentürklingeln in den Ohren ...

Dabei überschaue ich per Rundblick die Straße, den Gehsteig gegenüber - da erblicke ich eine weibliche Gestalt, die dasteht, nach mir hin herüberblickt.

 

 

 

 

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