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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 153

9. April 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Im hellen Licht der Morgensonne war vorhin keine Gestalt für mich zu blicken, als ich den Rolladen für einen Rundblick eine Minute oben hatte.

 

 

 

Komme ich also auf das eine zurück, die Fortsetzung dessen, was mir bisher in Echt geschehen ist, Manuela in der Hauptrolle:

 

Erst mal sehe ich, daß ich nach meiner Abfahrt von dem Tankstellenrastplatz weiterhin in meinem Auto unterwegs bin, an dem Abend.

Vor Ort zurück angekommen, fahre ich von der Autobahn runter. Bewältige die Ampeln der Stadt.

Schließlich, langsam wird die Welt unter freiem Himmel dunkel, komme ich an. Bei Joeys Pils Pub.

Hinter Joeys Pils Pub befindet sich ein Parkplatz. Zwar ein klein wenig eng für die Hinparkerei, wenn's voller geworden war bei Joeys. Für die Gäste ist es aber kostenloses Parken.

Unerschrocken, daß ich manövriert, dort einen freien Stellplatz genutzt hab', meinen Vierräder hinzuplazieren. Unfallfrei, daß es für mich abging.

Unverzüglich habe ich mich daraufhin hineinbegeben zu Joeys, rein zu Joeys, in die doofe Pilskneipe.

 

 

Mensch, Mensch, Joeys Pils Pub - nicht irgendeine Kneipe. Sondern eine, an die ich Erinnerungen hatte und habe.

Vor Jahren hatte ich, mit ein bißchen längeren Haaren, die Kneipenlandschaft ausdauernd genug frequentiert.

Gespien hab' ich öfters bei Joeys am Herrenklo. Oder draußen bei Joeys zwischen die aufgestellte Topfbepflanzung.

Manuela und zwei, drei andere Mädels hab' ich in Joeys Pils Pub betätschelt und geküßt.

War für mich eine Überraschung, daß sich im Innern von Joeys Pils Pub beinahe nichts verändert hatte. Als wäre die Zeit seitdem stehengeblieben. Kein Umbau bei Joeys, nichts. Dazu das gleiche alberne, dauersaufende Rock 'n' Roll-Publikum. Alle Sorten davon.

In einem soeben noch erträglichen Bereich hat die Musik bei Joeys gedröhnt.

Nur schäbiger Mief, Trumpf bei Joeys. Das ganze heruntergekommene Flair.

Bezeichnend die Risse im Leder des Barhockers. Sämtliches Holz der Aufbauten im Joeys hätte zumindest kurz einen neuen Anstrich gebraucht, als ich draufblickte.

Normalerweise, fahre ich in die Stadt, bin ich die letzten Jahre nicht auf den Einfall gekommen, auch nur einmal zu Joeys reinzumarschieren.

 

 

 

 

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