"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 297
28. Mai 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Kein Poker. Sondern was fürs Denken.
Daß meine Gehirnwindungen frisch an Schwung gewinnen könnten, laberte Angelika, als sie mir Chemical up präsentierte.
Dann hat Angelika ungefähr das zu mir hinterhergemeint, ob ich mich nicht bald wieder mit meinen Studierfächern beschäftigen möchte. Ich hätte sicher mehr zu tun, als mich demnächst an der Uni zu immatrikulieren. Dafür müßte ich langsam Wissen auffrischen, eventuell Abendkurse belegen.
Ah, bedächtig, daß Angelika das zu mir gesprochen hat. Angelächelt hat Angelika mich, als hätte sie, Angelika, was Nettes zu mir gesagt.
Nehme ich Angelika in den Arm, küsse sie. Angelika erwidert meinen Kuss. Nach Sex oder daß es für Zuschauer gut wäre, schaute das Ganze trotzdem nicht aus.
Von mir löst Angelika sich schnell, um in ihr Arbeitszimmer davonzumachen.
Ich gucke Angelika hinterher, erkläre laut und deutlich, ich gehe dann auch auf mein Zimmer.
Dagegen hatte Angelika nichts einzuwenden, schaut lächelnd zu mir zurück..
Daß ich Chemical up sofort ausprobieren werde, sondere ich ab. Überdies würde ich nachschauen, was meine gespeicherten Unterlagen, Aufzeichnungen fürs Studium so miteinander trieben. Wie die sich in der Zwischenzeit in der Population vermehrt hätten.
Eh, daß ich das hier - meine Tagebuch-Datei - auch von meinem alten Wohnheim-Läppie auf Stick gespeichert hatte, die Datei von dem auf den Läppie hier draufgetan habe, davon hat Angelika keine Ahnung.
Ist eine Sache, das mit der Tagebuch-Datei.
Bin mir nämlich sicher, daß Angelika das augenblicklich Frau Doktor Hella verpetzen würde, bekäme sie, Angelika, das mit, daß diese Datei von mir wie ein Tagebuch geführt wird.
Frau Doktor Hella würde darin bestimmt gerne lesen wollen.
Frau Hella hat das mir gegenüber gestern vormittag deutlich zum Ausdruck gebracht, daß ich vor ihr keine Geheimnisse haben dürfte. Jede Kleinigkeit müßte ich mit ihr, Frau Hella, besprechen. Nur das trüge zu meiner geistigen Genesung bei.
Eigentlich, wenn ich keine Geheimnisse vor ihr haben darf, sollte ich Frau Doktor Hella das offen mitteilen, wie sehr ich sie hasse.
Sie, Frau Doktor Hella darüber aufklären, daß ich sie am liebsten in ihren Praxisräumlichkeiten aus einem der Fenster in die Tiefe hinunterstürzen würde.
Daß es derzeit bloß einen einzigen Grund gäbe es, wärum ich das nicht mit ihr, Frau Doktor Hella, täte. Und der heißt Angelika. Angelika könnte mir das übelnehmen, das mit meinen Attentat auf sie, Frau Doktor Sybille Hella.
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