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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 325

6. Juni 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Mit einer Lupe guckte ich mir den Spaß noch einmal ganz genau an.

 

Mitten in der Nacht konnte ich nicht bei Foto Händel anrufen. Versuchen, bei Foto Händel Erkundigungen einzuziehen. Wenn die bei Foto Händel überhaupt Auskunft über ihre Kunden gaben. Konnte ja jeder kommen. Wenn ich nicht von der Polizei war, bitte ...

 

 

Wenn die eine Manuela Dombrowski tot war? Doch eine zweite Manuela Dombrowski?

Darauf mußte ich zurückkommen, auf den Gedanken einer Zwillingsschwester Manuelas.

 

Nur - das alles hatte ich auch schon. Hatte zu nichts geführt.

Zwei Kinder hatte Mutti Dombrowski. Ihre Älteste, Christine mit Taufnamen. Dann ihre Jüngste, die sie Manuela taufen ließ. Sonst war bei Nachfrage nichts zu erfahren. Obwohl Mutti Dombrowski mir das doch sagen hätte können, hätte Manuela bei der Geburt ein Schwesterchen gehabt.

Wo war da das Problem?

Warum hätte Mutti Dombrowski nicht auch Manuela hergegeben, wenn Mutti Dombrowski das andere Kind hergab?

Überschaute ich die Szene der Familie Dombrowski, was ich von ihr wußte, war der alte Dombrowski, Christines und Manuelas Vater, einer, der hatte was für Töchter übrig. Höchstens mit Söhnen, daß es Vater Dombrowski nicht leicht gehabt hätte. Da wäre Vater Dombrowski unter Umständen einer einer zuviel gewesen.

 

 

*

 

Dritter November, foxy.jpg. offen.

Sonntag am Nachmittag. 15:23 Uhr.

 

 

Angelika ist weiter bei ihren Eltern. Wird erst am Montag oder im Laufe des Dienstagsvormittages von dort zu mir zurückkommen, hat Angelika mir geschrieben.

Angelikas Vater hat gestern eine Art Gesellschaftsfest gepaart mit wirtschaftlichen Interessen gegeben. Jede Menge weibliche, männliche Firmenvertreter aus Nah und Fern waren zu dem Essen in der Villa eingeladen. Auch ein paar auswärtige Geldadlige und welche von echtem Adel.

Eine richtig große Gesellschaft. Auf der Angelika eigentlich eines fehlte: der Mann an ihrer Seite.

Im Laufe des Banketts und bei den Tänzen haben Angelikas Mutti und Vati alles unternommen, Angelika gutaussehende Kerle vorzustellen und ihr näherzubringen. In einige Gespräche war Angelika verwickelt, daß es Angelika peinlich war, davon reden zu müssen, daß sie verlobt wäre; aber ihr Verlobter, der sei leider nicht da.

Der Mann hätte eben mit einer größeren Arbeit für sein Studium zu tun; deswegen hätte er sie, Angelika, nicht zu ihren Eltern begleiten können.

 

 

 

 

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