Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 431

17. Juli 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Die Fotokopien verschiedener Dokumente, die Frau Tatjana Christine Dombrowski nach dem Unfalltod ihrer Tochter Manuela Christine bei Geiersdorf von den Behörden übergeben wurden. (Unter anderem der Obduktionsbefund in der Todessache Manuela Christiane Dombrowski. Dann der Text des Unfallsachverständigen, wie sich der Unfall von Frau Tatjana Christine Dombrowskis Tochter Manuela Christiane bei Geiersdorf genau abgespielt habe.)

 

 

 

*

 

 

Paketgeleitschreiben der Detektei Umschau an Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch. Datum: 23.09.xxxx

 

 

 

"Sehr geehrter Herr Weil-Esch,

 

unsere Arbeit zeigt gewisse Fortschritte.

 

 

Damit möchte ich in meinem Schreiben an Sie, Herr Doktor Weil-Esch, beginnen, daß die Bautätigkeit am elterlichen Wohnhaus von Herrn Bernd Reil vor drei Tagen abgeschlossen wurde. Die Baufirma hat auf das doppelstöckige Gebäude ein weiteres Stockwerk dazugebaut. Außerdem gibt es zu beiden breiten Hausseiten hin nun Treppenaufgänge. Zweck: die Vermietung des ersten und des zweiten Obergeschosses.

Jetzt hoffen Herr Bernd Wolfgang und Frau Bettina Tanja Reil, daß die neu einziehenden Mieter ihnen dauerhaft genügend Einnahmen für einen angenehmen Lebensabend sichern werden. Daß infolgedessen die Sorgen aufhören, die man die letzte Jahre angesichts der fortgesetzten Arbeitslosigkeit von Herrn Bernd Wolfgang Reil senior hatte. Herr Bernd Wolfgang Reil senior will zukünftig den Titel Hausmeister als berufliche Tätigkeit für sich genannt haben.

 

Möchte behaupten, Herr Weil-Esch, Herr Bernd Reil junior, der würde sein Elternhaus heute kaum mehr wiedererkennen.

 

 

Wie Sie wissen, Herr Doktor Weil-Esch, hatte Herr Bernd Reil junior verschiedene Rechner, Laptops in seinem Besitz.

Meine Mitarbeiter, -innen, die sich den Eltern Reil und dem Rest der Familie Reil vorstellten, hatten Glück. Glück in dem Sinne, daß in der Familie Reil technische Geräte nicht einfach auf den Müll geworfen oder für die Entsorgung zu einer Recycling-Firma gebracht werden.

Deshalb fanden sich zwei kaputte Rechner und ein funktionierender, die alle Herrn Bernd Reil gehört hatten, weiter in der Garage der Familie Reil. Dazu zwei von Herrn Bernd Reil Laptops, die Herr Reil in Gebrauch hatte. Überdies fünf von Herrn Bernd Reil benutzte Handys, Smartphones. Das letzte Smartphone, das Herr Bernd Reil in Gebrauch hatte, befand sich bei Ludmilla Günther, der erstgeborenen Tochter von Herrn Bernd Reils ältester Schwester Bettina.

 

 

 

 

431

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post