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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 451

26. Juli 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Obwohl Frau Angelika Annalena Rebhaus in dem e-Mail, das ihre Mutter Annalena auf den heimischen PC erhielt, die bösen Gespenster ihres Freundes Bernd Reil beklagte, die sie weiter verfolgten, hinter ihr her wären - ist Frau Angelika Annalena mit dem Problem nicht zur Polizei gegangen.

 

 

Geradezu frappierend, Herr Doktor Weil-Esch, die Übereinstimmung der Zeugenaussagen durch Herrn Leonhard Wolk und von Frau Melanie Uschke.

Herr Leonhard Wolk, leider der einzige Passant, der vom Gehsteig aus seinen Blick aufwärts richtete, die eine bestimmte Hauswand auf der gegenüberliegenden Straßenseite hoch - und etwas mehr wahrnahm als Herrn Bernd Reil alleine.

An der Kante des flachen Gebäudedaches sah Herr Leonhard Wolk zwei Gestalten. Eine, erkennbar männlich, und eine zweite, kleinere Erscheinung, weiblich und mit rotem Haar. Die beiden, miteinander im Clinch.

Der Mann will die Frau anscheinend in seinen Haltegriff halten. Die Rothaarige reißt sich leicht los, stößt den Mann vor die Brust. Daß der nach rückwärts taumelt. Die weibliche Person setzt ihm hinterher. Das streitende Paar gerät außer Sicht.

Herr Leonhard Wolk bekommt kurz darauf eine Aufregung mit, Menschen schreien, laufen aus einem Hinterhof. Auf eine Frage hin wird Herrn Leonhard Wolk geantwortet, erfährt, daß jemand, ein Mann, sich vom flachen Hausdach gestürzt hätte.

Einen kurzen Blick kann Herr Leonhard Wolk auf den Selbstmörder werfen, ist sich sicher, daß das der ist, den er im Händel mit der Rothaarigen an der Dachkante gesehen hatte.

Diesen Inhalt gibt Herr Leonhard Wolk ohne weiters zu Protokoll.

 

Eine andere, interessantere Zeugin - Frau Tamara Ümül - sagte aus, daß sie zufällig am Fenster gestanden sei, als sie den Selbstmörder mit wedelnden Armen taumeln gesehen hätte, ehe er über den Rand gegangen ist.

Als wäre er gestoßen worden. Oder der Mann hätte gedacht, er könnte fliegen, wenn er anlief und mit den Armen Flugbewegungen mache.

 

 

 

Damit will ich meinen Text beschließen, Herr Doktor Weil-Esch.

Sind Sie nun wirklich glücklicher mit mir? Oder wollen Sie, daß meine Mitarbeiter-, innen wieder schreiben?

Agathe, denke ich, schreibt gute, informative Berichte.

 

 

 

Hiermit verbleibe ich,

 

 

 

 

 

 

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