"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 603
21. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Der junge Mann folgte Frau Ramona Gleibt, beobachtete Frau Ramona Gleibt, wie sie mit dem Funkschlüssel ihr Fahrzeug aufsperrte, einstieg. Der Motor wird von Frau Ramona Gleibt angelassen. Ohne daß sich weitere Geschichten ereignet hätten, fährt Frau Ramona Gleibt von dem Parkplatzgelände ab.
Als Frau Ramona Gleibts Auto seine Sicht endgültig verlassen hatte, zuckte der junge Mann die Schulter. Er wandte sich ab. Zu seinem eigenen Auto unten in der Tiefgarage spazierte der junge Mann hinunter.
Regina ist dem jungen Mann in ihrem Mietwagen hinterhergefahren.
Vor einem Wohnhaus am Stadtrand hat er seinen Wagen geparkt. Genau in dieses Gebäude hat der junge Mann sich auch direkt hineinbegeben, die Haustür stand offen.
Die Klingelknopfleiste an der Seite der Eingangstüre hat Regina überblickt.
Dabei stellte Regina fest, daß sie einen Namen kennt. Rechte Seite eines Klingelknopfes stand Josef Hänsel zu lesen.
Josef Hänsel, von dem uns von der Detektei Umschau Herr Johann Dieter Gleibt erzählte. Daß Josef Hänsel und Frau Ramona Gleibt liiert waren.
Seitdem die Detektei Umschau Frau Ramona Gleibt im Auge hat, das erste Mal, daß die Detektei Umschau direkt etwas von Herrn Josef Hänsel bemerkt hat.
Das heißt, Herr Josef Hänsel, der nach Arbeitsschluß Frau Ramona Gleibt nahe ihres Arbeitsplatzes bei der Bank abpaßte, wäre weiterhin an einer Fortsetzung seiner Beziehung zu Frau Ramona Gleibt interessiert. Bei Frau Ramona Gleibt sind die Annäherungsversuche nur nicht auf die erwartete Räsonanz gestoßen. Frau Ramona Gleibt wollte nirgends mit Herrn Josef Hänsel hingehen, hat sich statt dessen schnellstens wieder aus der Nähe Herrn Josef Hänsels entfernt, sich aus dem Staub gemacht.
Mein Mitarbeiter Thomas ist Frau Ramona Gleibt mit seinem Wagen hinterhergefahren.
Statt zu sich nach Hause in die Wohnung, ist Frau Ramona Gleibt ohne Umwege nach dem Gelände des Bauernhofes gefahren, in dem gruppentherapeutische Sitzungen stattfinden, an denen Frau Ramona Gleibt regelmäßig teilnimmt. 'Ein Leben e.V.' nennt sich der Verein, das Gelände samt großem doppelstöckigem Bauernhaus gepachtet hat.
Frau Ramona Gleibt ist dort Teil einer Art Selbsthilfegruppe, in der hauptsächlich solche Personen sich mitteilen, die selbstmordgefährdet sind.
Diese Gruppe, von der Frau Ramona Gleibt ein Teil ist, ist im Moment nicht eben klein. Besteht aus vierzehn Personen. Mehr Frauen als Männer, die sich hauptsächlich dienstags, donnerstags, ab und zu am Sonntag am Abend zu gemeinsamen Sitzungen unter der Leitung von einem oder zwei Psychologen treffen.
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