"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 622
27. September 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Daß es Herrn Josef Hänsel einfallen könnte, Frau Ramona Gleibt vergewaltigen zu wollen, auf das wären wir nicht gekommen. Danach hat Herr Josef Hänsel nicht ausgesehen, tut uns leid.
Unten zur Glastüre ist Frau Ramona Gleibt herausgestürzt. Über die Straße zu ihrem blauen Auto, daß Frau Ramona Gleibt gelaufen ist.
Thomas hatte zum Glück einen kühlen Kopf. Geistesgegenwärtig hat Thomas zu Agathe gemeinst, Agathe solle rüberlaufen zum Gebäude, bei Josef Hänsel in der Wohnung oben nachschauen, was mit Josef Hänsel wäre. Ob Hänsel denn wirklich tot war.
Hinterhergefahren sind Thomas und Regina Frau Ramona Gleibt. Obwohl Regina am liebsten alle Unternehmungen abgebrochen hätte, so schockiert war Regina von Josef Hänsels Verhalten. Das, was Josef Hänsel bei Frau Ramona Gleibt angestellt hatte, nach Liebe und danach, jemandens Liebe zurückgewinnen zu wollen, schaute das nicht im geringsten aus. Was hätte Josef Hänsel dann am Schluß mit Ramona Gleibt machen wollen?
Bei der Polizei hätte Regina gern wegen der Geschichte bei Hänsel angerufen, aber Thomas konnte das verhindern. Schließlich waren wir von der Detektei Umschau es, die die Angelegenheit erst so richtig zum Laufen gebracht haben. Wir von der Detektei Umschau, wir haben dafür gesorgt, daß Josef Hänsel die Telefonnummer von Herrn Eberhardts Villa kriegte, in der Frau Ramona Sonja, die Mutter Ramona Gleibts, mit Herrn Eberhardt zusammenwohnte.
Was bei Herrn Josef Hänsel in der Wohnung oben war, als Agathe bei Josef Hänsel oben eintraf?
Im Wohnzimmer Josef Hänsels waren ein paar Kleinigkeiten durcheinander geraten. Zwischen dem weggeschobenen Wohnzimmertisch und dem Sofa lag Josef Hänsel auf Keramikteller- und Glasscherben und in der roten Pasta am Teppichboden.
Die Portweinflasche hatte Frau Ramona Gleibt in den Finger gekriegt, Josef Hänsel über den Kopf gezogen. Beim zweiten Schlag erst war die Flasche in die Brüche gegangen. Einige Scherben hatte Josef Hänsel im blutverschmierten Haar.
Die Nadelstreifenhose und seine weiß-schwarz karierte Bermuda hatte Josef Hänsel sich bereits die Fußknöchel heruntergeschoben, ohne daß dort etwas dort von einer Scherbe verletzt worden wäre.
Nach dem Puls fühlte Agathe bei Josef Hänsel. Bei Josef Hänsel spürte Agathe Herzschlag.
Hätte es Josef Hänsel schlimmer erwischt, hätte es Agathe auch nicht gestört. So aber hat Agathe Herrn Hänsel zu sich gebracht, dafür gesorgt, daß Josef Hänsel sich mit ihrer Hilfe vorsichtig von dem Scherbensammelsurium erhoben hat.
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