Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 64

9. März 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

 

 

Das hätte ich Bettinalein liebend gerne kurze Augenblicke auseinandergesetzt, wie sie da so feist und abgeschmackt mir gegenüber dahockt. Auf meinem Bett sich sehen läßt.

Das, daß bei ihr, Bettinaleinchen, der große Reiz lange woandershin verflogen war. So als Mutti von einem Knaben und zwei Mädels.

 

Nicht mehr viel übriggeblieben, vom Wunsch nach äußerlicher Pflege.

Alles gesehen und gehabt. Mein Schwesterlein.

In der Gegenwart die beste Freundin vom Pfarrer, Dauergast am Pfarrhof. In der Kirche mit eigenem Plätzchen.

Das biederste Familienleben daheim, ihr Ehegemahl und ihre drei Kinder.

Gerede davon einmal die Woche abends im ehrbarsten Frauenzirkel bei Abendkaffee, Torte oder Kuchen.

 

 

 

Erinner' mich, Tagebuch, Bettina hat's auch mal toller getrieben. Als sie Teenager war. Die Zeit herum.

Könnte es einiges erzählen, das Bettinalein.

 

Ab und an hat Bettina für ihren Freundeskreis Parties geschmissen. Im Sommer abends dann und wann, paßte das Wetter, daß das Grillen angesagt war.

Bettina, die Ältere, die hatte das gedurft.

Begaben sich die Eltern sogar extra außer Haus, hatten etwas anderes vor, als daheimsein zu müssen.

 

 

Ein Grillabend, den Bettina freitags veranstaltet hat, ist mir besonders im Gedächtnis geblieben, Tagebuch. War ein echter Höhepunkt.

Hinterm Haus hat Bettina sich das Bikinioberteil nicht wieder anlegen mögen.

Nicht mal, wenn Bettina ums Haus rum ist, hatte Bettina das an.

Wer kurz Bettinas Brüste antesten hat wollen, der hat das gedurft. Hat Bettina sich gefreut, gequiekt und manchmal selber in eine Hose hineingefaßt. Kaum die Hand da wieder rausgebracht.

Auf den Zimmern in Bettinas Elternhaus ist es später richtig abgegangen. Sogar auf den Treppenstufen.

Mußte man drübersteigen. Knutscherei und Gestöhne überall.

 

Mich hatte Bettina irgendwann auf mein Zimmer geschickt. Sollte mich wirklich endlich verziehen. Zum Beispiel schlafen gehen.

Aber, in meinem Zimmer waren drei ... Zwei Jungs und ein Mädchen.

Das hat Eindruck bei mir hinterlassen, da ein bißchen zuzuschauen.

So echt doof. Als Zwölfjähriger.

 

 

 

 

64

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post