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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 694

24. Oktober 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Bei der Detektei Umschau handelt es sich bekanntermaßen um eine Detektei. Es kann keine Rede davon sein, daß wir Polizisten sind. Mörder, Diebe, Betrüger, Erpresser - werden von keinem der Detektei Umschau festgenommen.

Im besten Falle, daß wir einen Tatverdächtigen festhalten dürfen - bis die Polizei kommt. Die von der staatlichen Behörde, die kümmern sich dann um die Angelegenheit. Oder nicht.

Eine Detektei darf fahnden, Dinge in Erfahrung bringen.

In diesem Zusammenhang hatten wir von der Detektei Umschau wieder mal Kontakt mit einer Mutter. Aus den Büroräumen der Detektei Umschau heraus wurde die Mutter angerufen. Was es Neuigkeiten bei ihr gäbe, haben wir von der Detektei Umschau uns erkundigt. Die Mutter, die hörte sich am Telefon aufgebracht an; von einer Angelegenheit berichtete die Mutter uns von der Detektei Umschau.

 

Etwas Interessantes, das uns, der Detektei Umschau, weil wir mit der Mutter uns unterhielten, untergekommen, bekanntgeworden ist, Herr Weil-Esch junior.

Diese Beziehung hätten wir aus den Artikeln, Nachrichten der lokalen Medien, wo immer sie veröffentlicht wurden, so nicht herstellen können.

Fange ich damit so an: Es war einmal. Eine warme Frühsommernacht.

Die Nacht vom sechsten auf den siebten Juni.

Zwei Männer, Helme wie Bergleute auf ihren Köpfen. Die vorn angebrachten Helmlampen leuchteten hell, während sie sich im Schweiße ihres Angesichts beschäftigten.

Keine leichte Arbeit war das, mit der die beiden zugange waren. Trotzdem mußten sie sich bemühen, nicht zu laut zu schnaufen, zu stöhnen. Ab und zu sahen sie sich sogar gezwungen, in die Finsternis zu lauschen. Auf die Geräusche der Umgebung.

Stemmeisen hatten die nächtlichen Gestalten, Seilwinden. Mit Hilfe der Seilwinde haben sie den schweren horizontal gelegten Grabstein angehoben und seitwärts geschoben, an das nächstliegende Grab heran. Dann fingen sie mit der Schaufelarbeit an.

Verfluchte nächtliche Handarbeit. Hätte man mit einem kleinen Bagger vorfahren können, hätte man die Sache in Nullkommanix erledigt gehabt. So aber verschwendete man mit blöder Schaufelei jede Menge Zeit, während man gleichzeitig immer wieder mit Bedacht auf die Geräuschkulisse rundherum lauschen mußte.

 

Sie haben jetzt sicher längst die Idee, von was ich schreibe, Herr Weil-Esch junior, oder?

Ich mag meine Phantasie überhaupt nicht bemühen, wie lange die Männer geschuftet hat, obwohl sie sich zu zweit mit den Grabarbeiten beschäftigten.

 

 

 

 

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