"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 701
26. Oktober 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
Alles begann für die Detektei Umschau mit Ermittlungsarbeit für Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch in einigen privaten beziehungsweise betrieblichen Umfeldern. Detektische Arbeit, die wir von der Detektei Umschau stets zur vollsten Zufriedenheit Ihres Vaters, des Herrn Doktor Gregorius Weil-Esch, ausgeführt hatten. Ansonsten wäre Ihr Vater, Herr Doktor Gregorius Weil-Esch, nicht immer wieder auf uns von der Detektei Umschau zurückgekommen, wenn er einen neuen Fall hatte, in dem eine Detektei tätig werden konnte.
Aber Herr Doktor Gregorius Weil-Esch hat bei jedem neuen Fall sofort an uns von der Detektei Umschau gedacht. Wir hatten das vollste Vertrauen Herrn Doktor Gregorius Weil-Eschs.
Wie es nun dazu kam, daß ausgerechnet Mitarbeiter der Detektei Umschau die sterblichen Überreste Herrn Doktor Weil-Eschs, Ihres Vaters, Herr Weil-Esch junior, auffinden konnten, das will ich hier in diesem Schreiben noch einmal genauer erläutern.
Eigentlich gibt es dabei kein größeres Geheimnis. Zufall können wir es ebensowenig nennen.
Womit soll ich anfangen?
Gehe ich knapp einen Monat in die Vergangenheit zurück.
Am achtzehnten Juni, daß überall in den lokalen Nachrichten des Landkreises dort gemeldet wurde, daß Frau Ramona Gleibt überraschend aus der Haft entlassen wurde. Der Prozeß gegen Frau Ramona Gleibt, die ihren jungen Liebhaber, Herrn Josef Hänsel auf bestial grausame Art und Weise umgebracht haben sollte, war beinahe von einem Tag auf den andern abgesagt worden.
Der Grund: Eine Zeugin hatte sich gemeldet. Eine Frau, die mit vollem Namen Therese Gartler heißt. Die
Frau Therese Gartler, die gegenüber des Mietshauses, in dem Herr Josef Hänsel in seiner Mietwohnung lebte, ihre kleine Wohnung hatte.
Für einen Monat war Frau Therese Gartler auf Urlaubsreise auf einem Touristenschiff im Mittelmeer. Mitte Juli kehrte besagte Frau Therese Gartler von ihrer Reise zurück.
Kaum daheim eingetroffen, informierten Menschen aus der Nachbarschaft Frau Therese Gartler nach ihrer Rückkehr, was in der jüngsten Vergangenheit in der Gegend los war. Unter anderem darüber, was die Straße rüber im Gebäude oben im dritten Stock des Gebäudes vorgefallen war. Daß der junge Mann mit Namen Josef Hänsel, den Frau Therese Gartler vom Sehen her kannte, ermordet worden. Josef Hänsels Körper wurde wie ein Tier aufgebrochen, zerstückelt, das Ganze oben in Josef Hänsels eigener Küche in der Kühltruhe verstaut. Es wurde Therese Gartler gesagt, die junge Freundin dieses Hänsels könnte sich ein paar der Innereien gebraten und sie gegessen haben.
Nachdem sie die Geschichte von den Nachbarinnen wiederholt gekriegt hatte, begab Frau Gartler sich anderntags zur Polizei, eine Aussage zu machen.
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