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Blog von TeddeMehr

"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach": 766

19. November 2012 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #"Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"

Das alles, das führt zu vorzeitiger Haftentlassung. Obwohl Herr Hans-Georg Tabert damals in der Arztpraxis einen Polizisten mit dem Messer bedroht hatte, ehe er aus den Praxisräumen fliehen konnte.

Ein paar Jahre hat Herr Hans-Georg Tabert wenigstens hinter Gittern verbringen müssen. Muß auch was sein.

 

Frau Ramona Gleibt - Sie wissen, Herr Weil-Esch junior, die junge Frau, Bankangestellte, deren Nähe Ihr Vater im Mandlinger Hof gesucht hatte, um Kontakte zu knüpfen - wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, daß an ihrer geistigen Gesundheit gezweifelt wird.

Neue psychologische Gutachten sollen nämlich angefertigt werden, Frau Ramona Gleibt anbetreffend. Die Fragestellung: War das die richtige Sicht der Dinge, zu erklären, daß Frau Ramona Gleibt gesund im Kopf sei? Oder hätte man nicht besser daran getan, Frau Ramona Gleibts Mord an ihrem Geliebten Josef Hänsel und die grausigen Begleitumstände, einer zuzuschreiben, bei der es an der Zurechnungsfähigkeit hapert und die deswegen abnormale Verhaltensweisen an den Tag legte?

Das ist das Problem Frau Ramona Gleibts. Unter keinen Umständen, daß Frau Ramona Gleibt in die geschlossene Abteilung einer Nervenklinik möchte.

 

Von Fransen beziehungsweise Herrn Drakonie Rupertus Wank hat seit Monaten kein Mensch mehr etwas gehört oder gesehen, Herr Weil-Esch junior.

Seit dem Tod Ihres Vaters und den folgenden Fahndungsmaßnahmen durch die Polizei ist Herr Drakonie Rupertus Wank spurlos verschwunden. Vom Erdboden verschluckt, der Mann.

Sein altes Paßfoto, das auch heute der Realität seines Aussehens entspricht, hängt, auf Din-A4-Format vergrößert, auf den verschiedensten Polizeiwachen aus. Haben wir von der Detektei Umschau in jüngster Zeit im Vorbeigehen mitgekriegt.

 

Eine Fotoaufnahme, die auch während den neunzehnhundertzwanziger Jahren, im neunzehnten Jahrhundert von dem Mann so ausgehangen sein könnte, dürfen wir den ermittelten Übereinstimmungen der Gesichtserkennungsprogramme glauben schenken. Was man im Grunde genommen immer tut, betrifft es in der Gegenwart lebende Personen.

Zweifeln, das muß man an diesen Programmen nun wirklich nicht.

 

 

 

 

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