Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Einfach das Gute am "Knall"

6. September 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Gewaltige Strukturen beherrschen das Universum. Und es läßt sich nur schwer einschätzen, wie gigantisch da manches ist. Viel weiter reicht ein Blick einfach nicht. Dann ist der und der Schwarzton.

Betrachtet man sich so die aus ungezählten Einzelbildern zusammengesetzten Weltallkarten, die alles des überblickbaren Alls abbilden. Selbst noch für die Dreidimenionalität aufbereitet, kann man dann und wann was gewahren.

Dort, wo man selber hockt, so als Mensch, auf einem von Atmosphäre umgebenen Planeten in einer ewig prekären Lage, als das Minimalstäubchen anteilig einer Galaxie, hier die "Milchstraße".

Die Galaxien, jene fahrenden Örtlichkeiten, in denen hauptsächlich der Lichtschein an und Methode ist. Die Galaxien leuchten, entfalten "Brennwerte" bei den "Lampions", sonst existiert dahingehend nicht viel. Weit und breit nur auf relativ schmalen Dunkelblasen-Randstreifen hintereinander dahinfahrend, so verhält man sich als Galaxie bei anderen Galaxien.

Die grellen Galaxien-Körper, zahllos und routiniert, das bei Sonne, Mond und Sternen in ihnen. Dieser scheinende Bereich, das Erkennbare einer jeden Galaxien, die Zone, die bei jeder Galaxie einem Schwarzen Loch vorgelagert ist. An "Sonne, Mond und Sternen" und all dem, das es in dem Umfeld gibt, daß Schwarze Löcher sich nähren. "Sonne, Mond und Sterne", die astreinste Routine bei einem Schwarzen Loch. Tausendfach "Sonne, Mond und Sterne" als das Endergebnis bei Schwarzen Löchern gesehen. Das, das unterm Stich herauskommt, wenn bei einem Schwarzen Loch mit seiner gravitatorischen Halte- und Anziehungsmacht die unterschiedlchste Dinge auf einem Haufen zusammentreffen. Irgendwann begegnet sich alles bei einem Schwarzen Loch. Alles, das bei einem Schwarzen Loch Verwirblung hat, das kann sich schließlich irgendwann treffen, auf begrenztem Gebiet. Das Explosivste, das Böseste an Säure, daß zigfach noch die Atome aufgeschlagen werden können. Sich neu alles zusammenfügen kann. Je ausgedehnter so das ein Schwarzes Loch Umgebende wird, um so mehr Zeit hat da auch was für die unterschiedlichsten Entwicklungen in wahren "Hexen- und Suppenküchen". Irgendwo bei einem Schwarzen Loch ist immer alles drinnen in der Rechnung. Auch öfters.

Was in jenen "Küchen" sich ausbackt, aufkocht und zum Vorschein kommt, bei den vorgegebenen Materialien, das scheinen zumeist die Ausprägungen bei "Sonne, Mond und Sternen" zu sein. Nur der Mensch erschafft unter Laborbedingungen noch anderweitigere Stoffe. Aber, auch die könnte er nicht exklusiver als seine Erfindung haben. Irgendwie, daß bei einem Schwarzen Loch auch dergleichen ein Ergebnis sein könnte. Das Schwarze Loch, es nähme sich auch DAS vor; das wäre IHM ebenfalls eins: was für die Aufbereitung.

Bei angegangenem Lichtschein turnen all die Galaxien also lediglich auf so schalen Randstreifen auf den unendlich wüst weit sich ausdehnenden Dunkel-Blasen rum. Bloß an diesen "Rändern" wird auf Dauer "gefahren", "gereist". Fast bestens aufgehellte, ausgeleuchteten Galaxien-"Straßen" - eine unendliche Streckenführung. Trotzdem das bei den "Galaxien" lediglich ein Bruchteil von allem insgesamt ist. Beinahe überhaupt nicht so wichtig. An sich.

Und trotzdem läßt sich das mit den Großstrukturen nicht so recht ausdeuten. Schließlich sehen die Wissenschaftler im Rund, wenn sie immer von dem einen Punkt, Ihrem "Urknall"-Ort, wegblicken, nichts weiter mehr als diese und jene Schwärze. Verschiedenartige Nuancen bei der Schwarzfärbung. Dort, wo sie behaupten, daß nach dem Explosionsschwall alles an Stofflichkeit sich nach dorthin ausdehnt und immer noch weiter ausdehnt. Oder auch nicht. DAS wäre es für Sie!

Durchaus, daß sie sich der guten Hoffnung hingeben, daß sich das mit der unendlichen Ausdehnung mal irgendwann aufhört. Damit sie mal ein Ende des Spaßes blicken könnten. Die von ihnen lange großmächtig erwartete Umkehrung des Explosionprozesses. Alles schließlich nichts als das Ergebnis einer schnöden Explosion. Bei einer Explosion, daß was Zeug mal einfach nicht mehr weiter als zu einer gewissen Ausdehnungsgrad hinfliegen kann. Weil die Explosionswucht doch endlich sein muß. Eine natürliche Grenze erfährt, an der nichts weitergeht.

Damit dann, hätte die Explosion die letztmögliche Dehnweite erreicht, könnten sie, als so gute und vor allem religiöse Leute, das Weltende berechnen. Damit käme ihnen denn eine Perspektive in Sicht, daß SIE so den Zeitpunkt parat hätten, daß unbestimmt jener bestimmte eine "Gott" der Religionsbücher ins Spiel gebracht werden könnte. Der mit dem "Jüngsten Tag" zum Beispiel. Alle Toten, daß am "Jüngsten Tag" wiederauferstehen heißt es in einem Religionswerk. Wirklich, hätten SIE jene endgültig letztmögliche Ausdehnungsperspektive, hätten SIE doch wo den Umkehrpunkt auf Lager. Das große Ende der Welt hätten SIE greifbar. Damit sich dem knappen Moment angenähert, an dem die "Wiederauferstandenen" vor ihrem "Herrn" hintreten könnten, SEINEM Richterspruch, von wegen des "Guten" und des "Bösen" zu harren. Nicht wahr? Für so manchem Theologen und gelehrten Religionsverkünder, die es auch unter den Wissenschaftlern gibt,  wäre das doch DAS für den freudigen Ausruf: "Bingo!" "Hebt hoch die Gläser!"

Deswegen ist man so scharf darauf, immer noch weiter und weiter hinauszusehen: Man setzt auf das "Ende aller Welt". Daß der Dehnbereich erreicht wird. Schließlich möchte man nicht bis in alle Ewigkeit ausharren müssen, auf jemand zu warten. Der jedermann von der Religionsbühne her bekannt ist. Geradezu, wenn man doch schwer auf IHN hofft, den EINEN. Weil auf IHN als lebensbestimmenden Faktor gesetzt hat. Darauf, daß es nach dem Tod denn noch was gäbe. Daß man sich noch was zu erhoffen hätte, nach dem schnöden Lebensende.

Wäre da die Welt nicht endlich, könnte man ja bis in alle Ewigkeit auf was warten. Mit der Umkehrung, dem Zurückstürzen jeder Materie zu dem einen "Urknall"-Pünktchen, dieser "Singularität", könnte der Gläubige jedoch was einer Besonderheit absehen. Könnte die Wissenschaft der erwartungsfrohen Menschenwelt was verkünden. Zumindest DAS, daß man sich nun auf einen genaueren Zeitraum für die Warterei einstellen dürfte.

Dafür hat man nun da auf einer großen Wissenschaftlerkonferenz vor Jahrzehnten diesen wahnsinnigen Kompromiß gefunden. Als man sich entschloß, sich auf den "Urknall" als was Gesichertes festzulegen. Jedes anderweitige Denken, das man sich ab dem Moment des Konferenzendes in dem Sinne verbat. Darüberhinaus hatte kaum noch was Duldung. Der "Urknall", der wird jedermann seit damals als das EINE gelehrt. Bei der Theologie an den Universitäten, für die man gleichfalls mindestens vier Jahre braucht. Ehe man dafür seinen Abschluß kriegt. Überall schreibt, lehrt und handelt man aus der Denke des "Urknalls" heraus. Kaum wo kann man was anderes lesen als da davon. Als von jenem einen ominösen "Urknall"-Pünktchen. Sogar den Explosionsort auf den Universumskarten kennt man kess haargenau. Auf den Rundum-Karten, die das bekannte Weltall präsentieren, ist DER mitunter eingezeichnet, vermerkt. Angespitzt vor Begeisterung konnt man nicht da drauf verzichten.

 

 

 

-----

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post