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Blog von TeddeMehr

Bei Haus, Hof, Kindern, Haustieren und Krediten

2. Dezember 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Das damals, das mit dem "Urknall" ... Perspektivisch war alles weiterhin, eher eine Glaubensfrage - und trotzdem haben die der Wissenschaften sich dazu aufgerufen gefühlt, den "Urknall" auf Erden auszurufen.

"Urknall", daß man es rund um den Globus, in Mondnähe werden ließ.

Dabei hatte sich für die Wissenschaften trotz Hubble, dem Wissenschaftler, nicht viel geändert. Davon abgesehen, daß man eine Fahrtrichtung sah, die man mit einem "Urknall" in Verbindung bracht. Womit man sich umfänglich euphorisierte. So sehr, daß es der "Urknall" denn irgendwann tatsächlich sein mußte. Obwohl der "Urknall" weiterhin eher perspektivisch zu sehen war. Perspektivisch, wie es allerdings all die Glaubens- und Religionsangelegenheiten eigentlich auch sind.

Trotz aller Perspektive stehen denn Glaubensdinge nicht notwendigerweise beim Wissen im Lexikon. Vielmehr bei "Glaube, Kirche, Religion" mit anbei.

Wobei eins an der Stelle festzuhalten wäre: mit Sicherheit nimmt jede Religion die "Wissensperspektive" gerne, gibt der sofort den Vorzug, wenn sie kann. Wenn man meint, denkt ... Dann gestattet man es sich, ein Wissen, als der der Religion. Bei "Himmelsauffahrten", "Engeln" und so fort.  Wenn man es Leuten, die im religiösen Sinne mit Glauben umgehen, denn erlaubt, dann ist was auch abgesicherter, am Phantastischen.

Der "Gläubige", das ist an sich derjenige, der einer Priesterschaft das gestattet, vor ihn hinzutreten, mit einer Mutmaßung, Vermutung, Annahme. Unwidersprochen. Im Mittelalter hatten aber andere das Priestern zu gestatten, weil durchregierende, herrschaftliche Unduldsamkeit herrschte, bei religiösen Tribunalen, angezündeten Scheiterhaufen, "Hexen"- und "Zauberer"-Verbrennungen.

Als der, der Sachverhalte mit Vorbetern teilt, ist man jemand, jemand im Glauben. Bloß, dort, wo der "Urknall" ausgerufen wurde, hieß man sich "Wissenschaftler". Üblicherweise sind Wissenschaftsleute Gelehrte. Welche, denen man nicht so einfach mit was kommen kann.

Es ist wirklich schwer zu fassen, von dem her, daß man dort, Wissenschaftsweltumgebung, den "Urknall" derart großflächig ausrief. Ein Ding wie den "Urknall". Noch dazu als "Wissen". Bei all dem, was man damit verloren, bei sich eingebüßt hat. Was einem an sich nicht unbekannt gewesen sein sollte. Die wertfreie, ergebnisoffene Forschung. Die Freigeistigkeit. Faktisch die Neugierde am Kosmos, an Neuentdeckungen, die ließ man sich nehmen. Für ein großspurig von oben nach unten ausgegebenes Endresultat. Als herrsche bei einem Despotismus vor, der Autokrat. Der "Urknall" wurd als Wissensfeststellung untergebracht. Obwohl der "Urknall" weiterhin nicht viel mehr war als eine wahrgenommene Reiseperspektive. Eventuell eine Möglichkeit. Wie ein "Wissen", das ein religiöser Mensch hat, der "Gott" voraussetzt, könnt man sich die Verhältnisse am "Urknall" besehen. Diejenigen der Religion, die vor allen Dingen, die kennen so eine Wesensart. Faktisch ist DAS für sie ebenfalls eine Endergebnis, sich der Existenz einer Gottheit sicher zu sein. Nicht jeder allerdings kommt zum selben Resultat. In derselben Weise ist und war der "Urknall" zu begucken, daß es bei einer perspektivischen Ausrichtung im Glaubensmodus auf Freiwilligkeit angewiesen wäre.

Eine astreine Glaubenssache, der "Urknall". Keine Wissens-, eine Glaubensperspektive, die dort, am Wissenschaftshof, die mit dem "Urknall", diesem bei einer ein klein wenig erhöhteren Wahrscheinlichkeit, ausgegeben wurde. Der "Faktor Mensch", der beim "Urknall" mitspielt. In den Wissenschaften präsentierte sich das so, daß sich so die "Gottsucher"-Wissenschaftler an den Wissenschaftsneuigkeiten Hubbles mehr und mehr euphorisierten. In die Überzahl geraten konnten die "Gottsucher" in der Wissenschaftswelt auch noch, als eine finstere Ära langsam ihrem Niedergang zustrebte. Die Faschisten, derer allerschlimmste Ausprägung die "Nationalsozialisten" waren, die, daß langsam der Vergängnis anheimfielen. Die Faschisten, "Nationalsozialisten", die es verstanden hatten, ihre jeweiligen Bevölkerungen, viel zu viele dort, auch noch grinsend in ein Joch steigen zu lassen. Die große Faschistenära, nichtsdestotrotz, daß die sich verabschiedete. Viel weiterzukommen, war für die Faschisten, die "Nationalsozialisten" beim allerschlimmsten, bösartigsten Treiben irgendwann nicht mehr. Sie waren zu konfrontieren. Zurückzuziehen hatten sie sich. Wurden auch nicht wieder genommen, bei einem freieren Willen, mit dem man sich erneut für sie entscheiden hätte können. Außen vor blieben sie, selbst bei demokratischen Wahlen. In den Wahlkabinen kriegten sie keine neuen Kreuzlein ab.

Im Schatten dieser epochalen Geschehnisse, daß Wissenschaftler glattweg den "Urknall" für sich noch nahmen, den annahmen. Nicht irgendwie, sich an einer besseren Perspektive für was erfreuend. Sofort der ganzen Umfang, der sollte genommen werden. Jede andere Universumsansicht, am "Urknall" wurde sie herrisch vom Tisch heruntergewischt. Bis heute verhält man sich fast nicht anders. Wo all der "Nationalsozialismus", Faschismus unterging, geschah ausgerechnet unter denen der Wissenschaften etwas: der "Urknall". Es wurde "Urknall". Nicht einfach so, daß man mal nebenbei vermehrt nach dem "Urknall" gucken wollte. Bei seiner Forschungsarbeit den in Betracht ziehend. Bei einer höheren Wahrscheinlichkeit. Wegen Hubble und denjenigen. Richtiggehend Regiment wurde mit dem "Urknall" geführt. Von oben nach unten durchregiert. Während im Hintergrund der Wissenschaftler Kirchenstaatabgesandtschaft herumstand. Der "Urknall", ein besonderes Anliegen war der IHNEN. Den "Urknall", sie hatten ihn inbesondere nötig. Für den "Urknall", für den waren sie eingetroffen. Den "Urknall" endlich wirklich durchzubringen. Deshalb kamen sie auf einem Konvent, den "Gottsucher"-Wissenschaftlern und manch einem wissenschaftlich sich verhaltenden eher priesterlich, kirchlich orientierten "Wissenschaftler" beizustehen, ihnen vor Ort beizuspringen. Ereignen mußte sich für den Kirchenstaat am Erdboden drunten was. Mit Menschensicht. Und das, was sich ereignen sollte, das geschah auch: die wissenschaftliche Konkurrenz, die ließ eine astreine Glaubensperspektive, den "Urknall", tatsächlich Grundlagenwissen werden. Diese der Wissenschaften, sie konstatierten ein Endergebnis, den "Urknall", daß der das nun wäre, das, das für alle Wissenschaftsfakultäten unterm Strich herauszukommen hätte. Als Resultat sollte der "Urknall" das überall Vorgebene werden, sein. Jeder Sternengucker, jeder bei den formelhaften Berechnungen am Kosmos sollte seine Arbeit im "Urknall"-Sinne betreiben. Sonst sollte er nichts mehr gelten lassen. Wie in einem Despotenregime wurde jeder Widerspruch niedergeschlagen. Aufbegehren, Widerstand gegen den allgemeinen "Urknall"-Becheid: sinn- und zwecklos. Ohnehin wurde man wieder mal religiöser unten auf der Bodenfläche der Erdenwelt. Unter den Menschen gefiel man sich in einem religiöseren Geist. Die Kirchen, die waren wieder voller. Auch eine Folge dessen, daß es nach dem einen großen Weltkrieg manche Bevölkerung wieder mehr zu religiöser Andacht, Gebet hinzog. Zum trauten Miteinander in einer Kirche. Mit dem "Urknall" konnte der Priester den Gläubigen alles wie eh und je predigen. Selbst wenn die der "Wissenschaften" das Wort "Gott" eher nicht in den Mund nahmen, war man am "Urknall" die eine Macht, Kraft, umfänglich zufriedengestellt. Die wissenschaftliche "Urknall"-Installation, die man weltweit wie "gottgegeben", voller Selbstverständlichkeit, ohne irgendwas Hintergründigeres je zu vermuten, hinnahm. Den "Urknall", dieses "Gleichschaltungsgesetz" von Religion und Wissenschaft. Zur umfangreichen Anpassung brachte man es offiziell. Am "Urknall". Überdies war da das Späßchen: der "Urknall", der wurde dem "Wissen" anteilig. Nicht weiter eine Glaubensangelegenheit, zum Wissen wurde der "Urknall". Zur institutionellen Lehrmeinung an den Schulen, Universitäten, in den Wissenschaftspublikationen, -büchern. Überall nichts als "Urknall" auf der Szene.

Siebzig Jahre hält der irdische "Weltfriede" am "Urknall" jetzt schon, zu dem sich die religiösen Mächte, denen "Gottsucher"-Wissenschaftler aushalfen, verhelfen konnten. Wie alles früher war, als es noch nicht "Urknall" geworden war, weiß heute kaum einer mehr. Wie man da öfters drohte, "Blasphemie" schrie, Ketzerei, mit der "Heiligen Inquistion" im Mund Bedrohliches daherredete. Wer nach der großen "Urknall"-Feststellung mit dem "Urknall" nicht zurechkam, der hatte seine Folgen zu tragen. Bei mancher prekären Beschäftigung. An Schulen, Universitäten. Bei den Wissenschaftsveröffentlichungen. Einen Namen, den man wo hatte. Oder eben auch nicht. Bei Haus, Hof, Kindern, Haustieren und Krediten ... Wo man was zu befürchten hat, wenn einem wo gekündigt würde. Es mit den Publikationen plötzlich mau aussah.

 

 

 

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