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Blog von TeddeMehr

Die Siebziger-Inszenierung

23. Januar 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Die wahnsinnige Mitte-der-Siebziger-Jahre-Inszenierung.

Da kam ER an, der "punk". Achtung, Achtung: Zunächst war er noch ein Wilder.

Was man mit IHM bezweckte: Mal den Motor kurz abzuwürgen. Am besten noch irgendwie die ganze tolle Karre an den Schrottwert ranzukriegen.

Mit Strategie war das möglich. Mitte der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts.

Mit strategischer Vorgangsweise.

Die in Großbritannien legten diese Häme an den Tag, versuchten sich in dem Exklusiv-Spott. Bei den jungen Leuten.

Erst mal, daß sie in die Geschichte Deutschlands blickten. Wußten darüber ja was aus der Schule. Nach der "Weimarer Republik" wurd dahingehend geguckt. Die großen Straßenkämpfe da die Tage der "Weimarer Republik". Zwischen zwei so sich scheinbar unversöhnlich gegenüberstehenden Parteien. Miteinander im Dauerkonflikt.

Nun die "punk" und "skinhead"-Inszenierung. Denn mit dem "punk" kam auch er ran, der "skinhead".

Jahrelang konnte man fast alles restlos nehmen, was aus Großbritannien herkam, den Musikalienmarkt betreffend. Das machte man sich zunutze. Den einen tollen Ruf. Der aus dem der Sechziger resultierte, die frühen Siebziger auch noch ein bißchen. Die ganz großen Sechziger-Jahre-Namen: die "Beatles", die "Rolling Stones". Aber auch die vom Rest, die waren nicht gerade übel. Geradezu überreich war man in Britannien mit qualitativ hochstehenden, fähigen und produktiven Musikgruppen bestückt. Der Wahnsinn, was der und der an seinem Spielgerät zum Ausdruck bringen konnte. Fast schien es, die Briten, die würden von daher so ziemlich über die gesamte Welt herrschen. Überall klang er, englischer Gesang, war das Liedgut eins englischer Herkunft.

Bis da sich was Bahn brach, unvermittelt, dort bei den Engländern. Was des bornierten Mackertums, das bei ihnen ausbrach. Mit dem man sich von oben herab zum Ausdruck brachte. Wohl alles absichtsvoll inszeniert, von langer Hand vorbereitet. Bis ins kleinste Detail ausgearbeitetes Zeug. Der "punk" und sein Gegenspieler: der "skinhead". Dieser "Weimarer Republik"-Stil.

Viel zu vieles viel zu gut, anscheinend, da welchen, am Commonwealth-Himmel. Bis wohl so eine Meinung bei Bestimmten vorherrschte. Bei einem Übermaß an Spott, einer Häme. Es war das Motto: "Vielleicht freßt IHR jetzt auch DAS! Aus unserer Hand". Und die Rechnung, die ging glattweg auf.

Verändern wollten manche obendran ohnehin ein paar Kleinigkeiten. Und mit dem "punk" konnte man dem zur Äußerung verhelfen.
Der "punk", er diente, er war nahezu allem dienlich. Die Uhren wollte man längst mal wieder zurückdrehen. Mindestens waren es bei so den verordneten Igel-Frisuren und so dem, da war es die Wahrheit der Fünfziger, in die man zurückkehrte. Die Tage, als James Dean seinen Autounfall hatte ... Selbst der Irokese, der viel Haarspray brauchte, ließ sich locker verschleiern.

So das, die Veschleierung, das war das eigentlich Große des "punks". Der Hintergrundgedanke aus der britischen Anhöhe: Der Papi, der war doch auch mal wild. Hat beizeiten auch was angestellt. Macht man den Papi aus einen. Der "punk", der tönte ja im Grunde wie ein Elternteil daher.

Man hätte das vielleicht vernehmen müssen. Die Siebziger. Der "punk", er haßte alles, was der Vati lange hassen hätte können. Oder auch die Mutti.

Die Stimme, die hätte man hören müssen, die Siebziger. Einem, das dazu erzählen, hörte man was des "punks".

Bei all dem etwa, was der "punk" so haßte. Daß Vati und Mutti das vielleicht auch haßten. Lange bereits. Seit den Sechzigern. Bis Mitte der Siebziger. Bis Mitte der Siebziger, bis sich mit dem "punk" nebenher was der "Vernunft" einstellte.

Die Beruhigung einer aufgeregten Szene. Mitte der Siebziger ging die an die Arbeit. Hatte eine gigantische Installlation. Durch den "punk".

Der "punk", er war nicht nur billig. Er war den Plattenbossen dann überdies eine billige Produktion. Auch bei den Gruppen der ersten Hälfte der siebziger Jahre. Bei denen fuhr man ebenfalls was runter. Verdeutlichte Leuten mitunter was, was ihre Klänge auch herzeigten. ebenso die Bilder, wenn man mal ein Platten-Cover betrachtet.

Als hätte man da mit wegwerfender Handbewegung absichtsvoll die Demo-Bänder veröffentlicht.

Da darauf sollte man mal achtgeben: vor oder nach Mitte der Siebziger. In Text und Musik. Bei Gruppierungen. Während der "punk" zunächst das "Wilde" raushängen ließ. Seine wildere Phase präsentierte..

 

 

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