Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Von einem offenen Wort

22. Januar 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Ob da so ein Städtetagpräsident nicht recht hat?

Der eine Armutsfrage stellte. Die Möglichkeit, wie man verarmen könnte, wenn man wo dran ist. Mit was unterwegs rumlatscht.

So mit der dumben Nationaltümelei, dem hinter Grenzen, regionalen Landesgrenzen, des weiteren mit dem der Intoleranz, Ignoranz und aller möglicher tauber Feindseligkeit dazu, die mit Rassismus, Vorurteilsbehaftung und dem zu schaffen hat. Daß so was von so was kommt, daß da was bei einer Bevölkerung schon mal zu größerer Armut führt. Dieses kleinteilig bräsig Bornierte. Diese Art geistigen Muffs.

Wenn man eben das mit dem Kleingeist pflegt. All so was. Wie das, was so eine Partei einem als was einer Alternative propagiert.

Das eine, das eines gewissen "Dexter"-Wesens. Das am Faschistenhorizont. Das als "Neuigkeit" nicht so gesehen werden möchte. Nicht dieses alte Wörtchen. Nicht das mit dem ordinären Faschismus. Das derweil momentan eben was eines Dings, das noch nicht so recht sein will, was es ist. Gestrig, rückwärtsgängig und regelrecht zurückgeblieben. All das. Allerdings was, sich als irgendwelche "Neuware" auszeichnend. Was, das sich so ein üblicher Wähler glatt als einwandfreie Neuheit nehmen soll. Bei einem herumschleppbaren neuwertigen Telefongerät mit Rechnerfunktionen. Ewig, daß dieses Alte mit dem Wort "neu" geht - "Neo" und so. "Neo" ist man jetzt schon seit Jahrzehnten.

Das Alte, das lediglich ein paar neuere Umschreibungen für sich benennt. Das beinahe empört ablehnt, sich, als ein Gesicht, das noch keiner kennt, mit einer abgehalfterten, altvorderen Fratze in Beziehung gesetzt zu werden. Derweil man zwar diese eine Gestrigkeit in selber Weise als Flaschenfüllung darbietet. Bloß, es ist umetikettiert, der Staub vom der ollen Pulle heruntergewischt. Zwischendrinnen, die eine gesonderte Visage. Die ist zu einer Maske geworden. Eine Maske, sie sich über den Kopf zu ziehen, rasch abzunehmen, braucht man sie nicht. Die, mit der man gut Kinder erschrecken könnte. Wiewohl sich das früher auch nur mit so einer Maskierung umtat. Als man als was des "Tramps" rumlief, ohne irgendwas mit dem "Tramp" zu schaffen zu haben. Im Grunde genommen.

Der "Tramp", ob der wohl für länger bei so Leuten geblieben wäre? Oder ob er nicht lieber, ein wenig verwirrten Geistes dort weggegangen wäre, um lieber einsam und verlassen auf einer Straße rumzulatschen, das zu kleine Spazierstöckchen ab und zu herumwirbelnd? Viel angenehmer, besser mal die kalte Luft zu atmen, statt sich beständig was im Warmen ansagen zu lassen, nebenbei so was des Irrlichts bei sich zu gewahren.

Etwa was dieses Irrlichts, aus so schmalen Heftchen. Gut auch Wochen- und Monatschriften, in denen sich das von so den intoleranten nationalistischen Schreiberlingen ansammelte. Jener Nachkriegs- und Zwanziger-Jahre-Tage. Von Socken Hergeschriebenes reinster Borniertheit, so den Nationalart-Textern, die einem die "Dolchstoß-Legende" nahebrachten. Daß ein Krieg noch zu gewinnen gewesen wäre. Bei "Nation", "Vaterland", "Blut und Boden". DAS, "Rasse", "Volk". Dergleichen. die als reichsdeutsche Monarchielob-Schreiber bei Nietzsche rumkrochen. Bei Nietzsche sich einfanden, wel sie ständig so meinten, Friedrich Nietzsche, der wäre doch einer der IHREN, aber damit weiter in die Welt hinausgelangt. Von Friedrich Nietsches Licht wollten sie was abkriegen. Seinem Glanz. Seinem Ruhm. Nur wegen so einer Vermutung. Weil der mal gewisse Dinge schrieb, wie sie zufällig auch ihnen gefielen. Was, das sie dachten, es wäre dem von ihnen selber angenähert war. Beamte waren sie außerdem öfters, Doktoren, Professoren. So Titelchen, die trugen sie extra vor sich her, wie ein Schild. Wie sie den "Lateiner" raushängen ließen.

Das bei Nietzsche, das des weiteren Nietzsches Schwester war. Besonders die, die hatte Begehr nach JENEN. Hatte es fast im Dauerflug nötig, was DIE zu sich und ihrem Bruder einzuladen. All das, das soweit ging, daß sie dann später, nach dem Ableben ihres lange dahinsiechenden Brüderchens, selber mal was verfaßte. Um mit den hinzugefügten Zeilen das Schriftwerk des Bruders Inhalten anzunähern. Sie, die in dem besagten Kreis das ansagte, das wäre eine Hinterlassenschaft, was, das der Feder ihres einen Bruderherzes entsprungen wäre. Als hätte er die besondere geistige Borniertheit von denjenigen, die sich bei ihr im Umkreis befanden, nicht auch zu jeder Sekunde auf den Mond schießen können. Als er noch lebte. Als hätte er sie nicht ab und zu gebeten, sie, mitten bei der besten Zigarre, nippend an dem und dem Schnaps, den sie auf den Zungen rollten, das Haus auf der Stelle zu verlassen: "Bitteschön, jetzt, raus mit euch allen. Ihr habt schon richtig gehört. Raus mit euch. Mit euch allen. Sofort."

Nietzsches Schwester, des öfteren hatte sie was zu reparieren, wieder in Ordnung zu bringen. Späterhin der Krankheit des Bruders was in die Schuhe zu schieben. Die wäre Schuld, das, das ihrem Bruder zu Launenhaftigkeit verhalf. Schlußendlich, sie auch eine, nachfolgende Lebenstage, beim Verwalten des Brudererbes, eines eines solchen Ausmaßes, daß SIE so eine Gönnerin sein konnte. Eine von IHM, dieser Nummer eins der "Nationalsozialisten". Der sich nie des "Tramp"-Breitbärtchens in seiner Visage entledigte. Weil er damit so gut bei Bevölkerung ankam, bei Wählerschaft. Auch damit war er bei ihnen mit dabei. Bei vielen Leuten, die sich die Zwanziger-Jahre-Lebenstage der "Tramp"-Bärtchenmode annahmen. Statt kühl beim Schnäuzer zu verharren. Die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Eine Epoche von mancherlei Verwirrung. Für eine geistige Umnachtung, für die bei einem gesorgt werden sollte. Damals. Alles ziemlich erfolgreich. Nicht?

Fast auch wie ein Ding aus dem Heute. Auch in Gegenwartstagen dreht es sich bei IHNEN insbesondere darum, einem Wirrnis beizubringen. Einem was Lug und Trug und Falschheit als was Exklusives zu verkaufen. Diese Art bei einem unterbringen. Alles, damit man SIE wählt. An erster Stelle steht DAS: Man soll SIE sich sebstgefällig in der Wahlkabine ranwählen.

Wie so was dann im Jahre '33 passierte, geschah, sein Ereignis hatte Einen Gipfel. Bei dem mit dem Wählerkreuz. Das aushalf, daß einem freien "Weimarer Republik"-Bürger das Joch übergestreift werden konnte. Auf Deutsch: Im Joch, daß der "Reichsbürger" ab dem Moment ging. Auch in manchem Elend. Die ganz großen Umfänge dieses Elends, das Genaure, das brachte erst die Nachkriegszeit zum Vorschein. Bei einer Bewußtwerdung. Als bisweilen Selbstreflektion einsetzte.

Nicht umsonst währte das bei zigfachen Versuchen über siebzig Jahre, bis da was die Neugründung einer Partei ...

Als ob sie nicht sofort nach dem Krieg, als Gewahrer einer demokratischen Ordnung, neu die Lust gehabt hätten. Nicht mehr wo bloß mitzugehen, sondern wieder vordran zu stehen. Als Ansager. Ganz offen. Mit einer Partei, neu gegründet in den späten Vierzigern.

Immer wieder kann man so die Namen dieser, jener Parteigründung lesen. Hat man so Geschichte im Blick. Die seit '45. Guckt mal eine Sekunde nach.

 

 

------

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post