Ein britisches Späßchen, das sich Mitte der Siebziger abbildete
Mitte der Siebziger, lange her, heute, die Tage. Oder doch nicht? Das mit dem einen besonderen Späßchen, von der britschen Insel runter, weit hinaustragend in die große Welt. Das eine mit dem "punk". Der "punk" mitsamt rechter Begleitung.
Das einer exklusiven Häme-, Spott-Idee. Die man bei jungen Leuten unterbringen wollte. IHNEN und IHRER Jugendkultur mal umfänglich was zu spotten. Da was mitzugeben. Wem eins drüberzuziehen.
Das mit der großen Bespaßung von der Briten-Insel, das hieß "punk" und "skinhead". Die von der Insel, schließlich im besten Ruf, was ihre Musikalienware anbetraf. Regelrecht, daß man den Briten dahingehend aus der Hand fraß. Fast blind gegenüber dem und dem Angebot. Geradezu auch noch dem EINEN, DEM ab Mitte der Siebziger. Als man auch DAS noch aus der britischen Handfläche nahm. Lustigerweise.
Ein paar Gestalten, die vielleicht im Laufe jener Lebenstage, so die Reste-Siebziger, nur noch unten am Boden rumlagen, groß im Bäuchehalten, vor Gelächter. Wahnsinnig das, das bei ihnen los war. Unfaßlich. Bei dem, was sie rund um den Erdball unterbringen konnten. Viel da an den Mann. Die Frau.
So eine Stimme, die könnte in der Weise geklingelt haben: "Guckt mal, die fressen echt den punk-Bockmist! Jeder frißt unseren Müll jetzt, den punk. Wahnsinn. Einfach der Wahnsinn. He, wartet nur, was da Euch beim punk noch mitkommt. Wen der punk auch mit dabei hat. Schaut euch IHN dann nur an, den skinhead. Haha! Den müßt IHR erst gesehen haben, den skinhead. Man faßt es nicht. Ich glaub, die lassen uns bald noch sterben hier, sterben vor Lachen."
Ab Mitte der siebziger Jahre legte man das an den Tag. Da ging's voll ab damit. Durch die Briten. Denen aus dem Englischen. Ein großer Haufen an Gruppen, die in englischer Sprache sangen. Bei dem im Englischen hatten SIE eine Besonderheit auf Lager. So ein Doppel sollte in Erscheinung treten. So was wie was bei der Schnittmusterware, an der man in einem Modebetrieb herumspielt. Wo man ständig daran arbeitet, darüber nachdenkt, was nächstes Jahr so die Mode sein könnte: Was verkauft man den Leuten nächstes Jahr?
Und SIE hatten eine Neuigkeit.
Von daher ... Das bis ins kleinste Detail Ausgearbeitete der Anziehpuppen. Dem beim "punk". Dem "skinhead".
Glasklar strukturiert, die Figuren. Eingekleidet. Von langer Hand vorbereitet. Alles von A bis Z ausgeklügelt. Als ob es irgendwo ähnlich zu Papier gebracht werden hätte sollen. Etwas für das nach Plan. Selbst in einer Schublade hätte es längst kurz herumliegen können. Um bei Gelegenheit hervorgebracht zu werden. Und nun, ziemlich haargenau Mitte den Siebzigern, da schien was dafür zu sein. Da was mit so was an den Tag zu legen. Das mit dem "punk" brachte man zum Vorschein. Das mit dem "skinhead" beim "punk" zudem. Alles ging tatsächlich klar, die neueste Vorstellung im Marionettentheater, die war tatsächlich viel besucht. Die Straße runter kam man bei einem angerannt. Dort, wo man das zahlende Publikum erwartete. Wo man wie nebenher wartete, bis die "Kinder" kamen. Zahllos traf das Kind, ein "Teenager", ein, es war bestes Geschäft. Vati, Mutti waren am Ende auch wieder mit dabei.
"punk", "skinhead". Neu angezogen sollte man werden, stilmäßig "aufgebrezelt". Und man konnte DAS mit den beiden Vorzeigepuppen,"punk" und "skinhead", tatsächlich bei einem großen Haufen junger Leute unterbringen. Bei mancherlei präparierter Ware. So viel war schließlich bem "punk" noch als Gebrauchsanweisung mit dabei. Jede Menge Zeugs an von langer Hand vorbereiteter Ansage. Die, im Grunde genommen, bestimmte Ansagen wiederspiegelten. Doch derer der Elternpartie vor dem Jahr '75. Das Wilde des "punks" die reinste Heuchelei. Der Anschein eines Rebellentums, Fast wie was an "Klebrigkeit", die beim "punk" erst mal mitgetrunken wurde. Das, daß man sich wüst aufführte. Voll unreflektiert durch die jungen Kerle, was da ihnen in Wahrheit so dargeboten wurde. Mithilfe des "punks". Die Ansage des bornierten Mackers kriegte er mit dem "punk" ja doch eigentlich umfänglich ab. Die Ansage derer der Elternseite. Was die die vorhergehenden Jahren, die Sechziger durch, Anfang der Siebziger, oftmals zu einem meinten, wenn sie das Äußere von dem und der bekrittelten. Das erwischte den jungen Mann mit dem "punk" voll. Und niemand merkte das, als "punk" war, daß er wieder zum Friseur ging, einen Haarschnitt hatte, mit dem er sich doch "sehen" lassen konnte. DAS. Jeder, der den "punk" mimte, der war DORT zurück. Das war die Falle des "punks". Den sie zunächst als was Wildes losgehen ließen.
Der "punk", das war das Scheinwilde. Das von denen ganz weit von oben herab. Was der "punk" äußerte, das war wie das Geschwätz von einem hinter einem Plattenfirmenchefsessel, der was nicht länger durchgehen lassen wollte, das eines aufgeregten Konservativen. Eines von denen, die den "Hippie" fast wie verrückt haßten. Jenen einen Widerborstigen, mit dem sich das mit dem Vietnam-Krieg denn erledigte. Ein Krieg, mit dem man durchaus fortsetzen hätte können, wäre nicht irgendwie was dazwischengekommen. Weil ein anderes Bewußtsein erschaffen worden war.
Eine Jugendkultur, die vor Mitte der Siebziger, die man im Grunde nicht länger funktionieren lassen wollte. Mitte der Siebziger, das hieß: Schnitt. Bis hierhin, nicht weiter.
Man nehme nur all die Ansagen von Vati und Mutti, so Elternseite, die sechziger, die ersten siebziger Jahre durch: "Geh doch endlich wieder zum Friseur!" Oder beim Mädchen: "Zieh dir wieder mal was Anständiges an. Dein Rock ist viel zu kurz,. Wo man da überall reingucken kann. Bei dir."
Das war der "punk", eigentlich: ein Brav-Macher. In Wahrheit schickte der "punk" die Siebziger-Jahre-Jugend, die beim "punk" mitging, zum Friseur. Der "punk", der war einer, sich sicher, Vatis Autoschlüssel kriegen zu können. Sobald er den von Vati bezahlten Führerschein hatte. So, wie der "punk" aussah, redete, konnte er den Autoschlüssel mit Sicherheit kriegen. Zusammen mit Vati ins Wirtshaus latschen, statt ewig DIESEN Knatsch mit ihm zu haben.
Tatsächlich, selbst noch heute könnten diese beiden Figuren, die ab der Mitte der siebziger Jahre tanzten, der "punk", der "skinhead", in jedem Kasperletheater auftauchen.
Auf beide könnte der "Kasperle" etwa mit der Klapper genauso draufhauen wie auf das "Krokodil". Oder den "Räuber". "punk" könnte man nebenher ja auch mit "Tölpel" übersetzen. Und wie dieser Tölpel, daß sich der "punk" auch verhielt. Was der alles übernahm, weil man es ihm als "punkiges" daherredete. Weil man etwa davon daherschwatzte, daß es in "punk"-Konzerten irre wüst zuging, daß man sich in "punk"-Konzerten fast ständig herrempelte, bespuckte, deshalb bespuckten sich da auch die "punk"-Konzertbesucher. Berempelten sich fast in einer Tour. Und auch nach denen auf der Bühne, daß beinahe ständig noch hingespuckt wurde, Bierbecher nach ihnen geschmissen.
Das Gelächter so gewisser Ansager-Briten, die eigentlich absichtvoll auch der eigenen vielgepriesenen Musikkultur spotteten, ihr eins mitgaben, wer weiß, ob sich das schon beruhigt hat. Sich ihr hämisches Spottgelächter seit dem Mitte der Siebziger eindämmte. Fast könnt man zur Ansicht kommen: so der "Brexit", ein kleines Späßchen, das man sich als Brite eine Sekunde erlaubte, keine Neuigkeit bei den Briten. Da war doch schon in den Siebzigern was. Als man sich die tolle Qualität so mancher Musikgruppe plötzlich nicht mehr wünschte. Sondern einiges dafür unternahm, daß da was weniger wurde. Abflaute bei ihnen, durch die IHNEN was wirklich zuviel geworden war, die Siebziger, im konservativen Haus.
Es wurde was dagegen unternommen, die Siebziger. Die Helferlein hießen "punk" und "skinhead". "punk" und "skinhead", die Abbildung derer, die während der "Weimarer Republik" die großen Straßenkämpfe untereinander austrugen.
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