Endlich '19, geeilt hätt's nicht
Endlich das Jahr '19 nach dem Millenium, oder was?
Weiß nicht, was man sich da beeilen hätte sollen, nach '19 zu gelangen.
Wäre gern auch noch im Jahr '18 geblieben, so war das nicht.
Überdies: Im Jahr '17-Bundestag, in dem ist ja weiterhin alles beim alten. Eben das mit den beiden zusätzlich in diesen Bundestag reingeratenen Parteien, die momentan kein Land nicht sehen, wieder unter die Fünf-Prozent-Hürde drunterkommen zu können. Obwohl alle zwei die Perspektive dringend bräuchten. Keine andere vertreten SIE.
Wenig derzeit, das sie dorthin zurückbringt, wo sie vor der Jahr '17-Bundestagswahl noch waren. Keine Ahnung, eigentlich, warum. Warum dem so ist.
Was da überhaupt blenden hat müssen, daß da von irgemdwem ein Wahlkreuz hingemacht werden mußte, bei jenen beiden, mir schleierhaft. Bei was, zu dem das Wort "bone shrinker" ganz gut paßt. "bone shrinker": es zieht sich einem was zusammen, fällt einem erschlaffend runter oder hängt noch schlimmer verschrumpelt durch,
Angesichts von denjenigen, müßte man sich nicht wundern.
Weit und breit dort die Gegenden nichts anderes zu blicken, als das, was "bone shrinker" zu heißen wäre. Und trotzdem wurd und wird da wer dort großartig angewählt. Durft und darf man sich mit sich an exponierteren, exklusiveren Plätzen vorzeigen. Und hingespendet wird IHNEN auch noch was. Übelste Beträge. Unsummen, zum Schlechtwerden. Zurechtkommen muß man mit Zahlenreihen, wenn man sie liest. Davon Kleinigkeiten erfährt.
Da ist also das Jahr '18 jetzt vergangen, und das dräut weiterhin, räkelt sich finster in der Gegend rum. Flözt boshaft an Parlamentsbänken. Fern der netten, angenehmen Fünf-Prozent-Hürde, die das Beste für diese zwei Jahr '17-Bundestagsankömmlinge wäre. Dort, wo alles seit eh und ja passend gemacht für sie ist. Ihr großes weites Reich: jede einzelne Ziffer, Zahl unter fünf Prozent.
Ihre wahre Heimat. Alles dort, umfassend das IHRE.
Die Unter-fünf-Prozent-Regionalfläche. Für nichts anderes ist ihr gesamter Betrieb gut. Statt dessen spuken sie woanders rum, präsentieren sich als wahre "Heimatvertriebene". Die nur noch nach dem Unter-fünf-Prozent-Vater-und Heimatland hinstarren dürfen. Aus der Fremde. Wiewohl man wo unter den fünf Prozent beste Feste gefeiert hat, alle Festivitäten viel besser zu feiern wären; nirgendwo schließlich die Welt schöner als daheim. Daheim ist daheim. Und daheim ist unter den fünf Prozent.
In jedes Landesparlament mußten sich die EINEN in Gegenwartstagen statt dessen reinplazieren. Überall jenseits jeder der nicht hoch genug zu würdigenden Zahlenreihen von unter fünf Prozent.
Das wäre mal eine guter, nützlicher Neujahrswunsch: die beiden da zurück auf der weitläufigen beschwingten Heimatfläche unter den fünf Prozent. Jenseits der Fünf-Prozent-Marke. Das, daß sie die Fremde verlassen und diese vertrauten Landschaften wiederfinden könnten, wo ihre Festveranstaltungen die allergrößten sind. Von denen sie einem jeden ständig daherreden, wenn einer von ihnen den Mund aufmacht. Was rausposaunt. Als wahrhaftiger "bone shrinker". Ob männ-, weiblich, piepeegal. Ob in einer gleichgeschlechtlicher Partnerschaft oder nicht.
Selbst mit dem mit der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft gehen sie in der Gegenwartszeit noch um. Ehedem, früherdings, vor Adenauer, Erhard, den Alliierten, damals, als alles vor einem Wahlentscheidabend im Jahr '33 noch bösester Spuk und der Vorlauf was war mit DENEN: jede Menge der "SA", die der Männerliebe frönten. Als noch "Weimarer Republik" war, die Toleranz der "Weimarer Republik". Diese Tage, daß die Kerls der "SA" nicht unter sich blieben, als "SA". Sondern sich daran erfreuten, auch dorthin zu latschen, wo man tolerant war. Männlein hielt mit Männlein Händchen, Weiblein mit Weiblein. Höchstens mal einer, eine, der, die blöde guckte. Jene Klubs, in denen Männer und Männer mit einem Interesse zusammenkamen, Frauen mit Frauen. Darunter öfters "SA"-Gestalten in Zivil, zivil schwatzend und küssend.
Bis dann einer, einer mit einem Breitbärtchen, die Herrschaft nahm, wozu man als "SA" mit dazu verhalf. Das mit der "Weimarer Republik", der demokratischen Ordnung der "Weimarer Republik", die durch ihn verschwand. Als Folge hatte es mit IHNEN, diesen "SA"-Burschen, irgendwann eine besondere Bewandtnis. Bei IHM, daß sie nicht paßten. Dem "Breitbart" störten sie das Bild. Was war nur zu machen, mit denjenigen? Die überdies noch über so viele ein Kommando führten. Massenweise waren sie IHM als die Vasallen namentlich bekannt. Einer patschte ihm sogar noch traut des öfteren die Finger her, faßte ihm angelegentlich nach dem Arm. Näherte sich seinen Gehörgängen, ihm was hinzusagen, als wäre man geheim. Vertrauensselig ging der mit einem um, als hätte sich weit und breit nichts an Szene verändert.
Weil sich was geändert hatte, reichte es ihm dann lange. Er befahl als der am Thron, und keiner sollte neben ihm größer befehlen dürfen. Und er war sich Gestalten und dem und dem bewußt. Er war jetzt ganz anders anzusehen, und ihn beherrschte nichts der "Weimarer Republik"-Toleranzwelt. Zeichen gab er, womit sich etwas anbahnte, daß wirklich Schlußstrich unter dem gezogen war, was ebenfalls noch ein klein bißchen was die "Weimarer Republik" war, die Tage dieser Demokratie. Mit dem "Röhm-Putsch" verging auch dieser Überrest. Ab dann war niemand mehr offener "schwul". Oder "lesbisch". Sondern lebte in einer Mann-Frau-Beziehung. Von was anderem sollte keiner was hören.
Im Heutigen sieht man DAS glatt auch noch bei DENEN, dieses EINE: die Toleranz der anderen. Während was "Breitbart" von einem Nordamerika-Gesandten besungen wird. Einem besonderen Botschafter des EINEN, den er so lobpreist, als seinen Präsidenten. Den Jahr '16-Gewählten da in Amerika, nicht Kolumbus. Weiterhin Berliner Boden, den DER unter den Füßen hat. Nicht den der Gegenwartsära hat die Gesandtschaft im Sinnen, sondern den, der doch DER damals war. Vor über siebzig Jahren. Das, was er bei seinem allerersten Flughafenauftreten auf Berliner Erde meinte. Auf das, daß er sich bezog. Wegen dem, daß er Gänsehaut gekriegt hatte. Nicht wegen dem des gegenwärtigen Berlin. Für dessen Freiheit die "G.I.s" mit sorgten. In den Tanzlokalen, daß sie in Berlin nach dem "Swing" schwoften, mit dem "Jazz". Als Deutscher durfte man bei den "G.I.s" "Jazz", den "Swing". Späterhin: den "Rock 'n' Roll". All DAS.
Ein Botschafter hatte in Berlin sein Eintreffen, so eine weißhäutige Dreißiger-Jahre-US-Type. Eine allerdings mit "Internet". Ein "Weißer", an der Stelle hier wichtig. Ehedem bestimmte Weiße, die die Dreißiger durch da den "Duce" gerne sahen, den "Führer". Sich an den Geschehnissen in diesen Ländern, dem "Duce"-Italien, dem "Dritten Reich", erfreuten. Bis sie lieber rasch zur Seite traten, Teil eines beschatteten Wesens wurden. Um nichts größer ab- oder mitzukriegen. Nachdem sich das mit dem Zweiten Weltkrieg anbahnte, für die US-amerikanische Gesellschaft. Die Vereinigten Staaten, die zogen in den Krieg. Asien, und auch in den in Europa. Und gegen wen von den Nordamerikanern damals gekämpft wurde, das sieht gegenwärtig weiterhin wohl noch jeder.
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