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Blog von TeddeMehr

Dann noch die mit dem Honig ums Maul, für eine Wählerstimme

7. Februar 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Na denn, so eine starr, salzsäulenmäßig, grobkörnig klotzig in der Landschaft rumstehende, weiterentwicklungsunlustige Industrie wie die, die Autos mit Verbrennungsmotoren für Öl und Benzin baut ...

Derweil dann zu allem Überfluß seltsam haufenweise Lungenärzte Auftritt haben, während weiterhin haufenweise Politiker immer noch für einen sind, aller Bewegungsunlust zum Trotz.

Obwohl man sich zwischenzeitlich durchaus das eine oder andere aus der Politikwelt und sonstige Medien anhören mußte. Was zeigt, daß weniger was an früher erinnert, die Ehre, die einem über Jahrzehnte fast wie bei einem Gewohnheitsrecht entgegengebracht wurde.

Dann kann man trotzdem bald wieder meinen, man dürfte seine neu fabrizierten Karren sorgenfrei wie ehedem zum Einsatz bringen. Helfen einem schließlich übergeordnete Mächte aus, Kleinigkeiten auszublenden, seit kürzerem entstandene schwerere Last, Bedrückung von einem wegzunehmen. Daß man bald noch wieder tief durchatmet. Anfängt, sich wie was die Vierziger, Fünfziger, Sechziger, Siebziger über immer zu fühlen. Daß kühl gleichgültig abzuwinken wäre, weil sonst nichts größer los ist in der Bude. Im Grunde.

Wie man da noch rumsausen durfte. Damals, als man nichts lästiges Bewußtsein für nichts hatte. Gänzlich unbelästigt war man. Zwar hustete auch da bereits ab und zu einmal wer durch die Gegend. Bloß, bei vielen dampfte es ohnehin aus Nase und Mund raus. Jede Menge saugte, sog man an seinen Glimmstengeln. Bis mal das mit dem "Smog" in den Städten bei so "Blechlawinen" zu einem Problem wurde, über das Nachrichtenmedien häufig sich verbreiteten. Die Sechziger, Siebziger, daß es mit dem im Neuigkeitenaufkommen schlimmer losging. Was da auch schon nicht unbedingt sein hätte müssen. Denn dann wäre daraus nicht viel Bewußtsein entstanden. War man denn nicht glücklich darüber, daß man selber fuhr? Seine bunt angemalte Gerätschaft.

Ist ja derweil schon manches seltsam geendet, an jenem Industriehorizont. Vor allem bei dem mit dem Umweltbewußtsein, da blies so der eine oder andere einer Großindustrie die Wangen groß auf. Ansager aus Chefsesseln von dort, die bei jedermann, der es erlauschen wollte, festhielten: "Ob wir uns das wünschen? Das können wir außerdem doch gar nicht. Die Grenzwerte, die die Politik uns ansagt, wir können sie kein bißchen halten. Brauchen wir es denn am Schluß überhaupt? Wenn alles so toll fährt ..."

Da haben sie von daher mal auch viel lieber ein bißchen an der "Software" gedreht. Dafür gesorgt, daß DIE was etwas "Bewußtsein" kriegte. Was wußte, merkte, sobald ... Einen klaren Moment konnte da ein "Geist" erkennen, ab dem sich alles rundherum besser anders als üblich verhalten sollte. Wie jemand, der sich lange unbeobachtet wähnte, der wach wird, sich bewußt. Unvermittelt, daß es "ihm" aufgeht, daß ein Auge auf "ihn" gefallen ist. Daß der "Maschinengeist" abrupt eine Kleinigkeit an seinem Verhalten abgeändert hat. Sobald nicht länger normaler Fahrbetrieb war, da was nicht im Plan angesteckt wurde, zeigte, benahm sich die Karre anders bei Prüfern. Das Programm, das kriegte mit,  "sah", daß irgendwer "unautorisiert", "außerplanmäßig" am Platz herumwerkelte, aufschraubte, an die Steckplätze ranging. Daß daraufhin unvermittelt nicht so das normale Ausscheidungsaufkommen hinten raus aufschien, wie noch zu dem Zeitpunkt, während dem das Vierrädrige wie gewöhnlich im Straßenverkehr rumgekurvt war.

Direkt ein anderer Charakter, der sich präsentierte, hatte da das Programm erst eine Kleinigkeit mitbekommen. Was Unübliches: das eine Moment, daß wer was genauer rangucken kommen wollte. Herumvermessen. Jemand, der eventuell die Wahrheit zu überblicken suchte. Das mit den realen Begebenheiten bei einem. Einer, die Wirklichkeit abzutesten, was so hinterwärts aus dem Auspuff rauskommt.

Darauf war man am Industriestandort verfallen. Als Idee. Geistesblitz. Am Hochgeschwindigkeitsrechner der Marke "Massivluxus". Einem aus einem unvorstellbaren Hochpreissegment mit unsäglichen Rechenmöglichkeiten. Irrstem "Algorithmus".

Da wurd demnach lieber so ein Rechenprogrammchen zur Spruchreife gebracht, verbaut, das ... Wie nun bald der Naivste weltweit weiß, weil es von einem böserweise bald noch im letzten Hinterwäldlerwinkel bekanntgemacht wurde.

Jetzt ist also an den festgelegten Schadstoffgrenzwerten was falsch. Während man als Hochindustrie unverfroren dabei bleibt, das ganz Alte aufzutischen, herumzuverkaufen. Nur am äußerlichen Design mag man dauernd was ändern. Überdies: Bald noch soll die Vierrädrigkeit ganz selbsttätig rumkurven. Ohne daß ein Mensch das Fahrfähige, für sich Eingekaufte höchstselbst lenkt. Das Lenkrad betätigt der demnächst nicht länger, schaltet immer wieder viel was bei Gängen, Kupplung rum.

Noch allerdings, daß sich das andere als Angebot im Dauerverkauf befindet. Die Käufer der Gefahr ausgesetzt sind, daß sie ihre Karren eventuell eher demnächst in den Garagen rumstehen lassen müßten. Jedenfalls, ginge was mit rechten Dingen zu, gäbe es, wie die Verhältnisse nun mal sind, öfters keine Ausfahrt mehr.

Bloß, es wurde tatsächlich noch dieses eine Alte neu und teuer ver- und eingekauft. Deswegen, weil es so was immer noch als Verkaufsware gibt, das aus dem Verkehr gezogen werden müßte, daß viel zu viele lauthals herumkreischen. Überteuert eingekauftes Fahrgeschäft nennt man schließlich sein Eigen. Schlimm was daran abzuzahlen. Manchmal noch monatlich über Jahre hinweg. Alles andere als nett. Überdies noch bei so einer Bank, die einer dieser Konzernfirmen, die für dieses Fahren sorgen, selber gehört. So eine kann einen am Ende selbst noch mit einem Inkassoverfahren bedrohen, gerät das mit den Zahlungseingängen ins Stocken.

Ob man möchte oder nicht, für das Gekaufte, weiter hat man dafür zu blechen, selbst dann, wenn es für nichts als das einheimische Garagenmuseum ginge. Für die häusliche "Autohafen"-Vitrine.

Dabei entsteht neuerdings ein ganz anderer Gipfel des hinterletzten Ausstoßes noch. Die politischen Rechtsrausdreher sprechen dem von daher empörten Autofahrer ziemlich bekümmerten Trost zu. JENE, sie vernehmen die Autofahrerklagen. Schmieren dem jammernden Einkäufer eines Fahrgeschäfts, der schnöde einem Werbefilmchen aufsaß, den vernommenen Versprechungen, Honig ums Maul.

Die Tatsache der Wahnsinn, daß DIE einem erklären, daß sie dafür sorgen würden, daß man bald wieder als Autofahrer unbelastet nach überall hinfahren dürfte. Gänzlich ledig aller Sorgen und Kümmernisse. Unbekümmert. Mit seinem alten alten oder seinem neuen alten "Diesel", "Benziner". Nach überall dürfte man ganz gedankenlos wieder hin. Hat man SIE denn erst gewählt. Da bliebe sie, die freie Fahrt. Zumindest die hinter dem Fahrzeuglenkrad.

Mithilfe eines Wahlkabinenkreuzchens könnte das klappen.

Wären sie denn erst ans Ruder gekommen, alles wäre dem Autofahrer sofort wieder gestattet. Frei geworden wäre der von jedweder Sorge, Plage. Ebenso wie jene Industrie anschließend doch auch.

Man weiß ja, sie wollen zurück in so die Tage vor Adenauer, Erhard. Und da hatte man noch andere Probleme als so die, die mit den vier Rädern. Mit den Autokonzernen. Die Automobile, die man sich die Vergangenheitszeiten vielleicht noch gar nicht so leisten konnte. Dafür was Randrängelndem aufsaß, sich von daher anderes leistete. Was auch teuer war. Hochpreisig Selbst für den einen oder anderen Industriellen. Der nach dem Krieg Lagerhaft sah.

Ist das nicht spaßige Gegenwartsgeschichte hier?

Gestern ging derweil auch schon viel Großindustrie beim "Führer" aus und ein. Einige konnten Aufträge an Land ziehen, was Barackenbauten, Rohrverlegungen und Hochöfen ostwärts anbetraf. Eifrig machten sie sich daran, sich zu überlegen, wie man so die Dinge im "Führer"-Sinne am besten umsetzen könnte. Da war viel gutes, hochwertiges Zeug dort. In Auschwitz. Woanders aber auch. Und der "Führer" selber half mit einem Auto-Design aus, zeichnete rasch mal Architektonisches auf ein Zettelchen. Wie man was umzusetzen hätte.

Mann, waren das noch Tage, was?

 

 

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