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Blog von TeddeMehr

Was Luxus mit einer universellen Rarität namens "Licht"

6. Februar 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

"Mehr Licht!" hörten so Beiwohner am Totenbett Goethes noch, ehe es ihn endgültig aushauchte. "Mehr Licht!" - das hätte der Mann in Begehr gehabt. Oder hat es geradezu verlangt.

Licht hatte er quasi sein Leben lang zuvor jede Menge. Um mal nicht was Lichtschein mitzukriegen, mußte er seine Augenlider herabsenken, sie vor dem Dauerschein verschließen.

Jedermann hat das beständig, das mit seinen vielfältigen Sinnen. Man sieht zum Beispiel mit seinen Augen dauernd irgendwas, linst man wohin.

Das meiste der Natur ist jedenfalls in der Lage, was zu sehen, zu hören, zu schmecken und zu riechen. So was. Als wäre das was das Selbstverständliche. Das Allergewöhnlichste auf der Welt.

Man kennt es eigentlich nicht anders. Wenn man nicht blind geboren wurde oder so. Oder sonst eine Sinnesabstumpfung erlebte.

Mit dem ersten Augenöffnen nach der Geburt ist es bei den meisten Menschen sofort am unmittelbaren Reinknallen, das Licht. Der Lichtschein, der hilft, sofort deutlich alle Umrisse zu erkennen. Das menschliche Auge kennt dazu ein großes Spektrum an Farben. Irgendwann kann man die Farbenvielfalt mit Worten benennen.

Beim anderen dazu gehört der Sehsinn bei einem zu den Hauptsinnen.

Mit dem Gucken gewahrt man die Hell-, Dunkelwende eines Tages. Wobei man im Hellen, im Sonnenlicht, nicht das blickt, was man des Nachts blicken kann, hat man wolkenfreien Himmel. Nächtens ist die Himmelsperspektive verändert, kriegt man unzählig viele blinkende Lichter in die Dauerwahrnehmung.

Benannt wird einem dieses Blinkende, Scheinende als "Sterne". Sterne, Sterne, wie es die eine auf die Erdkugel herabscheinende Sonne ebenso ist, ein Stern. Man guckt auf eine Unzahl Sterne am Firmament.

So zweitausend, dreitausend. Das kann man denn auch doch beizeiten erfahren, daß die "ungezählten Sterne" denn gezählt sind.

Wobei man noch etwas ganz anderes dazu in Erfahrung bringen kann: daß jene winzigen "Sterne" nicht nur so einzelne Sonnen sind. Ziemlich weit von der einen, der hiesigen "Sonne" entfernt. Sondern, daß man bei den haufenweise "Sternen" noch auf einem einzigen Punkt konzentrierte wahre Sternenhaufen blicken kann. Unvorstellbar gigantische Gebilde, Sternenansammlungen, die "Galaxien" geheißen werden.

Das älteste Licht soll momentan so achtzehn Milliarden Jahre alt sein. Aus der Winzigkeit eines hellen Pünktchens hat man dort ein paar Galaxien herausvergrößert. Daß man von wegen dem "Urknall", mit dem man als das "Singuläre" herumwerkelt, davon spricht, daß das gesamte Universum von daher nun auch so mindestens achtzehn Milliarden Jahre alt wäre. Es käme dabei lediglich drauf an, wieviel Zeit man noch für die "Galaxien"-Entwicklung ansetzt. Bei so "jungen, frühen, ersten Galaxien", die man an der Stelle gewahrt hat, wo man sich den Ursprungspunkt des einen, großen Knalls hergerechnet hat. Diese "Galaxien", man heißt sie von wegen ihrer Nähe zur großen Urexplosion "Galaxien der ersten Generation". Die "erste Galaxiengeneration". Der Ursprung aller heutigen Galaxien in dem Sinne, das wären DIESE dort.

Wie auch immer, was soll's? Kümmert wen hier irgendwas? Jedenfalls spricht man auch beständig von gigantischen schwarzen, lichtlosen Weiten. Der universellen "Schwärze". Obwohl man letztens ein Sekündchen mitteilte, das Universum hätte eine andere Farbei als schwarz. Weil die Schwärzewahrnehmung eher mit den menschlichen Sinneswahrnehmungsstruktur zu schaffen hat. Das mit der Menschenherkunft fixiert einem als Menschen hier viel.

Geradezu jede Menge Dunkel-Wüste hat man so als Mensch in der Sinneswahrnehmung. Daß man dabei einen Umstand festhalten könnte: Bei mir, bei dir ist das mit dem Lichtschein allgegenwärtig. Da hat man das mit dem Licht quasi als Dauereinrichtung. Dabei ist dieses Licht universumsweit durchaus was Seltenes. Licht ist eine Rarität im Universum. Etwas reichlich Rares. Das sich lediglich hie und da zusammenballt, daß man Lichtpunkte mitkriegt. Lichtstrahlen.

Hauptsächlich dort ist im Weltenraum überall ein Licht, wo Galaxien erscheinen, auftauchen. Jenseits der Galaxien ist sie weit, die verfinsterte Wüste. Höchst selten in Wahrheit, daß mal wo ein Lichtlein angeht, aufscheint. Alles mögliche an Strecke, das das Licht in einer unendlichen Weite gleichfalls zurückzulegen hat, um wo anzukommen. Ist es allerdings eingetroffen, hat man Licht von längerer Dauer.

Das fahrende Licht, das kennt eine kleine Geschwindigkeitsbegrenzung. Das zahllosen Menschen ins Auge fallende Licht, es hat eine Geschwindigkeit. Eine zu messende Höchstgeschwindigkeit. Daß man sagen kann, je weiter etwas entfernt ist, um so länger hat selbst das streunendste, streuendste, verräterischste Licht gebraucht, überhaupt einzutreffen, um wahrgenommen zu werden.

Dieses Licht, das man beim "Urknall" sehen möchte, achtzehn Milliarden Jahre hat es Zeit gehabt zu reisen. Ein achtzehn Milliarde Jahre alter Gegenwartsmoment, der durch so Galaxien, die Lichtentwicklung hatten, dauerhaft abgebildet wurde.

Derweil Galaxien auch was sind. Galaxien, sie sind was Vergängliches. Galaxien, die kennen eine Entstehung und ein Ende, Vergehen. Wie ebenso der Brennofen einer Sonne nicht ewig brennt, sondern höchstens eine gewisse Zeit. Der Erdensonne, ihr ist das Vergänglichkeitsmoment gleichfalls zuteil. Das einer "Geburt", eines "Lebens", eines "Sterbens". Die so freiweg dauerhaft" scheinende Leuchtesonne, beizeiten wird sie sich in was anderes verwandeln, womit sich alles um sie herum verändert.

Nicht weit entfernt vom "Solarsystem", muß man etwa sehen, hat man so "Alpha Centauri". "Alpha Centauri" soll so ein Ort sein, ein "Sonnengrab". Mehrere Sterne, ausgebrannte, implodierte Sonnen, haben sich bei "Alpha Centauri" auf einen Haufen eingefunden. Um dort irgendwas weiter zu werden. Vielleicht sich in ein kleineres "Schwarzes Saugeloch" zu verwandeln. Wie sich eins gigantischen Ausmaßes in der Mitte der "Milchstraße" speist. Unter Umständen begibt sich die irdische Sonne mal auf direktere Fahrt dorthin, wo die Wissenschaftsleute "Alpha Centauri" überblicken, "erliegt" sie einem "Ruf" von daher.

Wie das nun bei jenen Sternenansammlungen, "Galaxien" geheißen, zugeht, wenn sich da was größer verliert ...? Weil da etwa was Brennstoff zuneige geht. Könnt sein, daß dann was mit dem einen Schwarzen Loch geschieht, das unablässig einsaugt. Wenn es keine weitere besondere Nahrung mehr findet, erfährt es eine Fortentwicklung. Irgendwo.

 

 

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