Das 3-D-Weltallposter an der Wand
Da war mal "Hubble" oder so, eine Sonde mit superscharfen Kameraaugen. Mit Hilfe einer überdimensionierten Sylvesterknallerrakete nach außerhalb des Erdenrunds verbracht. Heutzutage, daß ein zweites "Auge" im "Äther" draußen rumschwebt. Während "Hubble" manchmal weniger noch funktioniert.
Scharfe, tiefe Bilder rein in die fürchterliche Weite des Weltenraums schoß "Hubble". Jahrelang. Ein Tausendfaches Aufkommen an Fotografiewerken.
Für was Dreidimensioniertes gab es in der Wissenschaftswelt der Sternengucker über Jahre hinweg so ein Projekt: Man wollte ein ziemlich umfangreiches Bild der einsehbaren Universumsweite zusammenkriegen. Sich eins zusammen-"puzzeln". Stückchen für Stückchen.
Das Unternehmen, das hat man auch zu einem Ende gebracht. Dafür zigfach die "Puzzle"-Teile zusammengesetzt. Ausschnitt für Ausschnitt, daß hergenommen wurde, das Gesamtwerk abliefern zu können.
Anschließend konnte sich ein Interessierter ein "Poster" des sichtbaren Weltalls im Zimmer aufhängen. Mit dem Wissen nebenher, wo sich die eigene Milchstraße und das befindet und so. Wo bei all der Vergangenheitssicht tief rein die Gegenwart ein klein wenig angenäherter ist: in der "Milchstraße".
Dabei konnte man nebenher erfahren, wenn nicht eben was von einer "Göttlichkeit" oder vom "Urknall" gesprochen wurde, daß es anscheinend "Galaxien-Straßen" gibt. Daß sich die Galaxien auf den Rändern von gewaltigen "Blasen", "Blasen", fast was wie "Seifenblasen", zueinander drängen und dort zusammen miteinander gesellig "reisen", "fahren". Wie immer man das mit der Voranfahrt nennen möchte.
Hauptsächlich dort war das Licht. Der Lichtschein. Das Leuchtegestrahle allüberall, wo sich die zig "Galaxien" auf so "Blasenrändern" mehr oder weniger dicht beieinander aufgereiht befanden. Jene "Straßengegenden".
Bei jeder Menge Dunkelheit bei nur hie und da etwas mehr Licht da und dort in einer "Blase". Helligkeit, ein kleinerer Faktor im Universum. Der selbst zum Luxus werden kann.
Daß sogar schon gemeint wurde, zu der Zeit, ungefähr sechs Jahre nach dem Millenium, das Ding mit dem "Urknall", das könnte es ein wenig schwerer haben als üblich. All dem eines Gewohnheitsrechts zum Trotz.
Das des "Urknalls" - diesen Umstand, auf den man sich, als allgemeingültig in der Wissenschaftlerwelt, als das Große der Weltenentstehung, bei einem Anfang und Ende-Denken, geeinigt hatte. Haufenweise die Wissenschaftler weltweit, die für ihn seitdem umgehen, für den "Urknall".
Vielleicht auch, weil so religiöse Kräfte ein wenig am Drängeln waren. Die, von wegen einem "Gott" oder so. Dieser "Singularität Gott". Bei so der "Singularität" eines Knalls hat da was ja auch Bezug zu der "Einzigartigkeit" eines "Gottes", "Weltenschöpfers", für "Gut und Böse" verantwortlich. Nicht griechische Sagenwelt mit den vielen Göttern, sondern "ein einziger Exklusiv-Gott". Etwas Singulares. Eine "Einzigartigkeit". Wie der eine explosive Knall - der "Urknall" - ja was Exklusives, Einzigartiges gewesen sein sollte. Die "Singularität" schlechthin.
Der "Unknall", den man ungefähr so verstehen könnte: All die Materie mit den in ihr wirkenden Kräften auf einem winzigen Kleinstpünktchen versammelt. Komprimiert. Als hätte sich was dahingehend für länger dorthin kontrahiert. Daß es ein Zusammenziehen von allem Denkbarem und Undenkbaren - jeglicher Art von Materie, Kraft, bis hin zu ihren Gegenkräften gab. Bis zu dem einen Minimomentchen, daß sich da all die zum Minimalpunkt geballten Mächte nicht länger konzentieren und halten ließen.
"Pengi" machte es. Der "Weltenböller", der flog in ein paar Minimalmomentchen auseinander. All das, das sich auf einem Minimalpünktchen zusammenfand, zerbarst. Ging explosionsartig entzwei.
Aus diesem Grundsatz-Knall heraus, weil seitdem alles von einem einzigen Ort da, den SIE längst verortet hätten, wegtreibt, erklären sie dir auch die Rumfahrerei etwa all der Galaxiengebilde. Die andauernde Reise, Fahrt, die hätte mit der wahnsinnigen Druckwelle was zu tun, die bis heute alles und jeden voranschafft. Immer weiter beschleunigt, antreibt.
Wie erwähnt, man hat den "Knall"-Ort fixiert und das im gegensätzlichen Rund herum, das betrachtet man weiter als den nach der Gigantoexplosion nach jeder Richtung davonfliegenden Materieschwall. Der sich ihrer Meinung nach irgendwann ab-, einbremsen müßte, weil doch mal wo die Kraft des einzelnen Wegknallens nachlassen müßte.
Was immer man aus den Weiten des Weltenraumes erlauscht, richtet man so die Empfangsantennen aus, das wird einem mit einem Wort erklärt: "Urknallhintergrundgeräusch". Hat man so Weltraumklänge auf Sendung, dann spricht man einigermaßen was von dem Zusammenhang mit dem einen kleinteiligen Ausgangspunkt, jener massiv-komprimierten Anfangszusammenballung. Mit ihr, daß man jedermann wissenschaftlich nach überallhin rumdeutet. Beiläufig mit "Gottes"-Faktor. Dem einen "Im Anfang" und so.
Von daher muß auch mal "Ende" sein hier, "Schicht im Schacht". Das Abdüsende muß einfach wo an Wucht nachlassen, beginnen, sich irgendwo irgendwie wieder einbremsen, zusammenzuziehen. Daß alles eventuell an den Ausgangsort zurückfände, sich auf den einen Kleinstpunkt zurückkontrahiert zusammenfände. Bei dem sich ja mal alles und jedes schon mal eingefunden hatte, ingesamt alles, was man an Materiewelt und so in der Vorstellung hat.
Nur nebenher kriegt man dabei schon mal mit, daß sich manche Rechenkünstler bei ihren Rechenmodellen ziemlich verrenken müssen, auch noch den "Urknall" als das ursprüngliche EINE mit in die Rechnung einzubeziehen. Aber, um das zu können, was zum "Urknall" hinzurechnen, dafür ist man ja auch das: ein Rechenkünstler. Herumrechnen kann man eben jede Menge. Hin zu dem Ziel, das man hat: dem einen "Urknall". Am besten mit einer irre schönen "Gottesfomel", die jegliches zu einer herrlichen "Ordnung" bringt. Wirklich, eine einzige bildschöne Formel wünscht man sich.
Religiös ist man überdies viel in der Wissenschaftlerweit. Das "Religiöse" ziemlich miteinbezogen, bei allem. Bei einem Anfang-, einem Ende-Denken. Das Ziel, daß heißt wohl: der "Jüngste Tag". Klarerweise der mit der "Wiederauferstehung" all der beseelten menschlichen Kreatur, die mal eine Zeitlang gelebt hatte. Diese eine religiöse Verheißung: die der Wiederauferstehung. Überdies, daß man dort den einen göttlichen "Richter" zu Gesicht kriege, der die "Guten" und die "Bösen" teilt. Zwischenstufen gäbe es auch noch, daß man noch die Möglichkeit hätte, doch nicht in die "ewige Verdammnis" abzufahren.
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