Geisterhaft beständig nebendran am Umgehen
So das mit dem Vandalismus. Der Vandalismus, der kennt schon ein paar Gesichter mehr. Das Thema "Vandalismus" muß sich nicht bloß darauf beziehen, daß da irgendwelche Jugendliche zum Spaß Mülltonnen umkippen. Das und das an Wänden besudeln.
Vandalismus könnt man eventuell auch das heißen, wenn eine Person öfter mal auf ein Nachbargelände gelatscht kommt. Mit so seiner Astzange bewaffnet. Oder eine Handsäge in den Fingern. Lieber keine Elektrosäge, damit da nichts plötzlich zu laut würde. Alles, damit nicht einer von denen, die eigentlich die Besitzer, Eigentümer des benachbarten Grundstücks, auf dem man nichts zu suchen hat, unvermittelt rausmacht aus der guten Stube. Sich spontan umsieht. Weil er meinen hätte können, daß er kurz was erlauschte. Dann einen überraschenderweise bei einer Beschäftigung sieht, wo man drinnen am Gelände nicht zu viele erwähnenswertere Rechte hätte.
Bei all den gesamten Ansagen, dem Gerede, zu dem man es bringen kann. Daß sich bei der Gartensicht kaum was dran ändert. Außer das ändere etwas, wäre da einer Nachbarschaft mal was ein Begriff. Würde da was begriffen. Daß sich ein veränderter Blickwinkel erschafft. Daß die Nachbarsleute mal nebenher mitkriegen, reflektieren, was man so wirklich ist: nichts als ein ungebetener Eindringling auf dem, was anderer Leute Eigentum ist. Daß mitbekommen würde, wie man auf einer Fläche was treibt, einfach, weil man es sich kummerbefreit herausnimmt. Das meint, das so und nicht anders tun zu dürfen. Dem eigenen Gusto gutzutun. Direkt das der beiläufigen Überlegung wert, wie das wohl für einen, jemand, der Nachbarschaftswelt selber wäre, würde man unvermittelt mit so einer Gegenwart bei sich daheim überrascht. In der Gartenanlage, selbst in den Zimmern einer Wohnanlage, daß da wer sich drinnen aufhält. Mit einer unerwünschten Präsenz. Mit Absichten. Ohne daß er, sie, es als Gast geladen gewesen wäre.
Schließlich wohnt da wer selber wo, und dasselbe, das man beim Nachbarn nebenher mitkriegt, könnt plötzlich zu einer irgendwie gearteten Angelegenheit für einen selber werden. Daß man ungebeten Besuch hat. Weil, weit hat es jemand mit einer gewissen Neigung nicht zu einem rüber. Man kann rascher als rasch mal von dort nach dort hinübergelangen. Ist das ihm, ihr für den Schnüffelblick eine Angelegenheit.
So die Bandbreite von Haus- und Landfriedensbruch. Bei dem, was da eventuell erlaubt und verboten sein könnte. Daß sich da ein rasend Herz aufbaut, eins, daß man in der eigenen drögen, schnöden Alltäglichkeit einen besseren Spannungsbogen hat. Daß es ihm, ihr richtig heiß wird, bei der einen Angelegenheit daß man beim Herumstöbern in der Wohnlichkeit andere Leute überrascht werden könnte.
Schlußendlich, das muß man denn ebenso in Beracht ziehen, gibt es unglückliche borniert anständige Leute, die es mit so was selbst noch ins Gefängnis schaffen. Oder zu besseren Geldstrafen. Zu den Dieben, Betrügern, Bauernneppern, Einbrechern und dem in den Inhaftierungszellen bei der Polizei dazu. Daß Unglückliche zu solchen dazukommen, mit denen sie sich höchstselbst ansonsten nicht das bißchen in Bezug gesetzt hätten. So ewig das spießbürgerliche Näschen rümpfend. Angesichts der eigenen Anständigkeit, bei den Ansichten, die man mit anderen teilt. Selbst beim Kirchgang begegnet sich da wer, läßt sich extra treffen.
Das Stehlen und so das, das gewahrt man bei anderen. Obwohl das einem derweil auch nicht so unbedingt fern liegt. Selbst wenn man alles hat, kann man mal was von Nachbars Grund, den man wie schon öfters aufgesucht hat, mitnehmen. Das eine oder andere, das mal beim Befingern mit verschwinden kann. Vielleicht ein Verschwinden eines Gegenstands, das, daß der abgeht, daß länger überhaupt nicht so auffällt. Bis mal der, dem da was gehört hatte, das und das doch plötzlich sucht. Er mitkriegt, daß da was trotz längerem Herumsuchens unerklärlich unauffindbar bleibt. Was Neues hat man sich zu kaufen, das dem Alten entspricht, ohne daß man im mindesten ahnt, wer das Alte nun besitzt. In wessen Garage oder Rumpelkammer es zu finden wäre, würde man dort danach suchen. Bloß, den Einfall hat man gar nicht. Wen mit in die Überlegung miteinzubeziehen.
Schon klasse, mit der Astkneifzange mittenrein zu gehen. Um sich den Garten des Nachbars nach dem eigenen Gusto zurechtzustutzen. Selbst noch Bäume zu fällen dort, daß die Richtung Haus stürzten und so liegenblieben, alles, damit freie Fläche - Blickfeld auf einen - entsteht.
Besähe man es sich nur näher, das Problem mit so dem Beschleichen von Leuten. Das sie Behorchen, all das. Im Grunde ist es, wie der Haus- und Landfriedensbruch ein Delikt, das angezeigt werden kann. Wenn so etwa glasklar erkennbar wird, daß da wer in Persona wie wild herumschuftete, am Nachbargrundstück. All die Arbeit, für einen einzigen Zweck: daß die Person sich bei ihrem Treiben zufällig mal nicht die Kleidung zerreißt. Bei dem Problemfall, daß man schnell mal die Flucht zu ergreifen hätte. Das mit dem geschwinden Abhauen, das muß man durchaus können. Falls das mal droht, daß man beim verstohlenen, verhuschten Lauschen und so bei dem gesamten restlichen Programm, das man am Nachbargrundstück durchzieht, ertappt werden könnte.
Daß alles besser läuft, am Fluchtweg, wurden erst mal Äste passend hergebrochen. Selbst noch provozierend ist das gemeint. Nach dem Motto: An erster Stelle muß es den Idioten, Doofköpfen überhaupt auffallen, daß da wer war. Und dann schlußendlich eben das mit der Provokation: Was tut ihr denn deswegen? Mir war danach, was wollt ihr dagegen haben? Ich hab meins, das mir nicht gehört, trotzdem mal als mir gehörig markiert. Wie so ein Hund, der in einer Sekunde sein Bein hebt, ohne zu müssen. Ein Spritzerchen geht aber immer.
Dabei kann man als unbefugter Eindringling auch noch darüberhinaus seinen Spaß haben. Wenn man ganz freiweg am Nachbargrundstück rumsteht. Sogar noch gemeinsam mit anderen. So mit Nachbarn, daß man da ein launiges Schwätzchen hält. Über so den Zaun, den die drüben haben, hinweg. Opa, Oma, den Kindern und manchem mehr, denen moderiert man was. Daß die denn da was dürften, nebendran bei sich. Auf Grund und Boden, auf dem sie nicht viel zu suchen hätten.
Das sagt man an, das, was man sich selber einfach erlaubt. Alles erlaubt man sich, nimmt es sich heraus. So freiweg. Sorglos. Obwohl man nichts an Besitz- und Wohnrechten nirgendwo hat, einem das unbefugte Betreten, Eindringen verboten wäre. Wobei man - muß das hier erwähnt werden? - höchstselbst bei sich auf der Eigentumsbodenfläche, dort, daß man bei sich auf was aufpaßt. Was man selber so in der Nachbarschaft treibt, jemand anders darf so was nicht, zumindestens nicht dort, wo einem die Dinge selber gehören. Den Fußball gegen eine Holzwand oder Mauer zu schießen, lieber lassen die Nachbarskinder das bleiben. Bei dem, was man sich herausnimmt, wie man sich woanders verhält, wird man dabei gesehen, wie man Zäune hochzieht, Absperrbänder läßt man auch liebend gerne aushelfen, für sich selber sprechen.
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