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Blog von TeddeMehr

Mit dem "punk", daß sich Mitte der Neunzehnhundertsiebziger der Mehltau setzte

21. Februar 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Dieser Mehltau, den der "punk" mit sich brachte. Mit sich erst mit erschuf. Jener Mehltau, der sich zur damaligen Zeit, Mitte der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts, quasi auf alles und jedes legte, hat die Musik- und Kunstwelt bis so in die Gegenwartsepoche hinein nicht so recht wieder verlassen. Seit ewig langer Zeit herrscht so was nun ungefähr vor.

Bis ins Heute bespaßt sich das. Das sich als "punk" zunächst als was irre Wüstes darbot. Die Frage war: Wie so "punk"-Gruppen je wieder wo auftreten hätten wollen, wenn sie und ihre Anhänger wirklich nichts als Verwüstung hinterließen? Bei einem zwischenmenschlichen Verhalten untereinander, das jeder Beschreibung spottete. Gegenseitiges ständiges Anspucken, Bier über sich ausschütten, sich mit Bierflaschen und -dosen bewerfen und in einer Tour herrempeln und stoßen.

Mädchen, Frauen, die schienen da erst mal keinen Platz zu haben, da, beim "punk". Wie zu anfangs die Begebenheiten waren. Unter jenen Voraussetzungen.

Der "punk" war ja mit Sicherheit, trotz einer mitbeteiligten Modeschöpferin, zunächst was exklusiv für die "Bübchen" Gedachtes. Mit was Worten wie "Anarchie" und was derartiges, daß die "punk"-Denker insbesondere was den des männlichen Rebellentums locken wollten. So welche zu sich heranlocken. Kerle, die sich vielleicht beim "Heavy metal" und bei dem und dem Gitarrenhelden ansonsten weiter die Haare länger wachsen lassen hätten wollen. Aufmüpfiger "hippie". War ja bis Mitte der Siebziger auch noch der langhaarige Gitarrenschwinger auf den Bedeckungen der Jugend- und Teenagermagazine abgebildet. Wurde von dem und dem was berichtet. Bei einem eher "hippie"-mäßigeren Aussehen allüberall.

Erst der "punk" änderte dieses gesamte Bild. Der "punk" mit seinen vielfältigen Ansagen, der brachte ab "zufällig" Mitte der Siebziger die große Veränderung. Mit dem "punk" veränderte manche Aufmachung am Musikhimmel und so ihren Charakter schlagartig ganz grundsätzlich.

Der "punk", bei dem davon geredet wurde, der "punk"-Fan, der wolle allerhöchstens noch Drei-Minuten-Lieder. Die Gitarrenklänge des "punks" sollten nicht länger als zwei, drei Minuten sein. Produktion der Klänge, an denen die Jahre zuvor bei den Gruppen viel herumgefeilt wurde: beinahe piepeegal. Rasch und flüchtig produziert, das meiste des "punk", billig. Fast daß einige erste "Live"-Aufnahmen vor Publikum oder aus dem Proberaum, das flüchtigste Demo-Band für eine "punk"-Gruppe hinreichten, es ratzfatz zu veröffentlichen. "punk"-Gruppen, die schien es ab einem gewissen Zeitpunkt auch wie Sand im Meer zu geben. Alles hieß allerorten denn bald nur noch "punk". "punk". Und noch mal: "punk".

Wie erwähnt, wie das Allerwüsteste überhaupt präsentierte sich der "punk" zunächst. Bei so Verhaltensweisen gegeneinander, daß alles am Ende noch in Mord und Totschlag ausarten hätte können. Benehmen, Rücksichtnahme gegen den anderen: bei Null. Bei dem mit der "Rebellentum"-Ansage, diesem gewissen Gerede von irgendwas "Anarchistischem". Das derweil, blickt man aus dem Heute so in die Mitte-Siebziger-Jahre zurück, nichts anderes war als in Wahrheit Vatis und Muttis "Rache". Vati und Mutti allerdings, wie nebenher der und der Plattenboß und so was von einem, der angewidert fasziniert war, durchaus reinhorchte in so Musikstücke, dem das Beste der Jahre zuvor durchaus wohlbekannt war. Als jemand allerdings, der feindselig war, das hinwegfegen wollte. Sonst hatte er nichts für irgendwas davon übrig, als den angewiderten Mundwinkel bei einem ungläubigen Faszinosum. Aufhören MUSSTE das. Den Vietnam-Krieg hatte es einem schon "versaut", das hatte ein Ende zu nehmen.

Das barg der "punk" vor allen Dingen: Niedergeschlagen sollte was werden. Anpassung wurde gesucht. Mit dem "punk", daß der junge Rebellierende, der im Elternhaus noch die Füße unter dem Tisch hatte, richtiggehend zum Friseur geschickt wurde. Bei einer "Igel"-Kurzhaarfrisur, die so aufwändig war, daß man sie sich mit Sicherheit eher bei welchen der Friseurzunft abholen konnte. Wie viele bei "Irokesen" und dem sich auch mit "Haarspray" und dem erst mal vertrauter machen mußten. Wenn sie sich nicht ebenfalls lieber zum Friseurbesuch entschlossen, sich von dem den "Irokesen" verpassen ließen. Um SO nach einem "punk" auszusehen.

Modisch begab man sich mit "punk" denn, trotz "Irokese" ab und zu, irgendwohin in die Fünfziger zurück. Zu James Dean zunächst. Wobei die im Hintergrund des "punks" bei dem, der noch mit dem "punk" mitkam, noch in ganz andere Jahre, Zeiten, Epochen mit ihrer Fünfziger- Jahre-Sicht zurückwollten. Mit dem "skinhead" trieb das "Linke" der "punks" geradewegs nach Rechtsraus ab, Nazizeit und so was. Sicher die deutsche "Weimarer Republik" zu besehen, während der zwei Gruppierungen sich böse bekämpften. Zwischen Rechts- und Linksrausdrehern kam es zu den irrsten Straßenkämpfen in der "Weimarer Republik".

Beim "punk" hatte man so was ebenfalls im Sinn. Hätte das gerne gesehen. Jene Auseinandersetzungen, die ab Ende der zwanziger-Jahre groß umgingen in der "Weimarer Republik". Alles von Anfang der dreißiger Jahre da. Die Straßenkampfereignisse zwischen diesen bestimmten "linken" und "rechten" Lagern. Bis das Gesamte so im Jahr dreiunddreißig ein Ende fand. Weil die Geschichte einen Sieger und Wahlgewinner kannte, wie man aus dem Geschichtsunterricht wußte. Die Rechtsrausdrehung übernahm mittels eines "Ermächtigungsgesetzes" die Macht in Deutschland. Das Rechtsraus brachte den Deutschen um die "Weimarer Republik" und verhalf ihm zum Allerschlimmsten, diesem Joch durch die Faschistendiktatur der "Nationalsozialisten".

Schon die Frage, beim "punk" ab Mitte der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts - ob man da das mit diesem einen rechtsdrehender "Sieger", der mit seiner einen Partei sämtliche Posten im deutschen Staat ab dreiunddreißig nahm, nicht auch gerne gesehen hätte. Weltweit. Daß sich die "punk"-Schöpfer mit dieser Besonderheit, daß es zu einer Machtnahme durch was Faschistentum und bösartigem "Nationalsozialismus" käme, bespaßt haben. Während sie, bei all dem, was sie so beim "punk" immer beobachteten, heimlich in sich hineinlachten. Weil sie mit dem "punk" den "Affen" doch zum Tanzen brachten. Das Unterbelichtete, zu dem man verhalf. Vatis und Muttis Ansagen beim "rock 'n' roll" jahrelang, hindurch durch die sechziger Jahre, bis Mitte der Siebziger, der "punk", der erhörte sie. Der "punk", er redete Vati und Mutti das Wort. Deshalb war der "punk" eher Vatis und Muttis Rache als irgendwas anderes. Bis heute noch überhaupt nicht so durchdacht, bei wie vielen Dingen der "punk" manchen Leuten, Kräften, Mächten aushalf, so ab Mitte der Siebziger. 

 

 

 

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