Was gefährlich-nah aufregendes Licht
Auf Erden hat jeder, bei dem die Augen ihre volle Funktionalität haben, was den Lichtschein prall und drall unmittelbar.
Das Wenigste, das einem das Licht verfälscht. Eher, daß du im Licht alles in bester Deutlichkeit erkennen könntest.
Jedoch verliert sich das mit dem Faktor Licht, der für Klarheit, Aufhellung sorgt, je tiefer du in die "Milchstraße" oder selbst noch ins Weltall reinblickst. Im Weltall zeigt einem das Licht immer weniger die Kleinigkeiten, die unmittelbar los sind. Gegenwart, ein unwahrscheinlich selten werdender Faktor, je tiefer man bei Licht in das All hinausblickt.
Schon der Lichtstrahl von der Sonne her erreicht die Erde mit einer Verzögerung. So acht Sekunden. Wovon du nur deswegen nichts mitkriegst, weil die Sonne beständig scheint. Zumindest tagsüber. Der erste morgendliche Lichtstrahl allerdings, der gelangt von der Sonne aus mit dem Verzögerungsmoment von circa acht Sekunden zu dir.
Derweil jedem Menschen das Sonnenlicht gewärtig ist. Bei einem tagtäglichen Dauerscheinen der gelben Sonnenscheibe.
Das meiste im Sonnenschein, das ist einem bekannt. Die sichtbare Welt. An der alles soweit gesichert scheint.
Während man dann in das Weltall hinausblickt. Dorthin, wo das Licht ein Höchsttempo hat und unendliche Abgründe überwinden muß, irgendwo auf eine Art und Weise noch bei dir einzutreffen. Wirklich abgrundtiefe Entfernungen nimmt das Licht, teilt dir was hell beleuchteter Gegenwart mit. Willens, nach überallhin streuend, streunend, verräterisch dies und das zu zeigen. Das derweil jedoch lang und länger her.
Immer ist es im Grunde länger her. Es kommt dabei nur darauf an, wie lange. Ab wann ist etwas nicht lange genug her? Das hat ebenfalls eine Bedeutung.
Überlegt man sich das der Fahrt des Lichts, das sich in Jahren mißt.
Ein Lichtjahr, das ist eine Entfernung, die das Licht in einem Jahr durchmißt. Geschaffen, dir die ungeheuren Weiten zu verdeutlichen, die Entfernung, die rein das Licht durchmaß, von einem entfernten Örtchen zu dir hinzukommen.
So Dinge, die bei "Alpha Centauri" geschehen, die erreichen dich im Heute mit einem Verzögerungmoment von vier Jahren.
Vier Jahre, das wären mal bei dem Problem nicht so viel Zeitunterschied. Bedenklich weniger Unterschied geradezu. Das heißt, ist dort bei "Tau Ceti" etwas am Geschehen, das du im heutigen Lichtmoment siehst, etwas von vor vier Jahren. Nicht allzu lange.
Aber, es gibt weitaus "gefährlicheres" Licht, als da was Neuigkeit im Licht von "Alpha Centauri". "Alpha Centauri", eine Örtlichkeit, wo sich verschiedene verloschene Sonnen zusammengefunden haben. In einer epochaler Jahrmillionenreise. Allerhöchstens, daß die Sonne sich ebenfalls noch auf dem Weg Richtung "Tau Ceti" befinden könnte, daß was davon interessanter für das hier auf dem Erdglobus wäre. Könnte schlußendlich ein kleineres "Schwarzes Loch" am Entstehen sein, bei "Alpha Centauri". Ein "Schwarzes Loch", das zieht Materie an, möchte beständig Brennstoff und so in sich hineinziehen, "aufsaugen". Vielleicht, um für sich zu einem Anschub, bis hin zu besserer, eigener Fahrt zu sorgen. "Schwarze Löcher", mit Sicherheit nicht unbedeutend bei der "Galaxien"-Bildung. Und für die "Galaxien"-Reise insgesamt.
Während das wirklich Interessante mit dem "gefährlich-nahem" Licht so das Lichtgeschehen beim Stern "Tau Ceti" sein könnte. Der Stern "Tau Ceti", lediglich so zwölf, dreizehn Lichtjahre vom irdischen Sonnensystem entfernt. "Tau Ceti", derweil keine der vielen Sternenleichen der hiesigen Sternenumgebung, nicht so, wie so all das beispielsweise bei "Apha Centauri". "Tau Ceti", dort sieht der, der dorthin hinsieht, einen "Stern", eine Sonne, ähnlich der Erdensonne.
Mit einer Fahrt von zwölf Lichtjahren reist das Verräterlicht von "Tau Ceti" Richtung Erdensystem. Wie das verräterische Streuner- und Streulicht des irdischen Himmelsgestirns gleichfalls nur so zwölf Jahre braucht, Richtung "Tau Ceti" zu gelangen.
Wie ebenso noch zu zwei weiteren einwandfrei arbeitenden Sonnen im näheren Umkreis, einem elf bis dreizehn, vierzehn, fünfzehn Lichtjahre-Radius. Fragt sich hier wer an der Stelle vielleicht: Wo endet dieser besondere Kummer? Vielleicht bei einer Siebzig-, Achtziglichtjahre-Distanz. Obwohl, wie hell war der Erdenplanet vielleicht schon vor neunzig, einhundertundzwanzig Jahren? Der Umkreis von vierzig, fünfzig, sechzig Lichtjahren könnte von daher echt der besorgniserregende sein.
Am aufregendsten, "gefährlichsten" scheint zur Sekunde dabei das "Tau Ceti"-Sternenlicht. Dort bei "Tau Ceti", bei diesem Stern, ist man bei dem am Sternenguckerhorizont und bei der "Tau Ceti"-Sonnensystemaufhellung schon sehr weit vorangekommen. Große Fortschritte hat man gemacht. Schließlich sieht man denn bei "Tau Ceti" jetzt schon länger, erfüllt von einer gewissen besitzergreifenden Lüsternheit, zwei "Supererden". Zwei "Supererden", wie so der "Mars" und der "blaue Planet". Von weiteren Planeten bei "Tau Ceti" ist mittlerweile auch seit längerem die Rede. "Tau Ceti" könnte heutzutage ein klar strukturiertes Sonnensystem bereits sein, eins mit neun, zehn Planeten mindestens, nicht?
Tatsache, ein Kurzzeit-, relativer Gegenwartsmoment von so zwölf, dreizehn Lichtjahre Entfernung ist das bei "Tau Ceti" Richtung Erde. Das heißt, um das klarwerden zu lassen, das Licht von "Tau Ceti" zeigt den Sternenguckern das, was vor zwölf, dreizehn Jahren bei "Tau Ceti" das Geschehnis war. Bei zwei "Supererden", Welten demnach, die so der Erdkugel in einem Horizont angenähert anzusehen wären, daß eine Lebensentwicklung vorstellbar ist.
Andererseits, und das ist das besondere Gefährliche dieses Lichts, dort, wo da so zwei "Supererden" sind, ist was Licht von der Sonne her ebenfalls mit zwölf, dreizehn Jahren Verzug wahrnehmbar. Was der Aufhellung der Erde durch die Sonne und den zusätzlichen eigenen nächtlichen Verräterlichtschein geschuldet ist. Man hat das elektrische Licht wie eine Wunderkerze am Dauerbrennen an, bald noch über ein Jahrhundert lang. Daß da eine extraterrestrische Intelligenz gleichfalls da was der beschienenen Erde aus dem Dunkel herausarbeiten könnte, mit der Hilfe von so kameratechnischer Hochtechnologie und so. Wie so die Wissenschaftler, Sternengucker es ebenso zu Sekunde irdisch so anstellen, betreiben, bei diesen "Supererden" von "Tau Ceti".
Erinnert man sich nebenher vielleicht noch an den Asteroiden/Meteoriten "Oumuamua". Lautstark wurde doch in den Medien von einem Fluggerät einer außerirdischen Intelligenz herumgeschrien, "Oumuamua" anbetreffend. Hat man anklingen lassen, daß "Oumuamua" im Innern eigentlich hohl gewesen wäre und so das. Daß der Asteroid/Meteorit überhaupt nicht so schwer war, wie er denn äußerlich wirkte ...
Wie nahe "Oumuamua" dem "blauen Planeten" schon einmal kam. Und wie "Oumuamua" späterhin so unvermittelt rausballerte aus dem Erdsonnensystem. Im Nu konnte man "Oumuamua" mit keinem Teleskopauge mehr beobachten. Fast wie grüßend, daß da sich was aufführte. Eine flüchtige Tempoerwähnung war am "Oumuamua"-Platz mal beiläufig wie fürs Überlesen zu lesen: "ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit". So schnell soll "Oumuamua" in kürzester Zeit geworden sein. Zumindestens. Als verantworlich für so eine Geschwindigkeit besprachen sich Wissenschaftsleute bei dem Thema "Sonnensegel". Ob so was da an "Oumuamua" nicht Anwendung fände, was der Marke "Sonnensegel". Kann ja schließlich sein, daß jemand das hinkriegt, das bei einem in den Kinderschuhen steckt. Mit dem man bisher nicht das bißchen zurechtkommen konnte. Mit den eigenen "Sonnensegeln" hat man bis dato weitestgehend "Schiffbruch" erlitten.
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