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Blog von TeddeMehr

Das nächstemal eine Wahl

6. März 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Diesesmal gibt es die nächste größere Wahl als was Gesamteuropäisches.

Das nächstemal, daß das im Jahr '19 nach dem Millenium, eine bedeutende Richtungswahl sein soll. In vielem, daß sich was entscheidet. Ganz grundsätzlich. Wird einem angesagt.

Stimmt wohl auch.

Weiß nebenher schon, wen ich wählen werde. Hört sich ganz vernünftig an, was da dahergeredet wurde.

Könnt beinahe festgehalten werden, daß das höchstwahrscheinlich gewählt wird.

Wird wirklich nichts von diesem Rechtsraus-Zeug werden. Dort, wo sich die vielen unbekannten Gesichter befinden. Öfters seltsam im Ausdruck. Obskur der Augenaufschlag. Was man im allgemeinen nicht so zu empfinden scheint. Bei der ungeheuerlichen Vertrauensseligkeit, die man solchen entgegenbringt. Bei für eine Partei antretenden Leuten, im Grunde alles Unbekannte dort. Fremdeste Fremde. Fremdheit in Reinkultur. Und doch bleibt festzuhalten: wie man dieses Unbekannte, Befremdliche denn längst schon beschenkt hat. Jenes befremdend genug, wenn es daherschwatzt, daß es in irgendwelche alte Zeiten, fürchterlichste Epoche zurück möchte.

Dorthin zurückkommen, ernsthaft?

So mit Krakelkreuzchen in den Wahlkabinen auf Zetteln angebracht, könnt man tatsächlich ganz großartig dahingehend aushelfen. Was noch leibhaftig zu sehen zu kriegen, was man ansonsten allerhöchstens aus uralten Filmstreifen kennt.

Auch nach Linksraus wird es mich derweil nicht drängeln. Alles wird den üblichen Rahmen nehmen.

Was möchte ich denn schließlich von diesen beiden Enden eines Strickes? Die sich viel zu gut verbinden können. Zueinander finden. Miteinander vereinen. Bei großflächigster Schraffierung. Schlußendlich könnt man es wie was einen Strick plötzlich erkennen, einen, ihn sich um den Hals zu legen, sich selber dran aufzuknüpfen. Wie was bereits früher ungefähr in der Weise geschah. So nach einer Wahl im Jahr '33, insbesondere bei einer deutschsprachigen Bevölkerung. Bei der im vornhinein keiner zuviel was merkte. Verharmlosend tat man sich zu häufig um, was nicht ernster nehmend, schmuckuniformierte Socken betrachtend. Nicht viel von dem was ahnen wollte da was Volk, was späterhin umfänglich bei und mit ihm passieren würde. Zu was man es zu bringen, hinzuverleiten beabsichtigte. Wohin auch geführt wurde. Von einem "Führer".

Beim "Linksraus" braucht man sich denn nebenher nur die olle "DDR" vornehmen. Das, was als "Kommunismus" firmierte. Wie viele Kleinigkeiten es in der "DDR" tatsächlich gab, die gut auch im früheren reichsdeutschen Faschismus die unzweifelhafte Begebenheit waren. Beispielsweise das der Schulkinder, die in der "DDR" jede Menge Organisation und Gleichschritt kannten. Militarismus, Uniformität wurd jedem im alltäglichen Schulunterricht beigebracht. Solches, mit dem vergleichbar, mit dem man sich bereits im "Dritten Reich" als so Kind, Jugendlicher gehaben mußte.

Der eine Unterschied: die in der "DDR", die mußten die Erkenntnisse ihrer Unterrichtsstunden nicht so unter die Leute bringen. Wie die früher, als noch der Faschismus des "Nationalsozialismus" war. Die der "DDR" ballerten in keiner kriegerischen Auseinandersetzung auf andere. Oder schritten auf unvorstellbare Weise mit einem Flammenwerfer daher, wie so der und der Soldat im zweiten Weltkrieg. Dem man als Zuschauer vor dem Fernsehgerät dabei zusehen kann, wie der ankommt, eine Tür öffnet, dann einen Feuerstoß hinein ins Innere des Gebäudes schickt. Dann schließt er die Tür wieder.

Wenn es für die Kinderscharen der "DDR" raus ins Grüne oder in den Wald ging, dort Überlebenstraining mit soldatischem Verhalten und Soldatensicht zu üben, was sonderlich Ernsthafteres wurde nicht daraus. Nicht so, wie es bei jenen geschah, die in den dreißiger Jahren Kindheit hatten. Oder während der ersten Hälfte der vierziger Jahre. Bei den unsäglichen "Nationalsozialisten". Als die die Szene doch beherrschten. Nicht wahr?

Also: So viele Schnittmengen präsentieren sich einem da, bloß daß sich das eine "links", das andere "rechts" heißt. Daß da was einer locker mal zum anderen rüberkommen könnte, vorbeischauen, ohne erst mal direkt einen größeren Unterschied zu merken. Bei dem einen Faktor: wenn sich der Kreis da geschlossen hat. Zwei scheinbar weit entfernte Enden, die sich miteinander verbinden. Ziemlich Verknüpftes, das daraus entsteht.

Nichts von da irgendwie wählbar. Nichts dieses "Rechten". Ebensowenig das jenes "Linken". Da behalte ich mir doch lieber das derzeit Etablierte. Weiß ich relativ, woran ich damit bin.

DAS werd ich auch ankreuzen. Der eine Name, der geht bei mir klar.

Alles, das kaum was mit dem einen, dem sich mit dem Wort "Alternative" Schmückenden, zu schaffen hat. Auch nichts mit so einer anderweitigen Beilauf-"Bewegung". Die sich als was Linksorientierteres sieht. Das vorgibt. Wobei man sich doch nebenher die Wählerschaft gegenseitig abjagen möchte. Die einen, die die insbesondere ansprechen wollen, die was "Alternatives" zu wählen gedenken. "Alternative", "alternativ" nach dem Motto: so vieles ist "alternativ". Kann sich als "andersdenkend" bezeichnen. Ohne daß man vor ungläubigem Lachen losprustet, bei derartigen "Andersdenkenden". Vielleicht, weil man es nicht faßt, daß die so was im Mund führen, mit dem Wort "andersdenkend" von sich sprechen.

Eh, da reicht doch aus, zu jenen rüberzugucken, nicht? Wenn man sie schon ansehen muß. Weil Leute irgendwie schon mithalfen, daß ein paar mehr von denen zum Vorschein kommen konnten.

Jedes Wahlkreuz, doch wirklich nicht nötig, bei DENEN, würd ich meinen. 

Oder will hier jemand echt was eines Pilzesammlers erleben? Der den einen oder anderen Pilz nicht genauer kannte. Ihn trotzdem im Korb mitnahm. Um sich daheim sorglos an seinem Pilzragout den Magen zu verderben. Schließlich heißt es längst: Ein einziger Giftpilz im Körbchen, der reicht aus. Einer, den man dort mittendrinnen dabei hatte, den man nicht entfernte, vielleicht, weil man den Pilz nicht kannte, der wäre ausreichend, kann man in der Folge sämtliche heimgebrachte Pilze nicht mehr genießen. Besser, man wirft sie allesamt entschlossen weg. Gräbt sie noch in der Erde ein. Nicht daß jemand sich noch klug wähnt, der vorüberkommt, den Einfall hat, er könnte sich da an diesen auf dem Haufen hingeschmissenen "guten Pilzen" noch bedienen.

Wie gesagt, ein einziger Fehlgriff, ein einziger im Korb belassener Giftpilz, bei den Pfifferlingen, Rotkappen und all dem, ausreichend, daß man umsonst in die Pilze gegangen ist. Da probiert man lieber nichts von so einem Ragout.


 

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