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Blog von TeddeMehr

Ein rübergereichtes Trikot und eine Fotoaufnahme

17. März 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Was soll man da dazu sagen?

Da haben sich Perspektiven ja tatsächlich um einige Raster verzogen. Aus einem Gastarbeiterkind wurde jemand, ein "golden boy", ein "Goldjunge", mit dem eine Familie, eine von jemand, der als Gastarbeiter nach einem fernen Land zog, nun ziemlich seine frühere Abstammung und die Verwandtschaft in der altvorderen Heimat bedenken kann. Beim "Goldjungen" wollen nun viele nichts anderes, als bei ihm herumsitzen, sich ihm servil zeigen. Damit der mit dem Ruhm, dem strahlenden Glorienschein dem, der den Blick vor ihm senkt, zu irgendwas eines Vorteils verhilft. Daß sich was daraus ergibt, teilt man mit, mit wem man Verwandtschaft hat.

Auch bei den Bräuten ist einer ganz weit vorne. So eine gewöhnliche namenlose Hübsche, kaum daß so eine noch hinreicht. Sie muß auch lange wer sein, bloß hübsch auszusehen, das langt nicht. Einmal war es bei dem einen die letzten Jahre über mal eine bildhübsche Sängerin. Jetzt soll dann mal eine türkische Schönheitskönigin geehelicht werden. Beste Türkeisicht taucht auf, die Abstammungsregion des Vaters. Wo man als Sohnemann zwar nicht Nationalspieler wurde, jedoch jetzt, nach all dem Erfolg, den man hatte ...

Alles mögliche an Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters. Eine Landschaft, der Anblick einer Frau. Was allerdings an was anderem schön, angenehm, erträglich ist? Was ansonsten so Angenehmes verortbar wäre, türkisch-regional? Diesen perspektivischen Blickwinkel, den da einer heutzutage für sich nimmt - bräuchte ich den für die hiesige deutsch-europäische Regionalität? Wo es DAS denn ebenso längst gibt.

Hätt ich mit was besserem Erfolg, würd da was am Horizont gülderner, hätt ich deswegen jetzt die Lust, wo bei gewissen Leuten dazuzukommen? Daß es mehr sein müßte, bei mir als ein Fest für Verwandte, entschieden die, doch vorbeizukommen? Oder ein zwangloses Dorf-, Stadtfest, das auszurichten wäre? Daß ich aus so was selbst noch einen Staatsakt machen müßte? Auch noch achtlos, bei Politikern eines Umfelds?

Der eine, den da einer nun hofiert, der scheinbar als "Trauzeuge" geladen wurde, ist und bleibt für mich nichts als ein blutiger Autokrat. Beste Despotenwelt. Er regiert sein Land mit einem blutigen Unterdrückungsregime. Unsägliche Wüste ist bei dem. Positive Worte für die Verwüstung: kaum, daß die in den Sinn kommen. Da komm ich gut ohne irgendwas einer Bevorzugung von dort aus. Von so einem "priviligiert" zu werden, echt wahr, wäre ganz grundsätzlich drauf zu verzichten.

So viele Leute sitzen wegen dem türkeiweit im Gefängnis. Solche, an denen mir eher was gelegen wäre, wie an allem, das bei diesem Staatspräsidenten herumhockt. Der nun für sein Land den Allmachtsherrscher mimen kann. Solche helfen ihm aus, die die Dekrete, die er von oben herab unterschreibt, lesen und was davon umsetzen können. Dafür haben sie sich ihre Kenntnisse erworben.

Vergleichbar mit jemandem der Dreißiger ist der mit seinen Bauwerken und so dem Zeug. Bei so was ist er gut dabei. Am liebsten die größenwahnsinnigen, teuersten Anlagen, die in die Tat umgesetzt werden sollen. Wie der eine sich die allergrößten, kantigsten Klotzbauwerke für sich und seine Repräsentationszwecke wünschte, die Dreißiger, Vierziger. Sich darüber mit seinem einen Leib-und-Magen-Architekten unterhielt. Wenn dem nicht die Rolle des Zuhörers blieb, desjenigen, der den ihm vorgebenen Grundriß festmachen sollte. Dafür sorgen, daß da was stabil gebaut werden konnte, das dem Ursprungsentwurf ohne zu viele Abänderungen entsprach.

Jede Urlaubsidee, wenn ich so eine habe, auf dieses eine Staatsgebiet würde ich ganz grundsätzlich nicht reisen wollen. Wüßte überhaupt nicht, weshalb. Solange da so welche Leute vorherrschen, über die Polizei und all das gebieten, nützt am Ende auch keine Pauschalreise. Angesichts dieser umfänglichen Tristesse.

Was hätte ich dort wohl zu suchen? Eine Kerkerzelle?

Obwohl ich dort im Kerker mit Leuten über die Darwinsche Lehre sprechen könnte. Besser als anderswo in Freiheit auf einem Marktplatz, wo die Beutelschneider umgehen. Der ganze trügerische Rest bis hin zur "Religions- und Sittenpolizei" einen verfolgen könnte. Darwin legte es derweil kühl dar, was Sache ist, und Darwin ist wohl das Bessere als all das, das dir bei den Ansagen auch noch als was schrecklich Religiöses daherkommt. Als reine gebieterische Glaubenssache. Eine, bei der das Wasser am besten ständig umtrübt ist, daß die Sicht einem nicht zu scharf wird, man allzuviel des Tatsächlichen zu deutlich sieht.

Und die Kurden? Das wäre doch die Idee, den Kurden mal ihr eigenes Land zurückzugeben. Die syrischen, persischen, irakischen und türkischen Stücke zu einem Ganzen zusammenzufügen, über die die Kurden selber bestimmen. Bräuchte man Kurden auch nicht länger "Terroristen" heißen. Oder die Kurden assimilieren zu wollen, das hätte man nicht mehr nötig. "Assimilation". Obwohl die assimilierten Kurden dann auch nicht so recht "Türke" sein dürfen, in der Türkei. Besser, daß sie ihre kurdische Herkunft beim Türken verbergen. Weil es doch noch den einen kleinen, aber feinen Unterschied gibt, den zwischen einem Türken und einem Kurden.

Also, daß ich dorthin kommen müßte, zu so Leuten ..? Die den türkischen Staatspräsidenten lobpreisen. Solcherart Konsorten-Welt, die mit den Breitbärtchen-Annäherungen beziehungsweise nahe dran an der Geschichte eines faschistischen Italieners.

Diese Art Klugheit, dieses Klügerwerden, das kann mir wirklich gestohlen bleiben. War, denke ich, nicht schlecht recherchiert, damals, im Jahr '18 nach dem Millenium, als sie dem einen da noch so die unterschriebenen Klub-Trikots hinhielten. Daß es auch um den schnöden Mammon gehen könnte. Beziehungsweise darum, wie Geld im Hintergrund arbeiten soll. Wovon wurde berichtet? Daß einer Verwandtschaft hätte in der Türkei. Der Verwandte, einer, der könnte nun einen ganzen Supermarkt dirigieren. Dafür, für den Supermarkt, bräuchte es jedoch eine gute, besondere Lage dazu. Die strategische Örtlichkeit, an der man den Supermarkt errichten könnte. Mithilfe seines Geldes und Namens. Und so ein Diktator, Autokrat, wenn der einem gewogen ist und so, der kann was auch durchwinken, aushelfen, ergeben sich Probleme, Daß man die "gute Lage" unter Umständen auch erwerben kann, bei der Nennenung des einen Namens, den man hat. Daß das mit der "guten Lage" bei einem tatsächlich ankommt, man nicht zufälligerweise übergangen wird. Daß der eigene Name doch vorkommen kann, da hat so ein Trikotüberreichen an den zukünftigen Staatspräsidenten mit Sicherheit für die Region da nicht geschadet. Schwer zu sagen, unter diesen Voraussetzungen, wie weit man mittlerweile schon mit dem Neubau-Projekt in bester Lage gekommen ist. Ob der Verwandte den Supermarkt nun "mänätschen" kann oder nicht.

Wie der Geschichte nun geholfen wurde, mit dem mit dem Trikot? Daß sich der eigene Geldeinsatz auch amortisiert? Oder ob man bereits einen Gewinn abkriegen kann? Was weiß denn ich? Jedenfalls war die gesamte journalistische Recherche nichts Unverständliches. All den Tatsachen war geistig zu folgen. Etwas anderem nicht unbedingt. Etwa dem, wie es da so zuging. Alles hat ja auch beim Turnier in einem ziemlichen Unglücksfall geendet. Sehenden Auges.

 

 

 

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