So die, fast wie die, die die Dreißiger Jahre durch so Sympathisanten waren
Schon wieder so ein Foto, aufgenommen im britischen Parlament. Dem der Gegenwart, Jahr '19 nach dem Millenium. Bei ein paar mehr Frauenpartie mit am Bild. Um was wie diesen unbestimmten "Brexit", daß es sich da dreht. Bei den Meldungen, die einen tagtäglich belästigen, angesichts eines "Brexits". Der einen jeden Europäer überall ziemlich anbetreffen soll. Bald noch schlimmer als jeden "Briten" auf seiner Insel.
Muß schon sagen: Ich seh auf diesen Fotos aus dem britischen Gegenwarts-"Unterhaus" bald bloß noch so obskure Dreißiger-Jahre-Figuren. Ganz die Art, wie jemand der dreißiger Jahre. Leute, die in der einer Dreißiger-Jahre-Weise tanzen. Jene Dreißiger, als man in der eigenen Vorurteilsverhaftung mitunter arg gefangen war. Nebenbei bei einem Blick auf das, was sich am Festland Europas damals abspielte. So bei einem Denken, einem, gewissen Vorurteilen dienend. Bei einer Einteilung in Volk, Minderheiten in einer Bevölkerung. Dabei die Verschiedenheit von Abstammung, unterschiedlichen Rassen, Klassen. Eben bei der und der Hautfarbe. Bis hin zu Kopfformcharakteristiken und dem. Dieses unfaßliche Zeugs eben. Das früherdings mit sich großging, derweil es sich einem zu jeder Lebensepoche mal kürzer oder länger im Denken festmachen möchte. All das, ganz vergessen auf den einen Karl-May-Satz, daß das Blut eines jeden Menschen doch rot sei. Oder nicht?
Die, die dort in jenem Großbritannien im Jahr '19 im Parlament rumhocken. Als "Brexiteers" ihre unübersichtlichen "Brexit"-Reden schwingen. Wie Gestalten, die in den Dreißiger Jahren den einen deutscher "Nation", den Typen mit dem Breitbärtchen, tatsächlich nicht widerlich oder unsympathisch fanden. Als so schlimm empfanden manche da in Nordamierika und Großbritannien den zu der Zeit nicht. Eher, daß sie den und seine Ansagen faszinierend fanden. Der eine, der sich sein "Tramp"-Bärtchen ganz ohne Urheberrechtsfragen einfach im Gesicht behielt. Weil er bei denen deutscher Sprache mit diesem "Tramp"-Trug mit seine größten Erfolge abfeierte. Während da haufenweise betäubte Bevölkerung kaum merkte, was sie da mitunter von der Redekanzel herab auf die Ohren kriegte. Was ihnen da von oberhalb alles doch eigentlich längst von dem Geschehen in nächster Zukunft mitgeteilt wurde. Beim Glotzen nach einem "Tramp"-Bärtchen-Antlitz. Als wäre das lange das IHRIGE, was der EINE, die "Tramp"-Antäuschung, da mitunter kreischend daherredete. Der eine mit dem schmalen, kargen Bärtchen, dem des "Tramps" Charlie Chaplins. Als wäre er wegen dieses Bartüberrestes nur des kleinsten Vertrauens wert. Als hätte man sich bei ihm irgendwie für irgendwas vertrauensselig zeigen dürfen.
So die Dreißiger, gut auch die zweite Hälfte noch der zwanziger Jahre, daß da einer bei den Deutschen seinen Auftritt hatte, wie ein anderer bei den Italienern. In Italien, daß einer sogar noch früher als ein bei einer Wahl Gewählter eintraf. Der Italiener kriegte sein faschistisches Regime als erstes ab. Bei "Duce", "Duce"-Rufen.
Da entwickelte sich was, ab Mitte der zwanziger Jahre. Und zwar: DAS. Einmal in Italien. Und ebenso das, das in einem Wahlergebnis im Jahre ''33 gipfelte. Jemand war da der Wahlgewinner, wirklich wahr. Ungeheuerlicherweiese hatten DER und SEINE Partei sich hohe Zustimmungswerte erwerben können. Und doch konnte ER nach einem Wahlentscheidabend nicht so, wie ER wollte. Ganz ohne andere konnte ER nicht sein. Bloß, man half IHM trotzdem aus. Man geleitete ihn denn an seinen Thronstuhl heran. Er durfte auf dem Thron droben Platz nehmen. Trotz den Befürchtungen, die er zuvor noch hatte. Aber, DAS blieb IHM denn erspart. Weit und breit keine Staatsgewalt der "Weimarer Republik", die in Erscheinung trat. Keine Polizei, zu verhaften. Niemand des "Weimarer Republik"-Soldatenwesens, bei dem sich die vielen Gewehre befanden. Mit denen man beschossen werden hätte können, weil Polizisten und Soldaten doch ihre Schwüre auf die "Weimarer Republik" geleistet hatten. Auf die "Weimarer Republik" war man eingeschworen. Die Gesetze der "Weimarer Republik" herrschten. Erst mit dem "Ermächtigungsgesetz" erledigte sich das, das mit dieser weiter bestehenden Gefahr. Der mit dem Breitbärtchen und die SEINEN, die die Schmuckuniformen der "SA" trugen, die atmeten tief durch. Rasch wurde die "SA" zu einem Teil der Polizei gemacht. Kriegten die der "SA" offiziell Polizeigewalt zugeordnet. Vorher hatten sie sich lediglich aufgeführt, uniformiert so gegeben, als hätten sie was mit Polizei und staatlicher Ordnung, Recht und Gesetz zu schaffen.
Warum dergleichen hier geschrieben steht? Na, wegen diesen Komischen da, die wie welche aus den dreißiger Jahren im britischen Unterhaus rumhocken. Die überdies ziemlich ohne so eine reale Gestalt vom Festland Europas auskommen. Ohne so eine, wie sie die dreißiger Jahre durch ein "Führer", ein "Duce" war. Ganz freihändig führen sie "britisch" ihre rechtslastigen Tänze auf. Als so die britischsten Briten. Als wären sie der "Brite" an sich, so gehaben sie sich. Daß man durchaus sich in Erinnerung bringen kann, daß es da die dreißiger Jahre hindurch britische und nordamerikanische Sympathisanten en masse gab. Positiv wurde vor dem zweiten Weltkrieg einiges von welchen gesehen, was sich die dreißiger Jahre durch am Festland Europas abspielte. In Großbritannien und in Nordamerika, bei so der Unterteilung in die und die Hautfarbe, rot, schwarz, weiß. Daß verschiedene Briten und Nordamerikaner nur nicht so ganz genau wußten, wie sie was für sich besser umsetzen könnten. Kleinigkeiten von dem, was da im faschistischen "Duce"-Italien bemerkt wurde, im "Deutschen Reich" der "Nationalsozialisten". Manch ein Brite, Nordamerikaner entwickelte höchste Sympathiewerte für italienische und selbst reichsdeutsche Geschehnisse. Man hätte da glattweg selber auch dahingehend das und das unternehmen mögen. Und so.
Wirklich, das fällt mir ein, bei so den gegenwärtigen Unterhaus-Fotos aus Großbritannien. Das der Dreißiger-Jahre-Epoche. Als so Briten ebenso wie Gestalten in Nordamerika ziemlich unter Augenzwinkern litten. Angesichts so eines "Duce". Eines "Führers". Und was die so anstellten, auf ihren jeweiligen Staatgebieten. Unter der Fahne des Faschismus.
Bis sich da denn doch was größer änderte. Daß die einen Sympathisanten, die gut von italienischen "Duce" und reichsdeutschen "Führer"-Dingen sprachen, von dem, was sich am Festland Europas abspielte, in den Hintergrund zu treten hatten. In Großbritannien und ebenso in Nordamerka begaben sich DIE lieber in die Schatten. Verbargen sich. Änderten ihre gesprochenen, geschriebenen Texte ab. War besser, sie redeten nichts mehr nach der Art von zuvor. Als noch die Dreißiger der Jahrzehnt waren.
Und heute sind so welche aus den dreißiger Jahren im britischen Parlament zurück. Wie desgleichen so ein Jahr '17-US-Präsident regiert. Einer, der lange schon Leute so um sich rum hatte. Denen er insbesondere als "Berater" vertraute ...
So ein US-Botschafter, der befindet sich derweil weiterhin im Jahr '19-Berlin. Ein spöttisch absichtsvoll Abgesandter des einen Nordamerika-Präsidenten. Einer, der echt eine Gänsehaut kriegte, nachdem er nach seinem Flug aus den Vereinigten Staaten in Berlin eintraf. Nicht wegen den Tagen der Gegenwart lief es ihm heiß und kalt den Rücken runter, weil da eine Demokratie weiterhin ihre Weile hatte. Sondern wegen so einer Vergangenheit. Als da was Epoche hatte, dieses Gräßlichste an Vorstellbarem in Berlin noch sein Regime nahm. Zwölf lange Jahre herrschte DAS schließlich doch. Von '33 bis '45. Und von daher kamen dem seine Schauder. Kein Schaudern des Schreckens, bei der Vorstellung, sondern ein Schauder ...
Kaum zu beschreiben. Einfach der Wahnsinn.
Die Dreißiger-Jahre-Typen, sie haben in diesen Gegenwartzeiten ihren Tanz. Beispielsweise im englischen "Unterhaus" zu beobachten. Was sie zum Rumtanzen allerhöchstens brauchen, das sind die Schemen alter Zeit. Sonst nicht viel. Selber sind SIE sich genug. Könnt man schlußendlich alles immer selber werden. Bei seinen trügerischen, hämeerfüllten "National"-Gehabe-Tänzen. Was ein "Duce", ein "Führer".
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