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Blog von TeddeMehr

Wenn man sich scheidet, ist man auch nicht mehr wo

11. März 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Der Ort, wo man lebt, ändert sich mit einer Scheidung. Die Begebenheiten verändern sich. Wie man früher gelebt hat, das muß nicht so viel mit dem nach der Scheidungsvereinbarung zu schaffen haben.

Unter anderem heißt noch ein weiterer Spruch: "Wer sich zuerst bewegt, der verliert".

Unter der Voraussetzung ist es echt schwer zu sagen, was das für eine Bewegung hier war ...

Durchaus eine seltsame Regung, sieht man sich. Überlegt sich etwa das, was sich da so an einem Karnevalvorüberfahrwagen im Jahr '19 nach dem Millenium abbildete. Da zeigte man sich am Format richtig betroffen. Daß hier beinahe echt britische Schadenfreude aufkommen könnte.

Was mit Briten-Fahne dran, das einmal einen Europäer und nebendran dabei noch einen Deutschregionalen durchbohrte. So was Klauenmäßiges, metallisch, das von hinterrücks was den Rücken durchstieß. Mächtig, daß der Metallhaken aus dem Bauch rausguckt.

An der Stelle schon irgendwas, als wär da was von mir verpaßt worden. Schließlich: Ist das mit dem Brexit-Späßchen nicht eigentlich für die Briten was viel Schlimmeres als für einen Festlandeuropäer? Die Briten, denen beschädigt so was wie ihr bornierter Nationalstaat-"Brexit" doch zunächst mal manches. Und man tut es sich die Britenweise zudem selber an. Die Briteninsel-Wirtschaft, die erfährt mit Sicherheit eine gewisse Brexit-Beschädigung.

Hat die eigene britsche Ökonomie, unter der Voraussetzung des Brexits, nicht viel mehr was zu verlieren hat, als was irgendwo jemand im Innern Europas? Während so Abbildung an einem Karnivalkampagnenwagen unbestimmt was anderes herzeigte. Da hat ja einer direkt was davon, unter der Voraussetzung, daß man Europäern, Deutschregionalen, Schadenfreude entgegenbringt, läuft denen was schlechter. Sich mit dem Brexit umzutun.

Deswegen, irgendwie ein falscher Film, doch, daß man sich gerade als Innereuropäer jammernd präsentiert. Daß man sich da nicht kühl abwartend im Spiel bleibend herzeigt. Daß man fast den Anschein erweckt, man würde sich noch flehend, bettelnd vor den Britischen niederwerfen. Voller Geschrei: "Bitte, bitte, verlaßt die EU nicht! Bitte, bleibt in der EU! Tut uns den Brexit nicht an! Bitte! Bitte!"

Genauso das mit Nordirland. Da öffnen die Briten mit ihrer borniert-blasierten Brexit-Tour allem die Tür. All dem aus den Geschichtsbüchern, das, was man länger nicht so in der Weise gesehen hat. Das mit einem oberobskuren Religionskonflikt, der da ehedem epochal halbe Ewigkeiten Platz nehmen konnte. Als wäre da was von irgendeiner Seite auch nur irgendwas. Währenddessen sich die Briten da eine irische Regionalfläche, den Norden, früherdings einfach behielten. Gleichgültig gegen alles. Wie sie in der Gegenwart anscheinend wieder dort zurückkehren wollen würden.

Alles, was kein besonderes Problem mehr war, die letzten kurzen europäischen Jahre. So eine Untergrundarmee, von der lange keiner mehr was hörte oder sah. Außer was im Beilauf. Als Verweis, daß man sich darauf entsinnen sollte. Auf das.

Bloß die Briten haben dann mit ihrem "Brexit" nach nationalem Gusto, kommen SIE mit ihren Grenzschutzpersonal an eine "nordirische" Grenze, auch das zurück.

Nebenher, das, wie da was ehemals vor Jahrzehnten alles war, politisch, Wirtschaftswelt, für die Inselbewohner auf Solopfaden, daß schon gar nichts im Heute wie damals noch wäre. Doch eine Malaise, der Brexit für die Briten höchstselber. Die haben mit so was, daß Vergangenheit Vergangenheit ist, Gegenwart Gegenwart, die Probleme, wenn sie meinen, rausgehen zu müssen, aus der EU.

Daß man also so mächtig im Innern Europas deswegen rumheult, was in allererster Linie dann die Briten spüren, abbekommen ...? Die dafür ihre Grenzschützer nach altvorderer Art vor Ort haben. Soldatenhaufen und größere Polizeikommandos, mit Sicherheit, daß SIE die in Nordirland brauchen. Ohne daß das britische "Commonwealth" irgendwie noch die Größe hätte, die die alten Briten noch kannten, die sich bei De Gaulle, Adenauer und denen an den Tisch dazubegeben mußten. Statt alles nur aus Geheimdienstkreisen zu erlauschen. Worauf die im Heute ziemlich zu setzen scheinen, daß die Geheimdienstler schon immer alles wissen werden. Daß man Geschäftsarrangements und das schon lange im voraus wüßte. All der ganze Zweck von so einem alles behorchenden "James Bond", der überdies bei euopäischen Bräuten herumliegt.

 

 

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