Alles Licht braucht was, das es nährt
Ist schon klar: Wo etwas das Licht angegangen ist, kann es auch wieder ausgehen. Einmal dauert das kurz, dann dauert das mit dem Lichtausfall ganz schön lange. Wie bei einer Galaxie. Bis da was verlischt ... Sonnen brennen auch ein geraumes Weilchen. Bis ihr Ende denn doch kommt.
Derweil unterrichten einen so Wissenschaftler auch ganz grundsätzlich da darüber, das Universum insgesamt, es ginge irgendwann zur Gänze aus. Verlöre alles an sich. In sich, daß es haltlos zusammenstürze. Daß der universelle Ausdehnungshorizont quasi eine "Implosion" erlebt, wie irgendein Stern, der erst zur "Super Nova" wird, ehe sich das mit dem Explosionsprozeß ins Gegenteil verkehrt.
Dieses Problem auf der "Urknall"-Fläche. Bei ihr kennen SIE einen "gesicherten" Punkt. Von dem aus soll der "Urknall" seinen Ausgang genommen haben, als das "Pengi" war. Von jenem "Urknallminimalpünktchen" aus gucken SIE in die entgegengesetzte Richtung. Gewahren von daher einen äußeren Rand. Von dem SIE behaupten, daß sich sämtliches, das vom "Urknall" wegballert, nach dorthin ausdehnt. Dort, "gegenüberliegend", ist nicht viel was größer für sie los, weil angesichts der unendlichen Weiten am Ende wirklich nichts als Dunkelheit auf der Szene vorherrscht. Während SIE von sich geben, daß SIE den "Horizont" des "Urknall"-Momentums immer besser durchdringen. Der "Urknall", jenseits von dem auch nicht viel mehr als "dunkel" aufscheint. Bloß auf einer streng angepeilten, verorteten und ständig zu betrachtenden Regionalfläche. In der man bei dem mit den Entfernungen in das unvorstellbar Minimale sich hineindenken muß. Worum es sich bei IHNEN, als Wissenschaftlern, dreht: Um das "Durchdringen" dieses "Urknall"-Dunkels. Als "Knall" war, womit alles seinen Anfang nahm. Vor vierzehn, siebzehn Milliarden Jahren.
Nehmen wir hier wieder das andere, das Gegenteil an Ferne. Dorthin, wo jegliches seit der einen "Urknall-Singularität" sich "hindehnt", ab- oder wegfliegt, wie es einem festgehalten wird. Ist es da jetzt deswegen, weil Wissenschaftlerteleskope vielleicht nur keine Bildauflösung mehr haben, wo tatsächlich finster? Denn, wo in der Entfernung Dunkelheit herrscht, könnte auch Licht sein. Man müßte so das schale Lichtlein nur kurz zu Gesicht kriegen können, es sehen. Bei der einen Problematik, daß Licht sein verräterisches Wesen einem, trotz dem mit dem Augenlicht, besten Sehhilfen, nur vielleicht nicht umfänglich zur Geltung bringen kann. Weil Licht ja eine Geschwindigkeitsbegrenzung hat. Immer, daß Licht ein Weilchen von irgendwoher braucht. Was einer nicht notwendigerweise merkt, wenn es einem überraschend als Lampenlicht angeht. Da ist jene Verzögerung kaum der Rede wert. Je weiter weg allerdings so "Lampenschein" von einem entfernt ist, bei einer Reisegeschwindigkeit von dreihunderttausend, währt das einem ein ziemliches Weilchen, daß was Lichtlein aufscheint. Bis eventuell zu dem Moment, daß das Licht einem echt nichts des weiteren von sich verraten kann.
Schneller kann so das Licht nämlich einfach nicht. Es reist mit Lichtgeschwindigkeit. Licht in der Sekunde. Licht im Jahr. Glattweg wird dann nichts darüberhinaus "verraten", wenn dem Licht die Strecke zu weit wird.
Von daher: Wer weiß, bloß weil man auf der gegenüberliegenden Seite nichts mehr zu sehen in der Lage ist, ob dort wirklich die Finsternis regiert. Das mit der Finsternis, in dem es Licht geben kann, das ist dann womöglich auch eine an einen Glauben rankommende Perspektive. Schwer zu beweisen. Ein Glaube nährt sich aus Vermutungen, Annahme, da wär denn schlußendlich auch die Vermutung von Licht wo eine Art Glaube wird. Ich vermute unbestimmt was, ich glaube das so und so. Einen Beweis zu erbringen, das schaffe ich nicht. Währenddessen das andere als Wissenschaft ja das sein möchte, das, das sich auf harte Fakten stützt.
Einzig und alleine, so schlimm sollte man das mit den "harten Fakten" auch wieder nicht nehmen. Wissenschaft und Glaube, die sind im Grunde ziemlich miteinander verbandelt. Viele Wissenschaftler haben voll einen religiösen Glauben. Daß man verstehen kann, daß das eine Druck auf das andere ausübt. Fast könnte man sich das als einen Ringkampf besehen. Um die Deutungshoheit der wissenschaftlichen Erkenntnisse wird heftigst gerungen. Ohne Unterlaß.
Das eine, das verlangt dabei nach einer Bevorzugung. Daß es schwierig zu sagen ist. Bei dem, was einem unablässig mitgeteilt, auseinandergesetzt wird. In der Gegenwart etwa mit dem "Urknall" und manchem mehr als Grundvoraussetzung. Daß man sich übersetzen könnte, daß da Wissenschaftsbegebenheiten ziemlich klasse mit Verhältnissen, Ereignissen in Religionswerken in Zusammenhang gesetzt werden können. Daß im Heute mancherlei Wissenschaftserkenntnis in so altvorderem Religiösem seine Entsprechung findet.
Wie der Zufall eben so spielt beim gegenwärtigen Wissenschaftsblickwinkel.
Nebenher, ob da was nicht viel was anderes heißt, als daß ein Ringer wieder mal über den anderen Ringer die Oberhand gewonnen hat? Mit welchen Methoden auch immer.
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