Da was spenden ...
Muß sagen, da wird unerträglich was Leuten verschiedentlich hingespendet. Da werden Figürlichkeiten irrlichternd was gewählt. Kriegen sie in ihrer Königsdisziplin, bei demokratischen Verhältnissen in einer Demokratie bei demokratischen Wahlen, tatsächlich immer besser Wählerstimmen ab. So die Wahlbevölkerung selber, die ihnen aushilft, sich mit sich nach vorn schaffen zu dürfen.
Als ob man sie nicht kennen würde, nicht bestens Bescheid über sie wüßte. So geht das geradezu zu. Mitten unter den Leuten. Als ob so Gestalten nicht schon mal die Gelegenheit zu allem gehabt hätten. Völkisch.
Scheint die Geschichte nur länger her. Das aus dem Gestern, das kommt anscheinend viel zu vielen zu schwammig. Trotz allem, was man wissen müßte, verklärt sich unbestimmt was. Verliert sich da Deutlichkeit, Klarheit, innere Festigkeit, Entschlossenheit.
Deswegen freut es einen, unter diesen Umständen, richtig, davon zu hören, daß das mit den Spenden seltsam geht, die SIE erreichen. Daß SIE Dinge glatt nicht so handhaben können, wie es etwa ein Parteispendengesetz vorschreibt. Daß sie sich in dem Sinne reichlich unberaten vorzeigen. Daß sie einiges was aus dem Strafenkatalog abkriegen könnten. SIE. Ein vielfaches für so ein Verhalten und eine Fehleinschätzung könnt draufzulegen sein.
Genauso wie das nicht unerfreulich aufscheint, daß immer noch keiner ihrer Kandidaten auf einem Bundestagspräsidentenposten sitzt. Weil weiterhin nicht mal eine einfache Mehrheit einen der IHREN - selbst noch den "Anständigsten", "Seriösesten" - auf den Beisitzerposten wählen mag. Daß sie bis auf weiteres auf dieses eine zusätzliche Krönchen zu verzichten haben.
Daß alles demnach ein klein bißchen dauert bei IHNEN. Allem trauten Augenzwinkern zum Trotz. Daß man sie, im Widerspruch zu all ihren Zungenschnalzern, beiläufigen Gesten und den sonorsten, volltönendsten Singstimmen, ihrem aufgesetzten freundlichen Gehabe nicht so freiweg umarmen will. Obwohl sie sich lange als so was hinstellen, als könnte man sich jede Umarmung von einem der IHREN - männ-, weiblich auch egal - erlauben. Für eine gute, bessere Zukunft bei sich.
He, muß man hinsehen, auch bei IHNEN sind sie, WEIBER. Be-, verharrt sie, die Toleranz der anderen. Bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und diesen Befind- und Empfindlichkeiten.
Also, wenigstens das erfreut nebenher, der eine eklatante Spendensumpf. Und daß ein Bundestagspräsidenpöstchen unzugänglicher bleibt. Trotz all dem des gesamten Restes. Angesichts dessen, daß so fremdartigste, obskurste Figuren, Gestalten nicht dort sind, wo sie hingehören: unter den fünf Prozent. Man mag sie einfach nicht nach dorthin zurück heimschicken. Obwohl sie nach dort - unter die fünf Prozent - ganz grundsätzlich hingehören. Alles unter den fünf Prozent, das wäre es denn auch. Das bei IHNEN, das paßt. Der Ort, wo alles kurze Wege hat, bei IHNEN. IHRE allerbeste Heimat. Ein passenderes Kleid gibt's kaum für SIE als alle Werte unter den fünf Prozent.
Eine andere Beheimatung als die unter den fünf Prozent sollten SIE nirgends haben. Einzig und alleine jene Heimatgefilde, von denen sie einem jeden tatsächlich Tag für Tag alles erzählen. Von allem aus der Region, daß sie Mitteilung machen.
Fast tagtäglich ist davon manches zu vernehmen, man müßte nur eins: es hören.
Die eine Unter-fünf-Prozent-Herkunft, die sich hallend allseits verdeutlicht.
Sie, im Spendensumpf. Daß sie da einen bestimmten Posten nicht innehaben. In vollem Umfang das Allerwenigste. Was man für sie übrighaben sollte.
Bei dem, was SIE sind, verlangt alles nach mehr. Nach viel mehr. Nach jedem einzelnen Wert unter den fünf Prozent.
So viele schöne Zahlenwerte unter den fünf Prozent, die man lediglich für SIE wiederentdecken müßte.
Das mit allem unter den fünf Prozent, das sollte man IHNEN geben. Schenkend hinspenden. Schulterklopfend die fünf Prozent gewähren. Dann wären sie endlich wieder daheim eingetroffen.
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