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Blog von TeddeMehr

Was alle Zeit hat, ewig reisen zu können

20. April 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Ein weit entferntes "Urknall-Molekül", entdeckt an einem unendlich fernen Ort, in einer anderen Galaxie.

Glaubt man das aber? Da hat einer ein Molekül wo in einer entfernten Galaxie entdeckt. Quasi ein Monster-Molekül, wie was aus einer Sci-fi-Geschichte.

Viele Umstände machte ihm das, an so die eine Aufnahme herankommen zu können. Zum Beispiel nutzte er extra so ein ziemlich an die äußerste Erdatmosphäre ranfliegendes Flugzeug, da was Bilder ganz genau scharf zu kriegen. Ich mein, da außerhalb der Erdatmosphäre stehen lange so die verschiedensten Beobachtungsinstrumente im schwerelosen "Äther". Denen ist wirklich keine Weitsicht verboten, schließlich sind sie dafür gebaut, sollen irre weit gucken. Auch manche Teleskope rund um den Erdball, etwa in Wüsten, auf höheren Bergen, lassen wenig zu wünschen übrig. Daß man sich von daher kostenaufwändige Umstände machen müßte ...

Wie auch immer, der eine, er hatte einen Knallermoment: "Peng" -, auf so einer aus dem Flugzeugflugumfeld heraus verfertigten Fotoaufnahme entdeckte er was. Regelrecht das von ihm Gesuchte. So ein Uralt-Exklusiv-"Molekül". Eins, wie es derartiges kurz nach dem "Urknall" gegeben haben muß, wie ER unterrichtet. Der einen "Urknall"-Episode soll es entstammen.

An sich geht das jedem ziemlich klar: Bakterien, Molekülstrukturen, die müssen in zigfacher Zahl im Universum rumreisen. Ganz einfach, weil beispielsweise so ein Bakterium sich selbst unter den unwirtlichsten Bedingungen entwickeln und mit solchen Örtlichkeiten eine halbe Ewigkeit zurechtkommen kann.

Diese ganze Bandbreite der Moleküle, Viren, Bakterien. Winzig klein, und trotzdem wahnsinnig entwicklungsfähig. Viel Ehrgeiz könnt da was an den Tag legen, kriegt es die Gelegenheit. Als was, das zunächst nicht viel brauchte, sich in der Gegend rumzuvermehren, dabei das und das noch zusätzlich überleben konnte. Die kargste Kargheit, die im Grundsatz genügte. Bis sich ein Moment wo fand, daß alle Umgebung urplötzlich geradezu "paradiesisch" wurde. Sich so Verhältnisse schrecklich besserten, daß man mit nichts mehr an sich halten mußte. Daß sie sich zeigt, die Entwicklungsfähigkeit, die Mannigfaltigkeit. Daß es so ein winziges, angespitztes, ehrgeiziges Ding, das man sich ansonsten unter dem Mikroskop besehen muß, zu vielerlei Abarten von sich bringen kann. Zu den komplexesten Strukturen.

Man nehme nur mal so jene für menschliche Bedürfnisse unvorstellbar kläglichen Lebensumstände, jenen bei den Schwarzen Rauchern tief unten unter dem Meeresspiegel. Leben in einem größeren, vielfältigeren Maßstab präsentiert sich dem staunenden Auge dort bei den Schwarzen Rauchern. Unter Bedingungen kreucht und fleucht es, die ein Mensch kaum eine Sekunde lebend aushält. Nichtsdestotrotz läßt sich bei den Schwarzen Rauchern eine Lebensvielfalt bestaunen, aus der sich jederzeit was Neues entwickeln könnte. Selbst wenn droben auf der Erdoberfläche alles wieder mal restlos zugrunde gegangen ist, der Vergangenheit angehört. Von den Schwarzen Rauchern aus könnte sich jederzeit was Neues über die gesamte Weltkugel verbreiten. Zeit dafür gibt's weiterhin jede Menge. Eineinhalb Milliarden Jahre hat die Sonnenkugel scheinbar noch, ehe sie sich in eine "Super Nova" wandelt. Die eine oder andere Jahrmillion ist von daher auf Erden sicherlich noch für das Leben drinnen.

Also nun, so ein "Molekül" ... Ein "Urknall-Molekül". Seitdem vergessen.

Eins, das grundsätzlich jede Basis von Leben in sich barg.

Kurz nach dem "Urknall", daß es sich "gebar". Oder so.

Was wie aus einer Scienc-fiction-Geschichte. Eine monströse Molekül-Struktur. Praktisch ein gewaltiger Organismus. Aus der sich jede Menge Leben gebären kann. Als genügten dafür nicht all die im Staub mitwirbelnden Basen, Säuren. Selbst in Gestein lassen die sich kristallisiert einschlagen. Bricht mal aber mal so ein Gesteinsbrocken entzwei, etwa durch einen Einschlag, Aufprall wo auf was Größerem, dann kann sich locker was bei einer Explosion ergeben. Sich in der Hitze aufkochen. Freisetzen. Das, wenn es abgekühlt ist, weiter miteinander reagiert, weil es flüssig wo drübergelaufen ist, daß sich was des weiteren miteinander vermengt.  Immer besser, daß es sich durchmischt. Und so fort und so fort. Ergibt sich dann mal wo eine besondere Mischung, dann ... Die basischen Grundstrukturen sind schließlich keine mysteriöse Seltenheit im gesamten Universum. Wie Leben an sich keine sonderliche "Intelligenz" braucht. An sich stellt das Leben keine grundsätzlichen Sinnfragen. Langweilig wird da dem wenigsten, wenn es morgen schon mit der ganzen Leberei vorbei ist, die "Langeweile", "Sinnlosigkeit" von einem vergessen.

Einhundertsiebzig Millionen Jahre oder so mußte sich kein Mensch Sorgen um den Fortbestand der "Dinosaurier" machen. Die "Säugetiere", die blieben ewiglich relativ klein. Erst als so ein größerer Meteorit einschlug ... Den Vulkanausbrüchen, deren Schwefeldampf die Eierschalen dünner machte, zusätzlich aushalf ... Erst danach kriegten die "Säuger" ihr besseres Momentum.

 

 

 

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