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Blog von TeddeMehr

Der orangegefärbte Staub-"Kranz"

30. April 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

So scheinen die universellen Begebenheiten zu sein: ein "Schwarzes Loch". Materie, Stofflichkeit, die die Gravitationskraft des Schwarzen Lochs zu sich hinzieht. Dort vor Ort, daß sich was ansammelt, aufhäuft.

Ungeheuerliche Dimensionen, die diese Verhältnisse in sich bergen. Solche, daß man sich das des weiteren in der Weise übersetzen kann: jegliches im Universum befindet sich im Grunde in dieser prekären Lage. Es kommt nur darauf an, aus welcher Perspektive man es betrachtet. In was für einer Zeit jemand für den Moment lebt, aus der heraus er die Angelegenheiten so und nicht anders betrachten kann. Quasi auf die Konstellation von "Zeiten" kommt es an. Ob er, sie, es das Glück hat, seine Lebenszeit in einer Ruhenische verbringen zu dürfen. Ewig ist die Ruhe, der Frieden schließlich trügerisch.

Gesichert, in dem Sinne, ist nie etwas. Im dahinfließenden "Gewässer", im Lebensfluß, daß jederzeit alles anders werden kann. Daß sich was äußere Umstände unvermittelt ändern.

Jemand Unglücklicheres, der könnte im Verlauf eines Augenblicks wo sein: daß er es erlebt, daß was weit gediehen ist. Daß was Ereignis Ankunft hat. Wie etwa Wissenschaftler dergleichen auf ihren laufenden Bildaufnahmen dergestalt zu Gesicht bekommen können. Daß es ihnen begreiflich werden könnte. Nach längerer Zeit der erfolgreichen Beobachtung, daß man die Wahrheit in die Wahrnehmung kriegt. Wie was tatsächlich ist, wer oder was regiert. Die "stehende" Szene, in ihr harrt nichts mehr. Ganze Sternensysteme, die erst nahe bei dem einen Schwarzen Loch der Milchstraße verharrten, denen die Wissenschaftsleute dabei zusehen, wie sie haltlos in das eine Schwarze Loch im Milchstraßen-Zentrum hineinstürzen. Bald ist nichts weiter wahrzunehmen. Am Schwarze-Loch-Ereignishorizont haben schönste, beste Sterne Verschwindibus. Ein für allemal. Auf Nimmerwiedersehen. Das menschliche, sentimentale Wesen, es darf sich damit trösten: der anteilige Rest nebendran, der nun das ursprüngliche Plätzchen des anderen einnimmt, bessere Annäherung abkriegt, der eigentlich ähnlich ausschaut. Dieselbe strahlende Schönheit, Herrlichkeit. Alles in der weiteren Umgebung, bis rein in unendliche galaktische Weiten auch nicht sehr verschieden zu dem, das "hineinsank". Man kann sich beruhigen: Es braucht das der restlichen Galaxienweite noch ein kleines bißchen - bis es selber rangekommen ist. Bis es knapp genug wurde, daß kein Halten, Innehalten mehr ist, daß man hineinfährt. In eine Örtlichkeit, die in sämtliche Bestandteile zerlegt, auflöst, in jeder Hinsicht zersetzend wirkt.

Aber, es muß einen leisen Überrest geben. Eine Ausscheidung. Vielleicht ist das, was die Schwarzen Löcher übriglassen, ja DIESE Hinterlassenschaft.: jene "dunkle Materie", von der in der Wissenschaftswelt ständig so viel rumgeraunt wird. Dieses "Unsichtbare", das nichtsdestotrotz da sein muß, nachdem man es bei den Berechnungen nicht außen vor lassen kann. Als zusätzliches Gewicht jenseits der gewöhnlichen Materie, daß man da was noch was ziemlich mit in die Rechnung miteinzubeziehen hat. Diese gewisse "Unheimlichkeit". Das eines zusätzlichen Gewichts, das man sich nicht so recht veranschaulichen kann.

Da war nun, diese Jahr '19-Tage, das Foto eines Schwarzen Lochs in den Nachrichtenmedien. Man sieht da was "Jüngeres", "Ärmeres". Bloß so mit einem schlappen "orangenen" Staubkranz umgeben. Anscheinend die reinste Staubware, an der es sich "nährt", dieses "Wurmlöchlein". Das konnte sich das dauerhungrige Teil anscheinend gerade so bereits zu sich "hinsaugen". Daran hat es sich "zu nähren": an diesem "Baby-Breichen".

Obwohl, in jenem Staubring. In dem kann schon ganz grundsätzlich jede Menge sich bergen. Die unterschiedlichsten Substanzen, die sich dort längst eingefunden haben könnten. Die drinnen zusammenkommen, regelrecht aufeinanderstoßen. Währenddessen sich das eine orangefarbene "Kränzlein" demnächst von mal zu mal immer weiter verdichtet. Dann wird das eine Schwarze Loch verschwunden sein, gänzlich eingehüllt. Wie verborgen. Während sich im Rund die unterschiedlichsten Reaktionen immer besser abspielen könnten. Eben das eine Motto: was immer zufällig auf sich reagiert. Daß selbst Atome sich irgendwann aufspalten, mancherlei an nuklearer Reaktion sich abspielen könnte. Nichts, woran sich das eine Schwarze Loch im geringsten stört: Es schluckt auch DAS. Jenes eine, das geschieht, wofür sich das eine Schwarze Loch auch unendlich viel Zeit nehmen könnte. irgendwo in einer unendlich wüsten Weite. Währenddessen es immer weiter was sämtliches zu sich hinzerrt, ansaugt. Eben die unentwegte Art eines Staubansaugers, der zu sich ranschafft, wachsen und wachsen und an zusätzlicher Gravitationswucht gewinnen möchte. Um noch mehr von weiter weg ranzuschaffen.

Allerdings, im Gegensatz zu allem, daß ein Schwarzes Loch auch darben kann. Bloß, dadurch könnte es auch zu "fahren" beginnen. Dringt zu wenig zu ihm, dem Schwarzen Loch, daß es, sich um sich selber rumdrehend, loszu-"fahren" anfangen könnte. In der Hoffnung, irgendwo noch was Besseres für den eigenen "Hunger" zu finden. Weile zu haben, diese beizubehalten. Nicht zu vergehen. Selbst ein anderes "Schwarzen Loch" könnte es in "Fahrt" bringen. Eventuell, daß das eine einer "feindlichen" Anziehungskraft "fliehen" will. So ein Schwarzes Loch hat jene Eigendynamik, auch die eine Befähigung: die zur Flucht. Beizeiten wenigstens. 

Eigentlich ist für so ein "Wurmlöchlein" in jedem Fall gesorgt. Ununterbrochen hat da was Ereignis. Beinahe unablässig verunreinigen so die "Quarks", überall, wie es scheint, die universelle Landschaft. Hinterlassen ihre Stäubchen-"Schmiere". Die so ein "Wurmloch" auch unablässig zu sich ransaugt. Das Kleinste, Winzigste, schier "Unsichtbare", das ist dem Schwarzen Loch genausogut wie die sichtbare Materie mit ihren Gesteinsbröckchen, Planeten, Sonnensysteme.

Kann man mit Sicherheit als Tatsache festhalten: Alles, was im Universum ist, das kommt davon, daß so ein "Schwarzes Loch" zwar große gravitatorische Anziehungskraft hat. Aber mitunter wegen der riesigen eintreffenden Mengen, sich nicht alles sofort aufbereiten, verarbeiten kann. Praktisch ja nichts, das es nicht anzieht, und was zuviel ist, das hat denn festgezurrt hinzuwarten. Daraus entstehen in der vergrößerten, immer größer dimensionierten "Parklandschaft" draußen vom Schwarzen Loch denn Sonne, Mond und Sterne. Einfach aus dem heraus, daß sich in der Umgebung eines Schwarzen Lochs was großflächiger ansammelt. Selbst das Universumsmaß könnte das noch haben. Daß das einsehbare Universum dieses Resultat bedingt. Bloß, zu nah darf nichts rangeraten, daß es nicht beizeiten seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt wird. Als das, das, als das nächste in der Reihe, reinrutscht.

Das ist es scheinbar: Es wird in der Reihe herumgestanden. Wer befindet sich vorne in der Reihe, das muß man sehen. Ist was drangekommen, geht es für einen eins nach vor. Hier, Spiralenarmumgebung der Milchstraße, denkt wer wahrscheinlich, er wäre von solchen Geschehnissen weit, weit weg. Stünde zu weit hintendran aufgereiht. Daß man eben um die Tatsache Bescheid wissen muß, daß das hiesige Sonnensystem bloß kurze vier Lichtjahre von "Alpha Centauri" entfernt "steht". "Alpha Centauri", wohin es lokal die Sternenregion vieles "hinzieht". Ein einziges "Gezerre" ist das. Ein Widerstreit der Mächte, Kräfte. Trotz allen Widerstrebens, das lokale Sternensystem, es könnte in der Zukunft sogar noch rascher auf der Anreise sein. Geschwinder bei "Alpha Centauri" eintreffen. Sich dort mit allem Pipapo hinzuplazieren. Ziemlich nahe einer Örtlichkeit. Daß es kein Wunder wäre, wie Dinge dort ein Ende nehmen.

 

 

 

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