Ruhe im Beruf
Ein Wohnzimmerfernseh-, Kinosessel ist schon was anderes. Da kann man sich Filmszenen anders begucken, fern jeder Wirklichkeitsebene. "Raumschiff Enterprise", "Dr. Who", "Star Wars". "Slapstick" manchmal, etwas für ein befremdetes Lachen. "Science fiction" ist auch was anderes, wenn man sie sich aus der Bibliothek ausleiht. Oder sich "Science fiction"-Bücher kauft.
Haben sich Wissenschaftler denn nicht schon mal darüber gefreut, daß es hier, die lokale Sternenumgebung, nicht so viele Sterne mehr gibt, bei denen die Dinge noch wie früher oder bei der auf die Erdkugel herabscheinenden Strahlesonne funktionieren? Daß hier die Sternenregion nicht zu viele Sonnen dem Erdstern noch gleichkommen?
Schränkt schließlich auch so was die Wahrscheinlichkeiten das Eintreffen irgendwelcher Außerirdischer in dem Sinne noch zusätzlich ein. Daß so was Geschehnisse, wie man sie als Betrachter von Filmwerken mitansieht, sich von daher nochmals ausschließen.
Daß man in seinem Beruf als Sternengucker, der man ist, eher seine Ruhe hat. Nicht ständig wer ist, der an den Fingernägeln rumzukauen hat. Weil was am Film auftaucht, mithilfe eines hochauflösenden Teleskops aufgenommen. Eine Gegenwartsszene, die nicht erfreut.
Sie bespaßen ja auch so nicht unbedingt immer, diese spannenden "Star Wars"-Geschichten. Verleihen sie schließlich Perspektiven. Wie knapp da mal was am Filmhorizont zugeht; um Haaresbreite wurde man als "Der Mensch" so Geschehnissen mühsamst noch Herr. Ende gut, alles gut.
He, wer braucht einen "Darth Vader"? Die "Klingonen"? Die "Blues"? Die "Maahks"? All das, das da einem zu Bewußtsein kommen kann, behält man sich Namen aus "Science fiction"-Geschichten. "Gucky, der Mausbiber", der ist zwar lustig, nur ...
So spitz ist man nicht darauf, mit extraterrestrischem Volk Kontakt aufzunehmen. Bei der vielen "Science fiction", die man kennt. Von deren Vielfalt man als Kind, Jugendlicher öfters was mitgekriegt hat. Da bisweilen noch neugierig-schwärmerisch. Zumeist ist man da auch der Sieger, gleichgültig, wie sich die Geschichten zu Anfang entwickelten. Während man das in der schnöden Realität ja nicht unbedingt sein muß, so einer, ein Besieger. Der mit Klugheit, seiner Schläue an die besten Geheimnisse zwischen Raum und Zeit noch rankommt, um den Spieß umzudrehen.
Deshalb freut einen so was wie "Oumuamua" ja auch nicht unbedingt. Man will so was nicht, Fingernägelkauerei. Keine Dinge, die man nicht das bißchen kontrollieren kann.
Deshalb ... Deshalb wird ja auch über die Idee von so Studenten voll die Skeptik diskutiert. Die einen Laserstrahl mit Botschaft in das Weltall hinein auf Dauersendung wollen. Zum Glück hat jedes Verräterlicht zunächst eine Geschwindigkeitsbegrenzung.
Wie es denn auf der Erde längst bei einem zugeht, muß was für das All draußen erst recht nicht das große Glücksmoment sein. Auf der Realitätsschiene. Daß einen was überkommen könnte. Das mit dem Dauersiegen der Menschenart, einer menschlichen Herrschaft über alles und jeden, weniger was zu tun haben könnte.
Das eine, das sind sie, die Science fiction-Geschichtlein, das andere, das wäre blutige Realität. Lieber liest man in seinen Geschichten, als das am Ende in Echt kennenlernen zu wollen.
Bei all den Problemen, die man nebenher von Haus aus mit sich hat. Bei bösartigen autokraten Gesellschaftsformen, die jeder Beschreibung spotten. Dem Ankommen von Religionsabgesandten, die jeden einzelnen gerne in den Arm nehmen würden. Für das Ausschließlichkeitshorizontale. Das Tausendste, das einem religiös weisgemacht werden möchte. Daß es allen möglichen Fanatismus ermöglicht, mit dem man selbst noch zwischen den Sternen reisen könnte. Das mit Sicherheit würde. Der Missionar, der für die Verbreitung seines Glaubens selbst sein Leben noch riskiert ... Den kennt man ohnehin so länger. Dann das des menschlichen Rassismus. Überlegt man sich das, daß dann wirklich was ganz anders ausschaut als der Mensch und so. Wenn man auf Erden schon wegen den Äußerlichkeiten einer menschlichen Hautfarbe wo was mit einer Ausgrenzung beginnt. Bei den Nationen, in die man sich als Erdenbewohner überdies noch unterteilt.
Da könnte einem so eine außerirdische Begegnung schlußendlich nicht gut bekommen. Bei den Tausendsten Fehlern, die zu einer Gegenreaktion führen könnten.
Von daher, unglücklich ist man nicht darüber, daß zu viele Sonnen in dieser Spiralarmumgebung der Milchstraße nicht mehr wie die eigene Sonne rumleuchten. Ihr Sonnenscheingeschäft genauso verrichten. Bei der Tatsache, daß man vom Stern "Tau Ceti" mittlerweile fast bereits das gesamte Sternensystem kennt. Bei zwei spannenden "Supererden". Daß man die Idee von Erde und Mars kriegen könnte.
Bedenklich was "Supererden". Hatte man nicht im letzten Jahr so eine Sichtung? Von was wie einem Asteroiden/Meteoriten "Oumuamua" schickte man ein Bild um den Erdglobus. "Oumuamua", der eine Perspektive hat. Kommt ganz drauf an, bei "Oumuamua", wer sich mit den Begebenheiten, Zuständen auf dem Asteroiden/Meteoriten auseinandersetzt. Bei den Möglichkeiten, wie man Dinge auf der Oberfläche "Oumuamuas" anders sehen könnte. "Oumuamua", der Erdnähe hatte. Aus der Sonne kam "Oumuamua" Richtung Erde getuckelt. "Oumuamua" überhaupt zu Gesicht zu kriegen, unter der Voraussetzung, wie "Oumuamua" sich "anschlich"...
"Oumuamua", der hatte eine Länge von vierhundert Metern. War achzig Meter breit. Bei der Ausdehnung des Sonnensystems ein winziges Stäubchen. Nur wegen möglicher Meteoriteneinschlägen auf der Erde schaut man sich so was Bröckchen wie "Oumuamua" überhaupt größer an. Sucht Flugkurven zu verorten. Bei der Frage: Hat das Gesteinsbröckchen eine Bahn, daß er die Erde treffen könnte oder nicht? Bei einem Meteoriten aus massivem Gestein und so dem bereitet die Vorstellung, daß so was von vierhundert Metern Längendimension in die Erdatmosphäre eintritt, hat es auch noch eine gewisse Pfeil-, Zigarrenform, keine Freude.
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