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Blog von TeddeMehr

Was auch inbegriffen scheint

14. April 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Da ist ja mächtig ein Zug in so eine Klimadebatte und die und die Zukunftssicht reingekommen. Man muß scheinbar so Stimmen ernster nehmen ...

Und das nur durch eine Bestimmte, die stur bei einer Sache blieb. Nachdem sie sich mal entschied, sich als jüngeres Mädchen, Schülerin mit Protestplakaten und so was vor ein Parlament zu setzen. Nicht nur hin und wieder, sondern beinahe täglich war sie dort bei einem Ort, an dem Politiker vorüberkommen mußten.

So die Medien, die ihr denn zusätzlich aushalfen. Weil sie eine war, die Dinge so und nicht anders machte. Bei der Stange blieb sie, kümmerte sich nicht ums Wetter, wie viele denn kurz bei ihr rum wären, wie viele nicht.

Zu einiger medialer Räsonanz, daß sie es brachte. Medienabgesandte, von denen manche ebenfalls tagtäglich für ihre aktuelle Berichterstattung beim Parlamentsgebäude rumstanden, grüßten sie nicht nur, sondern unterhielten sich auch mit ihr. Zum Mittelpunkt der Berichterstattung wurde sie nebenher irgendwann gemacht. Womit ihren Angelegenheiten ausgeholfen wurde. Durch die Journalisten, die von ihr als der einen Schülerin zu berichten anfingen, die sich dauernd vor das Parlament setzte. Als eine, nebenher mit einem vernünftigen, brauchbaren Anliegen. Der Klimawandel, der ihr als Thema insbesondere auf den Nägeln brannte. Sie erinnerte an das, das eine Veränderung beim Klima was für jeden einzelnen mit sich bringen könnte. Weswegen so Gegenwartspolitiker nicht nur immer von ihren hehren Klimazielen reden, sondern sich wirklich auf diese Ziele besinnen sollten. Schließlich wollte man in einer zukünftigen Welt auch noch bei einigermaßen vernünftigen Umweltbedingungen leben, wenn man mal älter war. Weil, wenn man bei sich und dem eigenen Treiben nicht aufpaßt, da was unvorstellbare Geschehnisse in die Umwelt kommen könnten. Daß was Wetter sich in eine Dauerkatastrophe verwandeln könnte. Nicht als vereinzelte katastrophale Ereignisse, sondern in einer Anhäufung. Kumulation. Daß man es sich durchaus so übersetzen könnte: dieses Wetter, das kennt man heute womöglich doch noch nicht so. Obwohl es sicherlich auch nur "Wetter" ist. Nichtsdestotrotz ein schlimmer Wandel der alltäglichen Verhältnisse. Angesichts der Tatsache, daß nichts des Heutigen Dauer haben muß. Alles auf der Erdkugel, das sich in einem steten Fluß, Wandel befindet. Daß man das so übersetzen könnte: Wo gegenwärtig gute, normale Lebens- und Umweltbedingungen herrschen, könnten morgen am selben Platz die schlechtesten Umstände die Herrschaft übernehmen. Daß einem das bloße Überleben wo zu einem Problem wird, dort, wo Bevölkerung in der Vergangenheit mit derartigem in der Weise nicht bekannt war.

Die eine, sie erläuterte den Sachverhalt bei den Schülern, jenen Jugendlichen, die noch zur Schule verpflichtet sind, erst mal so, daß ein Abitur niemandem mehr besonders weiterhilft, wenn die Zukunftstage keine gesicherten Überlebensbedingungen mehr bereithalten. Daß man sich dann, unter Umständen, so ein "Abi" gut auch sparen hätte können.

Es hat die eine, bei den Ansichten, die sie rüberbrachte, auch bereits Gegenwind abbekommen. Bei ihr, daß schnüffelnderweise herumrecherchiert wurde. Zu Befragungen der Eltern kam es. Wie sie denn so sei, als Mädchen, Kind, danach erkundigte man sich. Wobei von ihr kundgetan wurde, daß sie schon mal ein Problem-Mädel war. Alles andere als einfach zu handhaben. Psychiatrische Begebenheiten, daß sie von daher kennenlernte. Bei ihr wurde von einem "Autismus" gesprochen. Zwar sei sie klug, nur ... So als "halbe Autistin".

Nun jedoch, nachdem man an sie Lorbeeren verteilt, man sie bei bedeutenden Veranstaltungen richtig an das Mikrofon heranläßt, daß noch mal was viel Schrecklicheres bei ihr aufs Tableau gebracht wird. Eine andere Art von Verwirrung, die im Raum steht. So Religionsleute, die sie, die man schon mal vorschob, daß sie einen Nobelpreis doch auch noch bekommen könnte, die sie ebenfalls für sich einvernahmen wollen. Sie zusätzlich zum Rest noch über ein statthaftes Maß "erheben". Indem man sie mit so was einer "Messias"-Perspektive in Verbindung bringt. SIE, eine "Prophetin". Nach der Art von so "Propheten", wie sie in der und der religösen Schrift beschrieben stehen. Als was Abgesandte eines "Gottes".

Glaubt man das?

Glauben möchte man das nicht. Was das für eine Kiste ist, die welche hier, sie anbetreffend, aufmachen wollen. Bei einer, die lediglich ein wenig sturköpfiger als andere ist. Weniger um sich besorgt. Sie hat sich nicht leicht von ihren Ideen abbringen lassen. Tag für Tag hatte sie sich vor ein regionales Landesparlament hinplazert. Ihre beschrifteten Banner da entrollt, hochgehalten. So was.

Jetzt reimen glattweg Religionsmotivierte sich was bei ihr zurecht. Hat sie fürchterlich was Perspektive von Religiösem. Wegen ihres Klimawandelanliegens.

Schon die Frage: Ein Nobelpreis für sie? Ebenso jene Worte, von Religionsvertreten, die anscheinend auch eine Gallionsfigur nötiger hätten. Solche, die sich am liebsten was anmaßen, am Religionshorizont. Dabei Glaubensregeln für dich bereit halten. Mit denen sie, obwohl es ausreichend brauchbare bürgerliche Gesetzesbücher gibt, bis hinein zu deiner Sexualmoral noch alles mögliche bei dir ansagen wollen. So welche stehen nun bei einer an, die für sich und die Schüler und jüngeren Leute an die Zukunft denkt, Das Überleben auf dem Planeten, bei so den bösen Folgen, die manches Klima für einen haben kann. Das, wofür, sie ihre Protestplakate beschrieb.

Mann! Mann!

Da pfeift sich was!

Was da nicht auch in Erscheinung tritt, wer oder was da die eine nicht zusätzlich für sich vereinnahmen möchte ... Mittels einer freundlich, verständnisvoll scheinenden Umarmung.

 

 

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